Unsere Favoriten 10 Abenteuer-Alternativen zu Pokémon Go

Die App der Stunde bringt selbst Stubenhocker auf die Strasse und lässt einen Ecken der Stadt entdecken, in die es einen vorher noch nie verschlagen hat. Aber brauchen wir dazu wirklich die fiktiven Anime-Monster? Wir glauben: nein! Und präsentieren zehn Frischluft-Ideen, die rein gar nichts mit Pokémon zu tun haben
Unsere Favoriten
© Getty Images

Blumen pflücken
Bunte, wilde Sachen jagen klingt gut. Lavendel und andere Wildblumen kann man aber tatsächlich in der Hand halten, dran riechen und, wenn man will, sogar streicheln.
Ausserdem ist so ein Sträusschen das schönste Accessoire beim Sonntagsspaziergang.
Linda Leitner, Redaktorin Style Weekly

Ortsunkundigen die Heimat zeigen
Als «Stadtführer» erkundige ich mich vorab natürlich über die neuen, angesagten Adressen und erfahre dadurch auch von Plätzen, an denen ich selbst noch nicht war. Auf der Tour löchern interessierte Gäste den Einheimischen gerne mit Fragen, auf die man eine Antwort hat – oder eine finden muss. 
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

Familytrail.ch
Der Schnitzeljagd-Anbieter Foxtrail spannt mit dem Kinderhilfswerk Worldvision zusammen und bietet ganz neu eine Familienschnitzeljagd in Bern, Basel oder Zürich an. Mit meinen Kindern Rätsel lösen, die Fährte aufnehmen und dabei irgendwie was Gutes tun? Klingt sinnvoll. 
Priska Hofmann, Managing Editor & Head of Digital

Das gute alte Instagram
Ok, hier beginnt das Abenteuer auch am Smartphone, aber nur für kurz, versprochen: Wenn ich mal wieder Lust auf etwas Neues habe und tatsächlich meinen eigenen Kiez verlasse, hol ich mir gern Inspiration bei Instagram. Wer hat das leckerste Brunch-Bild gepostet, wer den idyllischsten See oder die schönste Strecke für eine Velo-Tour? Sind die Favoriten aufgespürt, verschwindet das Handy direkt wieder in der Tasche und los gehts. 
Laura Scholz, Digital Director

Kajak (im meinem Fall auf dem Zürichsee)
Seit Kurzem bin ich glücklicher Besitzer eines aufblasbaren Kajaks. Tolle Sache! Leider hat Zürich keine Wasserstrassen so wie Venedig, aber man kann, wenn man am Zürichseeufer entlang fährt, trotzdem viel entdecken. Und zum Pokémon Go spielen kommt man auch nicht, da beide Hände fürs Paddeln nötig sind.
Andy Läber, Grafik

Eine Stadtführung
Nun lebe ich schon fast mein halbes Leben in Zürich und möchte seit Jahren eine Stadtführung machen. Geschafft habe ich es eben leider noch nicht, aber da ich euch nun diesen Tipp weitergebe, werde ich demnächst teilnehmen! Die Führungen finden täglich statt und sind kostenlos.
freewalk.ch/zurich/tours
Nicole Hecht, Art Director

Bei Regen ÖV fahren
Mit irgendeiner Tram von Endstation zu Endstation fahren, die Augen offen halten und bei Bedarf rasch rausspringen. Besonders aufschlussreich sind logischerweise Quartiere, die man üblicherweise nicht frequentiert. Diese Entdeckungsreisen haben mir schon oft Quartierlädeli-Trouvaillen für Heim und Herd, Skurriles und Exotisches zum Anziehen aus aller Welt, coole Bars und Restaurants für den Ausgang und Nützliches, wie Handwerker und Dienstleistungen offenbart. 
Richard Widmer, Fashion & Style Director

Im Sommer Fahrradfahren
… weil man die tollsten Bilder 
entdeckt.

Unsere Favoriten
© Susanne Märki

«Summerheat»

Susanne Märki, Bildredaktorin

Alte Schule...
Yahtzee, Kubb, Pingpong, Ligretto, Frisbee, Böllele, Activity, Trivial Pursuit, Tabu oder irgendwas selbst Erfundenes  die besten Spiele involvieren meiner Meinung nach keine Technik und lassen sich komplett gefahrenfrei auf Wiese, Luftmatratze, Esstisch, Bett, Liegestuhl oder Hängematte spielen. So viel digitale Diät muss sein.
Kristin Müller, Moderedaktorin

Die Enten nicht füttern
Traumvorstellung: Die Sonne scheint, man sitzt am Ufer, die Luft duftet nach Wiese und dabei füttert man die Enten … NICHT. Sei nämlich furchtbar ungesund für die Armen, ihnen das alte Brot hinzuwerfen. Wer aber doch ganz dringend Ablenkung braucht, um nicht gleich wieder sein Handy zu zücken, kauft Wasservogelfutter. Risiko gebannt.
Rahel Zingg, Redaktionsassistentin

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