Kinotipps Breathe & Lady Bird

Liebe und Tod, Lachen und Leiden liegen oft nah beieinander. Dies beweisen unsere zwei Filmfavoriten dieser Woche: das Drama «Breathe» und die Coming-of-Age-Komödie «Lady Bird» mit unserem aktuellen «Style»-Covergirl Saoirse Ronan.
Breathe - Kinofilm
© Ascot Elite

Flittern in Afrika: Robin (Andrew Garfield) und seine Diana (Claire Foy).

«Breathe»

Die Geschichte beginnt so romantisch wie einst «Out of Africa»: Robin und Diana Cavendish (Andrey Garfield und Claire «The Crown» Foy), frisch verheiratet, lassen sich als Teehändler in Kenia nieder. Die Freude über ihr erstes Kind, Jonathan, wird überschattet von Robins Polio-Erkrankung. Er ist vom Genick abwärts gelähmt und muss künstlich beatmet werden. Die Ärzte geben dem 28-Järhigen nur noch wenige Monate. Wie sich Robin mit Hilfe von Diana ins Leben zurückkämpft, erzählt das Drama «Breathe» so eindrücklich wie unsentimental und mit viel britischem Humor. Produziert hat Jonathan Cavendish, eben der Sohn des kämpferischen Paares, Regie führte (erstmal) Andy Serkis, den wir als King Kong, Gollum aus «Lord oft he Rings» und als sprechenden Schimpansen Caesar aus der «Planet of the Apes»-Franchise kennen.

«Lady Bird»

Die Leiden und Freuden des Erwachsenwerdens, die Konflikte zwischen Müttern und Töchtern und warum schlechter Sex keine so schlechte Sache ist -  darum geht’s in «Lady Bird», der grossen diesjährigen Oscar-Überraschung, die mit fünf Nominationen ins Rennen ging. Für die wundervolle Saoirse Ronan, 24, in der Titelrolle wars die dritte Nomination, für die Lady-Bird-Mami Laurie Metcalf, 62, die erste. Als Neuling holte sich Greta Gerwig als Regisseurin und Drehbuchautorin ein Oscar-Doppelticket. Ein Goldmännchen hat keine gewonnen, dafür aber unser Herz. Mit einem berührenden Film über ganz normale Frauen mit ganz normalen Problemen. Und ein paar verblüffenden Lösungen.

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