Der Dresscode-Guide Für euch entschlüsselt: Das bedeutet «Casual» und «Smart Casual»

Casual, Cocktail, Black Tie – im Dschungel der Dresscodes kann man sich schnell mal verlieren und auf dem Irrweg in das eine oder andere Fettnäpfchen treten. Wir leisten Hilfestellung und klären auf. Teil 1: Casual und Smart Casual.
Victoria Beckham
© Getty Images

Smart Casual ist ihr Spezialgebiet: Victoria Beckham.

Gleich vorweg: Beide Dresscodes nicht zu wörtlich nehmen! «Casual» oder auch «come as you are» bedeutet nämlich nicht, dass wir ruhigen Gewissens die Sneaker und Jogginghose ausführen dürfen. Was also tragen wir, wenn uns jemand ganz «casual» zu sich einlädt? Und wann genau wird diese Verabredung eigentlich auch noch «smart»?

Der Unterschied

Australia Fashion Week 2018
© Getty Images, Bildmontage: Style

Mit dem Outfit ganz links glänzen wir an der Feier der Freunde. Rechts zeigt Caroline de Maigret, wie wir den Smart-Casual-Look meistern. Und in der Mitte? Madeline Cowe schafft den Spagat zwischen beiden Dresscodes. 

Je nachdem, wie der persönliche Kleidungsstil ausfällt, ist der Unterschied zwischen den beiden Dresscodes mal grösser, mal kaum existent. Während wir den Wunsch nach casual Kleidung aber eher auf Einladungen zu Gartenpartys und lockeren Hochzeiten finden, lädt uns der Chef gerne mal zur Betriebsfeier mit dem Hinweis «smart casual» Dresscode ein. Beides meint lockere, aber ordentliche Kleidung. Der Knackpunkt: Mit Ersterem feiert man im Freundeskreis, in Letzterem sollte man im Zweifelsfall den Boss von einer Gehaltserhöhung überzeugen können

Smart Casual

Australia Fashion Week 2018
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Diese zwei Damen an der Australia Fashion Week tragen Looks, die in die Kategorie smart casual fallen – und zeigen, dass es, je nach Office, mehr oder weniger Interpretationsspielraum gibt.

Der Begriff ist entstanden, um die teilweise sehr steife Businesskleidung etwas aufzulockern. Während man im Büro zum Beispiel Culotte und Blazer trägt, reicht für die Smart-Casual-Einladung eines von beiden. Etwa der Blazer zu einer dunklen, einfarbigen (!) Jeans und auffälligen Stiefeletten. Alternativ: ein Kaschmirpulli und Kittenheels zur Culotte, ein heller Hosenanzug mit eleganten Sneakers – smart eben.

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Casual

Australia Fashion Week 2018
© Getty Images

Sichere Nummer für die casual Sommerhochzeit: ein lockeres Blumenkleid. 

Einige der oben genannten Kombinationen funktionieren auch zur ungezwungenen Gartenhochzeit – aber eben nicht alle. Der Bleistiftrock vom Bürokostüm ist eine Spur zu streng, die erwähnten Sneakers und die Jeans dafür etwas zu locker. Gut funktioniert etwa ein Jumpsuit statt einem Abendkleid, ein luftiges Sommerdress oder die Culottes-Kaschmir-Kombi. Die einfachste Möglichkeit: Immer mal wieder bei uns vorbeischauen, wir liefern garantiert jede Menge Inspiration!

Casual
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