Im Badezimmer von … Carla Reinhard, Assistentin Style Weekly

Ich gestehe: Ich bin ein Beauty-Junkie. Als ich noch bei meinen Eltern hauste, versank deren Badezimmer-Regal unter meiner Sammlung von Crèmes, Masken und Sprays. Seit letzter Woche stapeln sich meine Babies im Bad meines Freundes, bei dem ich vorübergehend eingezogen bin. Schockierenderweise hat sich meine Obsession dieses Jahr noch verschlimmert. Die Gründe: Into The Gloss und meine Freundin bei Net-a-Porter, die von Mitarbeiterrabatt profitiert. Gefährlich …
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© Carla Reinhard

Carla zeigt uns ihre Lieblings-Produkte.

Gesichts- und Körperpflege 

Der koreanische Beauty-Trend «mehr ist mehr» ist endlich auch bei mir angekommen. Seit kurzem besteht meine morgendliche und abendliche Pflegeroutine aus sechs Produkten: Mizellenwasser von Nivea, Purity Made Simple Cleanser von Philosophy (angewendet mit dem Clarisonic, in den ich mich gerade erst verliebt habe), Tonique Fraicheur von Darphin, Kupfer Aminoisolatserum von Niod, Augencrème mit Avocado von Kiehl’s und Camelia Nut Feuchtigkeitscrème von Aesop. Morgens ende ich mein Ritual mit einer leichten Sonnencrème von La Roche Posay  auch bei Regenwetter. Im Vergleich zur traditionellen koreanischen «10-Step-Routine» ist das noch gar nichts. Deshalb ergänze ich die Abfolge einmal pro Woche mit meinem Lieblings-Peeling Purifying Facial Exfoliant Paste von Aesop und der Moisturizing Moon Mask von Glossier. Das Resultat: reine und gepflegte Haut, die sich auch ohne Make-Up sehen lassen kann.

Bei meinem Körper muss es schneller gehen. Nach dem Duschen setze ich schon lange auf die drei gleichen Produkte: eine gute Bodylotion, im Moment Nivea Pure & Natural, das Weleda-Celullite-Öl (riecht himmlisch!) und Bi-Oil. Ist meine Haut sandpapiertrocken hilft nur noch Skin Food von Weleda.

Schminke

Meine Sommersprossen sind mein Markenzeichen. Ganz verschwinden dürfen sie deshalb nie. An einem normalen Tag verzichte ich ganz auf Foundation und decke Augenringe und Rötungen mit dem unglaublich guten Concealer von Glossier ab. Ich bete jeden Tag, dass die Produkte endlich auch nach Europa verschickt werden. Sollte es eines Tages so weit sein: unbedingt ausprobieren! Es folgt Rouge von Nars in der Kultfarbe «Orgasm» und, ganz wichtig, Augenbrauen-Pomade Boy Brow von Glossier. Je nach Laune verzichte ich auf weitere Schritte und lasse meine perfekt gebürsteten Brauen für einen Tag die Stars meines Gesichts sein. Habe ich einen Bad-Brow-Day, betone ich stattdessen meine Augen mit blauem Eyeliner von Rimmel oder blauer Mascara von YSL. Die überraschende Farbe passt gut zu grün-braunen Augen und bringt Abwechslung in meine sonst farblose Make-Up-Routine. Ganz zum Schluss versiegle ich alles mit einigen Spritzern Fix+ von Mac. Ein erfrischendes Fixierungsspray, dem ich schon seit vielen Jahren treu bin. Ohne geht nicht.

Haarpflege 

Ich mag meine Haare nicht. Sie sind dünn, lassen jegliches Volumen vermissen und brechen schon am Tag nach dem Coiffeurbesuch. Daran Schuld bin ich leider selber. Jahrelanges Blondieren hat auf meinem Kopf Spuren hinterlassen. Unnatürlich blond sein ist sowieso ein Kampf. Meine Waffen: Violettes Shampoo BC Color Freeze von Schwarzkopf und das pflegende Haaröl Morocconoil. Wenn es die Zeit zulässt, verzichte ich ausserdem auf schädliche Föhnhitze und lasse meine Strähnen an der Luft trocknen. Das ist zwar gut für die Gesundheit, nicht aber für das Aussehen der Haare. Um die unförmigen Wellen in etwas Frisurähnliches zu verwandeln, benutze ich die Ouai Finishing Crème von Kardashian-Hairstylistin Jen Atkin (leider noch nicht in der Schweiz erhältlich). Ist es gut genug für Kim und Co., wird es für mich wohl auch reichen...

Duft

Angefangen hat alles mit Mexx black. Geschätzte siebzig Prozent meiner Klassenkameradinnen am Gymnasium haben neben mir auch danach geduftet. Nach der Matur folgte die Gucci-Ära. Guilty as charged für das Benutzen des protzigen goldigen Flakons in Zeiten als Gucci noch überhaupt nicht cool war. Mittlerweile besprühe ich mich mit Black Saffron von Byredo (Neuentdeckung!) und Do Son von Dyptique. Meiner Meinung nach produziert niemand bessere Düfte als Dyptique. Ganz besonders talentiert sind sie im Duftkerzen-Machen. Figuier, Tubéreuse und Feu du Bois sind unschlagbar und verwandeln jede Wohnung im Handumdrehen in ein Zuhause.

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© Carla Reinhard

Style Weekly Assistentin Carla Reinhard.

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