Mailand Fashion Week Winter 2015 Im Gespräch mit Stella Jean

Keinem geringeren als Giorgio Armani verdankt es die italienisch-haitianische Desigerin, dass sie ihre farbenfrohe Mode vor genau einem Jahr erstmals an der Fashion Week Mailand präsentieren durfte. Heute zählt Stella Jean zu den vielversprechendesten Jungtalenten der Branche. Wovon sie träumt, wo sie am glücklichsten ist und welches Buch ihr Leben verändert hat, erzählt sie hier.
Stella Jean AW15
© GETTY IMAGES

Designerin Stella Jean umgeben von Models in ihrer neuen H/W 2015-Kollektion

Wie sind Sie die geworden, die Sie heute sind?
Dank einem frei gewählten Glauben.

Könnten Sie durch Ihren Kleiderschrank in eine andere Welt reisen, wie sähe es dort aus?
Wie in der Chagall-Ära.

Wenn Sie Ihrem 16-jährigen Ich einen Tipp geben könnten, was wäre das?
Ich würde mir raten, schweigsamer zu sein.

Woran arbeiten Sie gerade?
Es tut mir leid, aber aktuell möchte ich nichts preisgeben. Ich ziehe es vor über Dinge zu sprechen, die ich in der Vergangenheit erreicht habe. Facta non verba!

Und wovon träumen Sie, was in der Zukunft geschehen soll?
Ich würde am liebsten gar nicht aufwachen um weiter träumen zu können. 

Ihr wertvollster Besitz?
Mein Ring in Form eines Rosenkranzes.

Wie beschreiben Sie Ihren persönlichen Stil?
Ein etwas widersprüchlicher Kolonialstil mit Einflüssen aus allen Kulturen. 

Was ist ihre grösste Qualität?
Ich hege keine Missgunst gegenüber anderen.

Für was geben Sie normalerweise zu viel Geld aus?
Für Kimonos aus den 50ern, die ich sammle.

Das letzte Lied, welches Sie auf Ihrem iPhone hörten?
Sweet Potato Pie von Ray Charles.

Die letzte Nachricht, die Sie jemandem sendeten?
«Merci, à mercredi!»

Wo und wann waren Sie am glücklichsten?
Am 22. Januar, 2004 und am 8. Oktober 2006 in Rom.

Ihre letzte Reise?
Nach Japan.

Ein Buch, dass Sie verändert hat?
One, No one and One Hundred Thousand von Luigi Pirandello.

Was haben Sie für einen Wohnstil?
Einen von kulturellen Überschneidungen geprägten.

Was liegt auf ihrem Nachtisch?
Bücher, die Armbanduhr meines Vaters und ein Bild der Jungfrau Maria.

 

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