4 Tipps für eine schöne Rückansicht Kendall Jenner sorgt im Naked Dress für Rücken-Neid

Hach, das «Nacktkleid». Wohl kein anderes Kleidungsstück sorgt regelmässig mit so wenig Stoff für so viel Aufregung. An den Fashion Awards 2018 liess es sich Kendall Jenner nicht nehmen, nur minimal bekleidet über den Teppich zu schreiten und uns alle neidisch auf ihren Rücken zu machen. 
Ein schöner Rücken kann auch entzücken
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Meghan löst mit ihrer freien Schulter schon Diskussionen aus, Kendall kann ungestört im Naked Dress über den Teppich laufen. 

Ob amfAR Gala, MET Ball oder die Partys und Laufstege während der Fashion Weeks in den grossen Modemetropolen: Es gibt kaum mehr eine Veranstaltung, an der nicht mindestens ein VIP in einem Kleid erscheint, das mehr zeigt, als es verhüllt. Es ist das Jahrzehnt des Naked Dress. Jüngster Beweis: die Fashion Awards in London. Während sich alle Welt über Meghan Markles entblösste Schulter mokierte, stolzierte Kendall Jenner quasi nackt über den roten Teppich und bewies mal wieder, dass sie es einfach tragen kann. Und dass sie über einen beneidenswerten Rücken verfügt, den wir auch gerne hätten. Gibt's da einen Trick? Aber ja, gleich vier!

Ein schöner Rücken kann auch entzücken
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Kendall Jenner bezauberte an den Fashion Awards in London mit einem Kleid, das nicht viel der Fantasie überliess – und einem Rücken, der neidisch macht. 

Vier Tipps für einen schönen Rücken

1. Sich in Geduld üben
Wie das Gesicht, wird auch unser Rücken nicht von heute auf morgen plötzlich rein und makellos. Neben den richtigen Pflegeprodukten und ausreichend Zuwendung braucht es für die perfekte Rückansicht daher vor allem Geduld. Wer an Neujahr mit einem freizügigen Kleid bezaubern möchte, sollte spätestens jetzt mit der Rückenpflege beginnen.

2. Peelen, peelen, peelen
Um die Hautstruktur am Rücken sichtbar zu verbessern, sind Peelings die richtige Wahl. Mit einem Peeling-Pad oder einem Peeling, das gleich mehrere Säuren beinhaltet, geht das besonders effektiv. Durch die Mischung der Wirkstoffe können mehrere Probleme gleichzeitig behandelt werden (fehlender Glow, verstopfte Poren, Trockenheit). Alternativ kann auch mit herkömmlichem Salz gearbeitet werden, das die Haut schön weich macht und zusätzlich tiefenreinigend wirkt. Achtung: Unbedingt Speisesalz verwenden, Meersalz ist zu grob für die empfindliche Haut.

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3. Vor dem Austrocknen schützen
Gerade jetzt im Winter ist die Haut am Rücken oft sehr trocken. Der ständige Kontakt mit Wolle und die knappe Sauerstoffzufuhr haben Folgen. Daher: Regelmässig eine Bodylotion verwenden, um den Feuchtigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Um Unreinheiten vorzubeugen, kann unter der Lotion zusätzlich ein reinigendes Serum benutzt werden. Generell gilt aber: Nicht übertreiben, denn durch die dicke Haut am Rücken können auch teure Mittelchen nicht besonders effektiv wirken. 

4. Einen Notfallplan in petto haben
Der grosse Event ist bereits morgen abend und jede Hilfe kommt zu spät? Aber nein! Müssen sofort Ergebnisse her, empfiehlt sich ein Rücken-Facial am Abend vorher. Dazu folgt im Anschluss an das obligatorische Peeling eine Maske mit Schwefel oder Tonerde. Ersteres bekämpft Unreinheiten, die Tonerde klärt die Haut und macht sie samtweich. Ein Serum mit Hyaluronsäure sorgt danach für den perfekten Glow. Den Abschluss macht ein leichtes Feuchtigkeitsserum oder eine -creme – und der grosse Abend kann kommen. 

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Die Naked Dresses von damals bis heute

Es waren nicht Kendall, Kim Kardashian und Co., die den Trend gestartet haben. Haut ist schon eine ganze Weile en Vogue …

Marilyn Monroe setzte den Trend

Die Geschichte startet 1962, als Marilyn Monroe ein Geburtstagsständchen für John F. Kennedy singt. Das nudefarbene, eng anliegende Kleid, das sie dabei trägt, war ihr auf die Kurven geschneidert – und sorgte für grosse Freude beim Präsidenten (und einen kleinen Aufschrei in der Gesellschaft). Denn auch wenn Marilyns Outfit für heutige Verhältnisse fast schon hochgeschlossen wirkt – vor 56 Jahren war die Schauspielerin wohl die einzige, die sich einen solchen «Skandal» erlauben konnte. Einen eigenen Namen hatten die Kleider damals übrigens noch nicht. Der wurde erst in den Neunzigern erfunden – von Charlotte York.

Charlotte gab den Namen, Miranda die Definition

Wer erinnert sich nicht an das ikonische «Sex and the City»-Trägerkleid von Carrie, das sie zu ihrem Date mit Mr. Big und später in der Reklame für ihre Kolumne trägt? «Es ist das Naked Dress», prophezeite Charlotte in der Serie, «du wirst offensichtlich heute Nacht Sex mit ihm haben.» Miranda legte nach: «Wird sie nicht. Sie sieht nur so aus wie Sex.» Und da haben wir sie, unsere Definition des Naked Dress: Optisch überlässt das Kleid nicht besonders viel der Fantasie. Metaphorisch gesehen lässt es dagegen ALLES offen. Und genau das macht wohl bis heute seinen Reiz aus.

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