Publireportage | 5 Minutes with... Morena Diaz, Body-Positivity-Bloggerin

Die Aargauerin reiste als Schweizer Vertretung an den C&A Day in Düsseldorf, wo die Marke ihr neues Credo "Feel Good Fashion" präsentierte. Wir haben sie dort zum Interview getroffen.
morena
© Jip Merkies, Meis Belle Wahr

Morena Diaz, was bedeutet Body-Positivity für Sie?
Die Akzeptanz von Vielfalt und die Toleranz gegenüber allen Menschen – und nicht nur denjenigen, die in Magazinen gezeigt werden. Body-Positivity bedeutet aber auch, sich im eigenen Körper wohlzufühlen – und andere sich wohlfühlen zu lassen.

Betrifft das Thema auch Männer?
Definitiv! Manchmal gehen sie bei dieser Diskussion ein wenig vergessen. Bei einem Vortrag der Fachstelle PEP (Prävention Essstörungen Praxisnah) wurde gesagt, dass immer mehr Männer an Body Dismorphia erkranken. Sie sehen sich im Spiegel dünn, sind aber eigentlich sehr muskulös. Bei uns Frauen passiert meistens das Gegenteil und wir nehmen uns als zu breit wahr.

Was möchten Sie mit ihrem Blog und Instagramprofil erreichen?
Ich möchte die Akzeptanz von Körpervielfalt zelebrieren. Und Menschen dazu bringen, mehr Toleranz zu entwickeln. Auch ich habe früher fülligere Menschen verurteilt, die bei McDonalds essen. Heute will ich über das Thema Body Shaming aufklären. Ausserdem ist mein Ziel, einen Platz im Netz und auf Social Media zu schaffen, auf dem man sich wohlfühlen kann.

Was haben Sie konkret schon bewirkt?
Ich blogge jetzt schon drei Jahre lang und die Bestätigung, dass ich etwas erreicht habe, sehe ich täglich anhand von Nachrichten, die mir Leser und Follower schicken. Sie sagen mir, dass ich ihnen sehr geholfen habe. Dass sie zum Beispiel dank mir den Mut aufgebracht haben, einen Bikini anzuziehen.

Haben Sie Vorbilder?
Ja, meine Mutter und mein Partner – weil sie sehr positiv eingestellt sind. Auf Social Media ist es Bodyposipanda, eine sehr bekannte Body-Positivity-Bloggerin aus England. Sie hat mir gezeigt, wie es sein kann, wenn man selbstbewusst durchs Leben geht. Eigentlich ist mein Lieblingsspruch aber «Sei dein eigenes Vorbild». Ich weiss, dass ich für viele meiner Follower diese Rolle innehabe. Ich möchte aber nicht, dass deshalb plötzlich Neid mitschwingt. Darum finde ich es besser, wenn jeder einfach an sich selber arbeitet.

Was hilft Ihnen, um sich gut zu fühlen?
Meine Einstellung. Manchmal, wenn ich in den Spiegel schaue, denke auch ich: «Oh nein …» Dann probiere ich, mir bewusst zu werden, dass ich mehr als mein Körper bin. Es geht nicht nur ums Aussehen.

Welchen Einfluss hat Mode auf Ihr Selbstbewusstsein?
Einen sehr grossen. Früher habe ich nur dunkle, weite Kleidung getragen, um den Körper zu verstecken und möglichst nicht aufzufallen. Heute kleide ich mich zwar nicht kunterbunt, aber ich habe ein Gespür dafür, was mir gefällt und steht. Das hat mir sehr geholfen.

Was war das schönste Kompliment, das Sie je erhalten haben?
Früher hätte ich wohl mit «Du hast schöne Augen» geantwortet. Seit mir aber jemand gesagt hat, mein Inneres sei genauso schön wie mein Äusseres, erinnere ich mich am liebsten an dieses. 

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