Bisher habt ihr völlig falsch eingekauft Diese Shoppingfehler könnt ihr ab sofort vermeiden

Einer der besten Vorsätze für das neue Jahr: Kein unnötiges Geld mehr für Fehlkäufe aus dem Fenster werfen. Wie ihr clever kauft, verraten wir in diesen 5 Schritten.
Jaden Smith mit Shoppingbags
© Getty Images

Wer schon die Netflix-Serie «Aufräumen mit Marie Kondo» gesehen hat, der hat gelernt, dass eines der wichtigsten Kriterien für die Teile im Kleiderschrank lautet «Does it spark Joy?», löst es Freude in Dir aus? An diese Regel lohnt es sich allerdings nicht erst beim Ausmisten zu halten, sondern am besten schon beim Einkaufen. Wer nur kauft, was ihm wirklich, wirklich(!) Freude bereitet, hat schon mal die halbe Miete (gespart). Was sonst noch gegen unnötiges Geldausgeben und ärgerliche Fehlkäufe hilft?

1. Fundiert recherchieren

Ihr habt ein ganz bestimmtes Teil im Auge, das unbedingt in euren Besitz übergehen soll? Gerade bei teuren Designerstücken lohnt es sich, nach Revisionen zu suchen, die verraten, ob das Objekt der Begierde seinen Preis auch wirklich wert ist. Teuer heisst schliesslich leider nicht gleichzeitig Qualitativ hochwertig. Ausserdem lohnt sich beinahe immer ein Preisvergleich – vielleicht sogar das ausharren bis zum nächsten Sale. Die Preise sind von (Online-)Shop zu (Online-)Shop oft verschieden, manchmal kann es sich sogar, trotz Lieferkosten, lohnen im Ausland zu bestellen.

2. Bloss nicht am falschen Ende sparen

Ja, Preise vergleichen lohnt sich, super-geizig sein andererseits meistens nicht. Stücke, die so billig sind, dass man sich mit gesundem Menschenverstand kaum vorstellen kann, unter welchen Bedingungen und mit welchen Materialien sie produziert worden sind, bringen niemals lange Freude. Sie gehen schnell kaputt, zwicken, laufen ein, drücken und sehen dabei nicht mal hochwertig aus. Also: Clever sparen, ja. Übertrieben geizen, nein.

3. Alleine Shoppen

Ihr liebt eure Freunde, klar. Wenn ihr mal ganz ehrlich seid, haben sie euch aber schon des Öfteren Dinge ein- oder ausgeredet? In Begleitung auf Shoppingtour zu gehen, birgt deshalb diverse Risiken. So kann ein Teil, das ihr euch schon lange gewünscht habt, plötzlich durch einen einzigen Satz der besten Freundin seinen ganzen Zauber verlieren. Wer will schon, dass sie über eure Jacke «Hmm joa, haut mich jetzt nicht wirklich um» denkt?! Oder sie entkräftet euer vernünftiges «Aber ich hab gar nichts Passendes dazu» mit «Ach irgendwas findest du schon. Es steht dir einfach zu gut, um es nicht zu kaufen» und schwupps zieht ihr für die nächste Kleiderschrank-Leiche eure Kreditkarte durchs Lesegerät. Nein, nein, alleine einkaufen ist vielleicht ein bisschen weniger lustig, aber garantiert sehr viel risikofreier. Und auf einen Kaffee kann man die beste Freundin hinterher ja trotzdem noch treffen.

4. Zu Hause direkt noch mal Probetragen

Bevor ihr daheim die Schublade mit der Schere aufreisst, sofort alle Schilder und Etiketten abschneidet und Samt Quittung in den Müll pfeffert, zieht die neuen Teile lieber noch mal an. Das Licht in Umkleidekabinen ist in der Regel … merkwürdig, zu Hause können Schnitt und Farbe gleich ganz anders wirken. Und ganz vielleicht wirkt auch die im Kopf so umwerfend ausgemalte Kombination mit dem heimischen Bestand in Wahrheit gar nicht so überzeugend? Einfach mal probe-kombinieren, DANN die Schilder abschneiden – oder den Fehlkauf eingestehen und direkt zurückbringen.

5. Neues gleich in die Routine integrieren

Hat das neue Lieblingsteil den heimischen Spiegel- und Kombi-Test bestanden, bindet man es am besten sofort in seine tägliche Outfitwahl ein. Landet es erstmal ungetragen im Schrank oder versauert auf einem Bügel (man will es ja nicht gleich schmutzig oder kaputt machen) droht die Gefahr, dass die Kauf-Euphorie verfliegt und man die eigentlich so schöne Beute viel zu schnell wieder vergisst. Was gekauft wird, soll getragen werden!

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