SI Style Workout Challenge 2015 Wer nicht hören will, muss fühlen...

Gym Workout Challenge

Das Ringier Gym, ein Ort des Grauens... zumindest diese Woche.

Kiki: «Bikini Body Workout» von Kayla Itsines
Lange ists her seit dem letzten Update. Zu berichten gabs eh nix. Ferien, Auslandproduktionen… viele Flugstunden, wenig Routine halt. Bevor das ganze Rumgezottle losging war ich ja felsenfest davon überzeugt, dass ich meinen Trainingsplan auch im Ausland knallhart durchziehen würde. Kommen tats dann doch anders. C’est la vie.

Nach fast vier Wochen trainingsfreier Zeit habe ich mich am Montag topmotiviert ins Gym geschleppt und ooooh welch böses Erwachen. Statt euch meinen äusserst qualvollen Wiedereinstieg im Detail zu beschreiben (die dazugehörigen Post-Workout-Selfies gibts dann später) fasse ich das Gelernte kurz zusammen.

1. Mit Sport ists wie mit einer Steckdose. Auch wenn der Stecker mal drin war, hat man ihn erst mal rausgezogen gehts beim zweiten Mal einstecken auch nicht leichter… AUSZEITEN SIND DES TODES!
2. Wer drei Wochen trainiert und dann 3 Wochen faulenzt sollte nicht mit dem Plan für Trainingswoche 4 weiterfahren… noch schlimmer, wenn Trainingswoche 4 aus genau einem halbpatzigen Workout besteht und besagte Person am folgenden Montag mit Woche 5 weiterfahren möchte. IN WOCHE 5 WIRDS 50% HÄRTER! Aus 10 Burpees werden 15, aus 15 Liegestützen 20. Herje... Salut, Herr Ganzkörper-Muskelkater, schön bist du wieder da!
3. Joggen, Velölen, Tennis spielen etc. mögen mit leerem Magen ganz hervorragend funktionieren (bei mir zumindest). Krafttraining ohne Mageninhalt (und leeeeichtem Kater) hingegen ist nicht zu empfehlen, wirklich unter überhaupt keinen Umständen nie und nimmer GAR nicht. Nur, falls irgendjemand auf die Idee hätte kommen sollen…
4. Vielleicht wäre es in Woche 5 an der Zeit, die bereits während Wochen 1, 2, 3 und 4 geplante Shoppingtour durch die Sportabteilung in Angriff zu nehmen. Die Wäsche reinigt sich nämlich auch nach einem Monat nicht von selber und im Wäschekorb vermehrt hat sie sich also auch nicht. Enttäuschend, ich weiss…

So. Hart wars, aber das geforderte Wochen-Pensum hab ich trotz allem eisig durchgezogen. Der Arbeitsalltag hat halt doch so seine Vorteile. 

Raphaela: Jillian Michaels... Kayla Itsines.. Jillian.. Kayla... Ausschlafen!
Während Raphaela sich in den ersten drei Wochen doch ab und an zum bitzli-Jillian-bitzli-Kayla-bitzli-Kiki-auslachen-bitzli-auf-dem-Yogamätteli-weiterschlafen-Morgentraining überreden liess, hat ihre Motivation die Sommerpause leider nicht überlebt. Nach einem letzten, tragisch-komischen Versuch schmiess sie am vergangenen Montag endgültig den Bettel. Wir gratulieren!

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