SNTM-Moderatorin Manuela Frey im Interview Darum sind Nacktfotos ein Tabu

Heute läuft «Switzerland’s Next Topmodel» an. Moderiert wird das Format von einer, die es schon geschafft hat: Manuela Frey. Wir haben mit der Schweizerin über Stil und Trends gesprochen und gefragt, welche Shootings für sie ein No-Go sind.
Manuela Frey im coolen Winter-Layering-Look and der London Fashion Week 2015
© Getty Images

Model Manuela Frey, 21.

Manuela Frey gehört ohne Frage zu den erfolgreichsten Schweizer Model-Exports. Ihre Karriere begann 2012 mit dem Sieg beim renommierten Elite Model Look Switzerland. Von da an ging es steil bergauf: Sie lief an internationalen Fashion Weeks für Mode-Grössen wie Chanel, Dior und Dolce & Gabanna und wagte schliesslich den Umzug in die Modemetropole New York. Nach sechs Jahren im Business kommt nun der nächste, grosse Schritt: Ab dem 19. Oktober moderiert Manuela die erste Staffel des TV-Formats «Switzerland’s Next Topmodel» und sucht die schönsten Mädchen des Landes. Wir haben nachgefragt, was wir von der schönen Aargauerin erwarten können und was wir auf keinen Fall zu Gesicht bekommen werden. 

Was macht dich zur geeigneten Moderatorin für SNTM?
Ich bin noch jung – erst 21 – und dadurch frisch und voller neuer Ideen. Trotzdem kann ich auf meine Erfahrungen zurückgreifen. Immerhin bin ich schon sechs Jahre lang im Business und lebe mittlerweile in New York. Dort erlebt man den Modelalltag ganz anders als in der Schweiz. Bisher bin immer ich diejenige gewesen, die beurteilt wurde. Nun ist es für mich das erste Mal, dass ich andere beurteilen werde – aber ich weiss, worauf es in diesem harten Geschäft ankommt.

Was wirst du ganz anders machen, als Heidi Klum beim deutschen Pendant?
Ich werde gar nicht versuchen, um jeden Preis etwas anders zu machen als Heidi, sondern einfach meine eigene Version schaffen. Ich werde mich so zeigen, wie ich bin und mich in der Show nicht verstellen.

Gibt es für dich ein Shooting, dass du selbst oder deine «Mädchen» niemals machen werden?
Nacktaufnahmen. Ich selbst darf von meiner Agentur aus keine machen, daher werden sie für die Kandidatinnen ebenfalls nicht infrage kommen. Es braucht solche Fotos auch nicht, um irgendetwas zu beweisen, das ist meine persönliche Meinung. 

Style: Mode scheint dir auch privat Spass zu machen. Was ist dein Lieblingstrend für den Herbst ? Gibt es da ein bestimmtes Teil, dass auf keinen Fall in deiner Garderobe fehlen darf?
Manuela Frey: Klar, gleich mehrere! Grosse Oversize-Bomberjacken sind mein Favorit und Lederboots gehen natürlich immer. Und sobald es kälter wird, greife ich gerne auf kuschelige Rollkragenpullis zurück. 

Du bist wegen deines persönlichen Stils ein gern gesehenes Sujet bei Street-Style-Fotografen – wie wichtig ist es, dass ein Model auch einen guten Style hat?
Ich finde es enorm wichtig. Mit einem guten Stil fällt man auf. Fotografen und Magazine fragen gerne mal was man trägt und von welchem Designer die Sachen sind – das ist natürlich eine super Möglichkeit, um bekannter zu werden. Auch bei Castings sollte man auf sein Styling achten. Kunden erinnern sich viel eher an jemanden mit einem interessanten Look, etwa wenn man mit einem tollen Schuh zum Termin kommt, der zum Gesprächsthema wird. Sie fragen nach dem Brand und erinnern sich im Nachhinein an «die mit den coolen Schuhen».

Die 5 schönsten Looks von Manuela Frey

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