Was war nochmal Frizz? Tipps für seidig-glattes Winterhaar

Der Winter ist da. Was das jedes Jahr für unser Haar bedeutet? Frizz, elektrostatische Aufladung und Volumenlosigkeit. Mit diesen Tricks machen wir damit ein für alle Mal Schluss. 
Rosie Huntington-Whiteley Haare
© getty images

Model Rosie Huntington-Whiteley, 31, ist berühmt für ihren gläzend-weichen Schopf.

Egal welchem Haartyp man entspricht, mit mindestens einem dieser fiesen Probleme muss man sich im Winter herumgeschlagen. Aber warum eigentlich? Wir sind den Ursachen auf den Grund gegangen und schicken Frizz und andere winterbedingte Haar-Gegner mit den folgenden Tipps ab sofort in die Wüste. 

1. Elektrostatische Aufladung

Die Mütze oder den Wintermantel ausgezogen und schon stehen die Haare zu Berge? Das liegt daran, dass Textilien aus Kunstfasern den Schopf elektrostatisch aufladen.
Die Lösung: Lieber zu natürlichen Materialien wie Wolle, Baumwolle, Kaschmir oder Gemischen aus Viskose greifen. Wer fliegende Haare vermeiden möchte, macht einen Bogen um Mützen, Schals und Pullis aus Polyester.

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2. Frizz

Das ungewollte Kräuseln der Mähne, das schon bei dem geringsten Kontakt mit Feuchtigkeit entsteht, stellt für viele Frauen ab dem Herbst den absoluten Endgegner dar. Es sind vor allem diejenigen betroffen, die ohnehin zu eher gewelltem und lockigem Haar neigen. Aber woher kommt nun das nervige Kräuseln? Trockenes und leicht geschädigtes Haar reagiert bei Feuchtigkeitskontakt vor allem an der Oberfläche mit Frizz.
Die Lösung: Das Haar ausreichend nähren, sodass es weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann. Inzwischen gibt es von speziellen Shampoos und Sprays eine wirklich gute Auswahl. Die Wunderwaffe: Leave-In-Conditioner. Die beschweren das trockene, geschädigte Haare an der Oberfläche und machen das Kräuseln nahezu unmöglich. 

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3. Plattes Haar

Ähnlich wie im ersten Punkt verdanken wir dieses Problem den wärmenden Kopfbedeckungen. Sobald wir diese abziehen, liegen die Haare oft platt am Kopf an. Im Gegensatz zum Frizz-Auslöser Feuchtigkeitsmangel, liegt es diesmal an zu viel davon. Wenn die Haare nach dem morgendlichen Waschen noch nicht komplett getrocknet sind, werden sie von Mützen plattgedrückt und trockenen darunter.
Die Lösung: Das richtige Styling. Auch wer seine Haare üblicherweise nicht föhnt – um eine Mützenfrisur zu vermeiden, müssen die Haare morgens unbedingt vollständig getrocknet werden. Den Föhn zum Abschluss noch einen Moment auf die Kaltstufe stellen. Das verleiht Extra-Glanz und kühlt die Haare zudem aus, bevor die Kappe auf den Kopf kommt. Wer diese unmittelbar nach der Wärmebehandlung aufzieht, macht das frisch eingeföhnte Volumen nämlich gleich wieder zunichte.

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