Designerkollaboration «Blogger Collection» von Caroline Blomst für Dosenbach

Die Schwedin Caroline Blomst tritt in die Fussstapfen von Cindy Crawford und Halle Berry und lanciert am 3. März ihre Kollaboration mit Dosenbach. SI Style traf die Bloggerin beim Preview in Hamburg und sprach mit ihr über ihre Liebe zu Schuhen, skandinavischen Stil und über ihre Heimatstadt Stockholm.
Caroline Blomst
© Carolinesmode.com

SI Style: Wie reagierten Sie, als Dosenbach Sie für die Kollaboration anfragte? Sie tragen gerne Designerkleidung – man würde nicht erwarten, dass Sie mit einer Detailhandelskette zusammenarbeiten.
Caroline Blomst: 
Ich fühlte mich in erster Linie geehrt! Dosenbach ist der grösste Schuhhändler weltweit, und nach Kollaborationen mit Halle Berry und Cindy Crawford war ich erstaunt, dass sie mich anfragten. Ihre Schuhe sind preiswert, im Shop findet man für jede Gelegenheit in passendes Paar. Also dachte ich: klar, lass es uns zusammen versuchen!

Wieviel von Caroline Blomst steckt in den zehn Paar Schuhen?
Viel! Das Design-Team von Dosenbach präsentierte mir anfangs etwa hundert Entwürfe, von denen ich zehn auswählte, die meinem Stil entsprechen. Um ihnen meine eigene Note zu verpassen, passte ich sie in Farbe, Material und Muster an.

Wieviele Schuhe besitzen Sie?
Etwa vierzig Paar. Ich kaufe jede Saison etwa drei neue Modelle. Meine Sammlung vergrössert sich, aber gleichzeitig versuche ich, diejenigen Schuhe loszuwerden, die ich nicht mehr trage. 

Wieviel Geld geben Sie für ein Paar Schuhe maximal aus?
Wenn ein Paar mehr als 500 Euro kostet, dann überlege ich mir schon ernsthaft, ob sich das lohnt. Ich trage die Schuhe ja manchmal nur eine oder zwei Saisons, und es ist eine Menge Geld. Ein Preisschild bis 300 Euro kann ich verkraften, aber alles darüber lohnt sich nicht wirklich. 

Seit 2013 führen Sie Ihre eigene Kleiderlinie «Caroline Blomst». Wodurch zeichnen sich Ihre Designs aus?
Ich lege grossen Wert darauf, dass sie meinen persönlichen Stil repräsentieren. Ich trage gerne Basics - Jeans, T-Shirts, Lederjacken, Pullover, am liebsten in Schwarz. Meine Kollektion besteht deshalb hauptsächlich aus diesen Teilen. Ich mag Stücke, die ich jeden Tag und für viele Gelegenheiten tragen kann. 

Was ist denn das Extravaganteste, das Sie besitzen?
Oh, ich besitze wirklich nicht viel Extravagantes! Wenn, dann wäre es wohl meine rote, nietenbesetzte Handtasche von Valentino

Was werden Sie diesen Frühling tragen?
Auf jeden Fall einen leichten Trenchcoat. Ich hab mir einen bei H&M gekauft, den ich sehr mag. Er ist fliessend, navyblau und endet unter dem Knie. Den werde ich mit meinen Sneakers von Dosenbach tragen. Zusätzlich werde ich meinen Stapel an T-Shirts erneuern und Ausschau halten nach einem grauen Kaschmirpullover. Und natürlich werde ich meine selbst designten Jeans tragen! Da bin ich voll ausgerüstet.

Ein bestimmtes Accessoire, das Sie sich wünschen?
Ich träume schon länger von der «Antigona»-Handtasche von Givenchy in klassischem Schwarz. Aber ich besitze schon einige Taschen – diese bleibt also vorerst ein Traum!

Mit wem würden Sie für einen Tag den Kleiderschrank tauschen?
Mit Olivia Palermo, weil ihr Stil überhaupt nicht meinem entspricht. Es wäre bestimmt interessant, für einen Tag nur mädchenhafte Kleider zu tragen.

Wer sind Ihre Stilikonen?
Besonders mag ich den “Off-duty”-Stil von Models wie Anja Rubik, Kasia Struss oder Alessandra Ambrosio. Und natürlich denjenigen von Kate Moss und Rosie Huntington-Whiteley. Models ziehen sich oft sehr simpel und natürlich an. Viele tragen Jeans und Stiefel, und es sieht so unglaublich gut aus! Wir sollten eher auf Klassiker setzen, als jeden Trend mitzumachen.

Für Ihre Rubrik «Stockholm Streetstyle» fotografieren Sie und Ihr Partner Daniel gut gekleidete Menschen rund um den Globus. Welches Volk kleidet sich am besten?
Wahrscheinlich die Dänen. Ihr Stil ist entspannt und bodenständig, man sieht eine Menge Turnschuhe und Trenchcoats. Sie mischen gerne Materialien und Muster und wissen, dass weniger oft mehr ist.

Sie leben und arbeiten in Stockholm. Wo shoppen Sie da am liebsten?
Ich mag Zara, Mango, H&M und Acne. Von letzteren haben wir so viele Shops, dass ich einfach zum nächsten gehen kann, wenn ein Teil in einem Shop ausverkauft ist (lacht). Bei Natalie Schuterman gibt es schöne Designermode - natürlich ist alles sehr teuer, aber umsehen kann man sich immer. 

Wo relaxen Sie am liebsten?
Im Djurgården – der Schwedischen Variante des Central Parks, sozusagen. Da gibt es den Kungliga Motorbåt Klubben (KMK), einen Bootsklub mit einem hübschen Café. Touristen findet man da fast keine - die meisten denken wohl, man müsse Mitglied im Klub sein, um ihn zu besuchen.

Welche Plätze empfehlen Sie für ein romantisches Date?
Im Sommer würde ich ein hübsches Picknick im Freien machen. Im Winter ginge ich zuerst in der Innenstadt im Kungsträdgården Eislaufen, und danach schön Abendessen, zum Beispiel im Riche

Wo trifft man in Stockholm auf die gut gekleideten Schweden?
Da gibt es zwei Gegenden. In Södermalm am Götgatan findet man hippe Leute, die sich eher unkonventionell kleiden. Norrmalm und der Norrmalmstorg ist luxuriöser, aber genauso spannend.  

 

Die «Blogger Collection» von Caroline Blomst für Dosenbach ist am Montag, 3. März 2014 ausschliesslich online erhältlich.

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