Kulturagenda Unsere 3 Highlights fürs Wochenende

Haben Sie sich schon mal gefragt, was das erste Werk des berühmten Regisseurs Jean-Luc Godard gewesen ist? In der Kunsthalle Fribourg sehen sie es. Im Kunsthaus Baselland beschäftigen sich 19 Kunstschaffende aus der Region mit dem Thema Licht, während das Museum für Gestaltung unseren Tastsinn anspricht.
Filmstill Hannes Schüpbach
© Fri Art Kunsthalle Fribourg_03

Filmstill, Hannes Schüpbach, «Contour», 2011, Without dialogue, colour, 16mm, 16 min_© Fri Art Kunsthalle Fribourg_03

Film Implosion! Fri Art, Fribourg
Die Kunsthalle Freiburg zeigt die erste grosse Ausstellung über das Schweizer Experimentalfilmschaffen, vom Kinofilm bis zu Videoproduktionen, von den Sechzigerjahren bis heute. Der Schau liegen vier Jahre Forschungsarbeit zu Grunde. Für das Publikum bedeutet dies Einblicke in rund 70 Projekte, die zum teil noch nie öffentlich gezeigt wurden. So gibt es etwa das Erstlingswerk von Jean-Luc Godard aus dem Jahr 1955, «Opération béton», zu entdecken. Oder «Chicorée», die erste Arbeit von Fredi M. Murer, der später mit «Höhenfeuer» bekannt wurde. Und natürlich auch Filme, die um die Welt gingen, wie jene von Dieter Meier oder John M. Armleder.
Fribourg, bis 21. Februar
fri-art.ch

Regionale 16, Kunsthaus Baselland, Basel
Zur Umgebung Basels gehören wunderbarerweise auch Teile Deutschlands und Frankreichs, und das bedeutet, dass die «Regionale» im Kunsthaus Baselland ganz schön international daherkommt. Dieses Jahr findet sie unter dem Titel «Illuminate the Space» statt. 19 Schweizer, deutsche und französische Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich auf unterschiedlichste Weise mit dem Thema Licht, zum Beispiel indem sie es mittels der Fotografie aufgreifen, künstliche Lichtquellen integrieren oder den Schatten inszenieren.
Basel, 26. November bis 3. Januar
kunsthausbaselland.ch

Angelika Schori
© Foto: Jimi Billingsley

Angelika Schori, 2015.

Bitte berühren! Museum für Gestaltung, Zürich
Was in Museen sonst streng untersagt ist, wird in der aktuellen Ausstellung im Schaudepot des Museums für Gestaltung zum Gebot: «Bitte berühren!» fordert dazu auf, unseren Tastsinn wieder vermehrt einzusetzen. In unserer digital und visuell geprägten Welt kommt dieser nämlich oft etwas zu kurz. Parallel dazu wird in der Eingangshalle des Toni-Areals die Plakatausstellung «Handzeichen» eröffnet.
Zürich, 27. November bis 20. März
museum-gestaltung.ch

Paro, Therapieroboter, 2004
© DTI – Danish Technological Institute

Robbenbaby, Therapieroboter, 2004.

Auch interessant