Kinotipps «The Nice Guys» und «Truth» Zwei Power-Paare auf Wahrheitssuche

Diese Woche geniessen wir zwei ungleiche Paare auf der Leinwand: Russell Crowe und Ryan Gosling in der Buddy-Komödie «The Nice Guys» sowie Cate Blanchett und Robert Redford im Polit-Thriller «Truth».
Hatte schon mehr Glück: Privatdetektiv Holland Marc (Ryan Gosling).
© Ascot-Elite

Hatte schon mehr Glück: Privatdetektiv Holland March (Ryan Gosling).

«The Nice Guys»

Mit Russell Crowe (auch im Kino mit «Fathers and Daugthers») und Ryan Gosling treffen zwei der pofiliertesten Schauspieler ihrer Generation aufeinander. Und zwei Kerle, die so manches Frauenherz höher schlagen lassen. Wenn die Zwei dann auch noch in schrillen 70er-Jahre-Outfits auftreten und ihre Schrägen sichtlich geniessen, ist das Sehvergnügen komplett.

Welcome the the Seventies: Holland (Ryan Gosling) und Jackson (Russell Crowe) in seiner Sitzung.
© Ascot-Elite

Welcome to the Seventies: Holland (Ryan Gosling) und Jackson (Russell Crowe) in seiner Sitzung.

Die beiden zwielichtigen Typen, ein Schläger (Crowe) und ein Privatschnüffler (Gosling), wollen den mysteriösen Todesfall eines Pornostars aufklären und machen sich in der Unterwelt von Los Angeles auf die Suche nach der Wahrheit und den Bösewichten. Köstlich. Kultverdächtig! Hier ein Appetithappen:

 

«Truth»

Nicht weniger dubios, aber leider sehr wahr ist die Story von «Truth». Vor der US-Präsidenten-Wahl 2004 deckten CBS-News-Chefin Mary Mapes (Cate Blanchettt) und Star-Moderator Dan Rather (Robert Redford) Unstimmigkeiten in George W. Bushs Piloten-Karriere auf. Ein Skandal, der die Entscheidung, wer ins Weisse Haus einzieht, beeinflussen könnte. Die beiden TV-Cracks legen sich mit ihrer Recherche allerdings mit übermächtigen Gegnern an. Eine mediale Hetzkampagne gegen Mapes stempelt sie zum Sündenbkock der Nation  und W.s Weg ins höchste Amt war freigelegt. 

Zwei TV-Cracks (Cate Blanchett, Robert Redford) wollen  W.s Wahl verhindern.
© Frenetic Film

Zwei TV-Cracks (Cate Blanchett, Robert Redford) wollen W.s Wahl verhindern.

Wie immer legt Cate Blanchett auch als ehrgeizige Journalistin eine überzeugende Leistung hin. Robert Redford dagegen macht uns weniger Freude, die Nahaufnahmen seines Gesichtes, die allerlei chirurgische Eingriffe erahnen lassen, hätten wir uns gern erspart und Redford lieber als smarten Jay Gatsby oder coolen Denys Finch Hatten («Out of Africa») in Erinnerung behalten.

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