Kinotipps «Money Monster» und «Fathers and Daughters» Julia Roberts ist zurück!

Hochspannung oder Herzschmerz? Julia oder Amanda? Wall Street oder Literaten-Zirkel? Wir empfehlen beides heiss – zumal statt Badi- eher Kinowetter angesagt ist.
Zieht im Hintergrund die Strippen: Julia Roberts als TV-Produzentin.
© The Walt Disney Company

Zieht im Hintergrund die Strippen: Julia Roberts als TV-Produzentin.

«Money Monster»

Die letzten zwei Jahre war es um Julia Roberts, den Superstar mit den Rekordgagen, still. Die 48-Jährige hat sich vermehrt auf ihre Familie konzentriert und die Karriere hinten angestellt. Weit hinter sich gelassen hat sie das Image der «Pretty Woman» und des «American Sweetheart», heute richtet sie ihren Fokus auf gehaltvolle Dramen. Zwei solcher Kaliber kommen nun ins Kino, heute startet der Wall-Street-Thriller «Money Monster» mit Co-Star George Clooney, unter der Regie von Jodie Foster.

Lee Gates (George Clooney) scheut in seiner Börsen-Show vor nichts zurück.
© The Walt Disney Company

Lee Gates (George Clooney) scheut in seiner Börsen-Show vor nichts zurück.

Die in 99 Minuten Echtzeit erzählte Geiselnahme eines TV-Börsen-Gurus (George Clooney) durch einen enttäuschten Anleger (Jack O’Connell) ist an Spannung kaum zu überbieten. Julia Roberts spielt die TV-Produzentin hinter den Kulissen, die ein Blutbad verhindern will, aber auch die Quote im Hinterkopf behält. 

Ein geprellter Anleger (Chris O'Connell) nimmt Gates als Geisel vor laufender Kamera.
© The Walt Disney Company

Ein geprellter Anleger (Chris O'Connell) nimmt Gates als Geisel vor laufender Kamera.

Julia Roberts gibt im grossen Coverstory-Interview der Style offenherzig Auskunft über den Druck auf Frauen in Hollywood, das Altern, übers Gärtnern, Kochen und Stricken (ja, auch das kann sie!) und ihre grösste Leidenschaft. Jetzt am Kiosk. 

«Fathers and Daughters»

Der Witwer Jake (Russell Crowe) versucht seiner Kleinen (Kylie Rogers) normalen Alltag zu bieten.
© Impuls Pictures AG

Der Witwer Jake (Russell Crowe) versucht seiner Kleinen (Kylie Rogers) normalen Alltag zu bieten.

Ebenfalls hochkarätig besetzt ist das Drama des italienischen Regisseurs Gabriele Muccino («The Pursuit of Happyness», «Remember Me»). Oscar-Preisträger Russell Crowe spielt den Erfolgsautor Jake, der durch den Unfalltod seiner Frau komplett aus der Bahn gerät. Während er in einer psychiatrischen Klinik sein Trauma zu verarbeiten sucht, gibt er wohl oder übel seine kleine, über alles geliebte Tochter Katie (Kylie Rogers) in die Obhut seiner Schwägerin Elizabeth (cool wie ein Eisblock: Diane Kruger) und dessen Mann William (Bruce Greenwood). Die beiden wollen die süsse Katie gleich behalten und drohen dem bankrotten Jake mit Anwälten.

Katie (Amanda Seyfried) trifft auf den Jungautoren Cameron (Aaron Paul).
© Impuls Pictures AG

Katie (Amanda Seyfried) trifft auf den Jungautoren Cameron (Aaron Paul).

Jahre später kümmert sich die erwachsene Katie (Amanda Seyfried) hingebungsvoll um Problemkinder, ihr eigenes Privatleben aber ist das reinste Chaos. Um die Leere in ihrem Herzen zu füllen, schleppt sie wahllos Männer ab. Als ihr der introvertierte Jung-Autor Cameron (Aaron Paul) begegnet merkt sie, dass Sex als Trost hier nicht funktioniert. Die Story wird mit vielen Rückblenden als Puzzle erzählt, erst nach und nach erschliesst sich uns Zuschauern die ganze Wahrheit. Jane Fonda und Octavia Spencer sind ebenfalls mit von der Partie. Ein atmosphärisch dichter Film, emotional, aber selten sentimental. Kleenex brauchts trotzdem …

Der Trailer:

 

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