«Style Label» No. 21 Italianità …

… aber neuer, jünger, cooler. Designer Alessandro Dell’Acqua spielt bei no. 21 mit maskulinen elementen und grossen silhouetten und trifft damit den nerv der Frau.
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Aus der Resort-Kollektion 2015 von No. 21.

Die Resort-Linien, die den jähr­lichen Wechsel zwischen Winter- und Sommerkollektionen überbrücken sollen, sind bei so manchem Label die heim­lichen Stars im modischen Zyklus. Vielleicht, weil sie unsere winterliche Sehnsucht nach Hitze und wenig Stoff stillen. Oder aber, weil sie selten in einem Defilee präsentiert werden, stattdessen in purer Bildform daherkommen und damit auf den ersten Blick überzeugen müssen. Die Entwürfe der 2010 gegründeten Mailänder Marke No. 21 tun genau das. Kreativdirektor Alessandro Dell’Acqua übersetzt seine Ästhetik, die sich zwischen Tradition und Experiment bewegt, in Stoff.

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Aus der Resort-Kollektion 2015 von No. 21.

Der Neapolitaner hat Verständnis für die moderne Frau, die sich genauso gern eine übergrosse, burschikose Weste überzieht, wie in einen delikat bestickten Jupe steigt (und dazu ein Karohemd kombiniert). Der 51-Jährige zieht Tragbarkeit dem Showeffekt vor. Das danken ihm Trend- und Jetsetterinnen rund um den Globus, die seine Kreationen schnell für sich entdeckt haben. Selbst den gutbürgerlichen Signore gefällt das Label, das sie zuerst einmal an der Tochter toll finden. Pelz und Verzierungen verwendet Dell’Acqua selbstverständlich, wenn auch sparsam und gezielt. Das zeugt von der Liebe der Italiener für edle Materialien, ist aber eben sehr international umgesetzt. Er sei kein Nostalgiker, sagt der Designer und versorgt uns mit Dolce Vita 2.0.

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Aus der Resort-Kollektion 2015 von No. 21.

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