Unsere Favoriten 10 Dinge, die man öfter draussen machen sollte

Es ist Frühling! Das wollen wir feiern, mit diesen zehn Dingen, die an der frischen Luft noch mal doppelt so viel Spass machen.
Küssendes Paar im Park
© gettyimages

Küssen schüttet Glückshormone aus und sollte viel öfter unter freiem Himmel gemacht werden.

Knutschen
Zuerst hatte ich «Beobachten» und schöne Worte über den Zauber des «Leutebestaunens» geschrieben. Aber eigentlich galt der erste intuitive Gedanke dem Küssen. Als ich dann verschiedene Menschen in meinem Umfeld fragte, was man ihrer Meinung nach öfter draussen machen sollte, kam von allen unisono: Knutschen. Vielleicht habe ich ein kussfreudiges Umfeld. Oder es spricht einfach aus, was alle denken. Kompromiss: Wenn Sie jemanden haben, den sie gerne küssen, schnappen Sie sich den, und knutschen Sie – im Park, am See, auf der Bank. Andernfalls: Beobachten Sie das Leben draussen, und wenn Sie Küssende sehen, gönnen Sie denen ihr Glück. Das macht auch gute Laune.
Priska Hofmann, Managing Editor & Head of Digital

Eine Partie Ping Pong
Das unvergleichliche Geräusch, das dem Tischtennis für Amateure seinen Namen gab, ist eigentlich Grund genug, öfter zu den kleinen Schlägern zu greifen. Ausserdem ist der Spassfaktor deutlich grösser als die Anstrengung und dennoch bewegt man sich gar nicht so wenig, geht man das Spiel mit ein bisschen Ambitionen an. In Zürich gibt es vielerorts öffentliche Tische, etwa auf der Fritschi-, der Josefwiese oder beim Sportplatz Fluntern.
Nina Huber, Redaktorin

Picknick vs Grill
Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch, der nicht gerne grilliert. Aber ich liebe Picknick! Oliven, Tomaten, Mozzarella, Couscous-Salat, Fladenbrot und eine Flasche Wein in den Korb packen und auf den nächsten Quartierplatz oder in den Park mitnehmen. Wer kreativere Rezepte sucht: Mit der Style-Ausgabe 05/2016 gibt es ein Booklet mit vegetarischen Gartenparty-Rezepten von Hiltl (bis 18. Mai am Kiosk).
Nicole Hecht, Art Director

Kaffeetrinken
Gerade, wenn in der Übergangszeit die Temperaturen manchmal wieder fallen, eine Tasse mit heissem, fein duftendem Kaffee schnappen, Jacke anziehen, Sonnenbrille aufsetzen und raus auf die Terrasse, den Blick in die Ferne schweifen lassen. Kaffee nippend ein bisschen tagträumen und nach zehn Minuten tiefenentspannt wieder rein.
Annie Wehrli, Grafikerin

Schiff ahoi
Ab auf den See und schwankend über das schönste Element tuckern! Da gibts die volle Sonneneinstrahlung, Fahrtwind und lustige-Leute-Beobachten inklusive. Und Kaffee wird serviert – was will man mehr?
Mara Mürset, Art Director

Glück mit Schlägern
Jetzt, da ich wieder in einer schönen, ruhigen Sackgasse wohne, kaufe ich mir ein Federballspiel. Das habe ich mir fest vorgenommen. Ich lade dann an lauen Abenden eine Freundin zu mir ein – aber nur eine mit einem guten Ballgefühl – und wir spielen endlos, ohne dass der Ball auf den Boden fällt. So habe ich es als Mädchen mit meiner Mutter gemacht, es ist für mich das pure Sommerglück.
Monica Congiu, Beauty-Redaktorin

Lesen
Am Wochenende in den Bergen habe ich, in einen dicken Wollpullover und Schal gehüllt, auf dem Liegestuhl den Roman «Ein ganzes Leben» von Robert Seethaler gelesen. Die Vögel zwitscherten, der Schnee schmolz und tropfte regelmässig von den Dächern – ganz so wie im Buch.
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

Sitzen und schauen
Die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren, die Mutti von Pippi Langstrumpf, sagte mal: Manchmal muss man sich einfach hinsetzen und nur schauen. Ein kluger Rat  in unserer hektischen Zeit erst recht. Am liebsten mache ich das in einem Strassencafé und gucke mir die Ströme von Passanten an. Am spannendsten ist das an Orten, an denen sich Touristen tummeln. Besser als Bird watching!
Anita Lehmeier, Leitung Text/Magazin

Hundespaziergang
Ob mit dem eigenen Wauwau oder einem ausgeliehenen (Hundebesitzer freuen sich auch mal über einen freien Tag) durch den Wald spazieren, sich der Natur erfreuen, Stöckchen werfen und unverhofft mit anderen Leuten ins Gespräch kommen.
Nina Rinderknecht, Freie Redaktorin

Recycling von Brot
Statt das alte Brot zu häckseln für eine (fettige) Panade fürs Schnitzel, lieber das alte Brot zugeschnitten einpacken und mit Neffen, Göttikinder etc. an den See und die ganzen Schwäne, Enten und Taucherli füttern. Immer ein Heidenspass und rundherum ein Gequietsche.
Richard Widmer, Fashion & Style Director

Auch interessant