Kinotipps «Café Society» und «Jack Reacher. Never go Back» Glamour mit Woody, Action mit Tom

Woody Allen zeigt uns in «Café Society» das glamouröse Hollywood der 30er Jahre, Tom Cruise in und als «Jack Reacher» die Missstände in der US-Armee – wie passend zum heutigen Doom’s Day mit Donald.
Sehen sich Star-Villen in Hollywood an: Vonnie (Kristen Stewart) und Bobby (Jesse Eisenberg).
© Frenetic Films

Sehen sich Star-Villen in Hollywood an: Vonnie (Kristen Stewart) und Bobby (Jesse Eisenberg).

«Café Society» 

Der Begriff Café Society wurde 1915 von einem New Yorker Gesellschafts-Kolumnisten geprägt, er meinte damit die Frivolitäten der Schönen und Reichen. Genau die zeigt uns Woody Allen mit seinem neuen Werk, nicht sein bestes, aber eines seiner glamourösesten. Der Altmeister, bekannt für seine Knauserigkeit bei Kostümen (Cate Blanchett habe für «Blue Jasmine» ihre eigenen Chanel-Kostüme ans Set bringen müssen), hat diesmal mit der grossen Kelle angerichtet und lässt uns in spektakulären Dekors und Kostümen schwelgen. 

Vonnie (Kristen Stewart) muss sich zwischen zwei Männern entscheiden.
© Frenetic Films

Vonnie (Kristen Stewart) muss sich zwischen zwei Männern entscheiden.

Erzählt wird die Liebesgeschichte des jüdischen Bronx-Boys Bobby (Jesse Eisenberg), der zu seinem Onkel Phil Stern (Steve Carell) nach Hollywood reist und ins Filmgewerbe einsteigen will. Dort trifft er die kesse Assistentin Vonnie (Kristen Stewart) und verliebt sich sofort in sie. Leider hat sie schon einen Lover, den Studio-Boss Phil Stern, Bobbys Onkel. Für wen sich die hübsche Vonnie entscheidet, das müssen Sie selber im Kino erleben. 

 

Eine Bilderbuch-Café-Society-Lady: Blake Lively.
© Frenetic Films

Eine Bilderbuch-Café-Society-Lady: Blake Lively.

Mehr über Kristen Stewart und ihre Zusammenarbeit mit Woody Allen lesen Sie in der nächsten Ausgabe von Style, deren Cover Kristen Stewart ziert. Nächste Woche druckfrisch an Ihrem Kiosk.

 

«Jack Reacher. Never go Back»

Bei diesem Sequel fehlt ein wenig die Ironie, die uns im ersten Teil von 2012 so gefallen hat. Wenn zum Beispiel Rosamund Pike als verklemmte Anwältin den Detektiven Reacher alias Tom Cruise bat, sein Hemd anzuziehen, weil sein sexy Sixpack sie ablenkt beim Nachdenken. 

Jack Reacher (Tom Cruise) als Night Hawk im Diner. Mit T-Shirt.
© Universal Pictures

Jack Reacher (Tom Cruise) als Night Hawk im Diner. Mit T-Shirt.

Bösewichte (in den Reihen der US-Armee) und Tom Cruises nackten Oberkörper gibts auch im Sequel wieder, beides reichlich. Ebenso einen spannenden Fall, viel Krawall und Action (wie immer macht Cruise seine Stunts selber; der Mann ist für 54 beachtlich fit) und zwei starke Frauenfiguren: Cobie Smulders, bekannt aus «How I Met Your Mother» und Marvel’s «Avengers», spielt die spröde Armee-Angehörige Turner (auch sie machte ihre Stunts selber). Als Jack Reachers vermeintliche Tochter gibt die 17-jährige Danika Yarosh ein beeindruckendes Leinwanddebüt.

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