5 Fragen an die neue SNTM-Moderatorin Manuela Frey über Style-Tricks & Tabus

Im Herbst läuft «Switzerland’s Next Topmodel» an. Moderiert wird das Format von einer, die es schon geschafft hat: Manuela Frey. Wir haben mit der Schweizerin über Stil und Trends gesprochen und gefragt, welche Shootings für sie ein No-Go sind.
Manuela Frey im coolen Winter-Layering-Look and der London Fashion Week 2015
© Getty Images

Model Manuela Frey, 21.

Manuela Frey gehört ohne Frage zu den erfolgreichsten Schweizer Model-Exports. Ihre Karriere begann 2012 mit dem Sieg beim renommierten Elite Model Look Switzerland. Von da an ging es steil bergauf: Sie lief an internationalen Fashion Weeks für Mode-Grössen wie Chanel, Dior und Dolce & Gabanna und wagte schliesslich den Umzug in die Modemetropole New York. Nach sechs Jahren im Business kommt nun der nächste, grosse Schritt: Im Herbst wird Manuela die erste Staffel des TV-Formats «Switzerland’s Next Topmodel» moderieren und die schönsten Mädchen des Landes suchen. Wir haben nachgefragt, was wir von der schönen Aargauerin erwarten können und was wir auf keinen Fall zu Gesicht bekommen werden. 

Style: Mode scheint dir Spass zu machen. Was ist dein Lieblingstrend für das kommende Frühjahr? Gibt es da ein bestimmtes Teil, dass auf keinen Fall in deiner Garderobe fehlen darf?
Manuela Frey:
Im Frühling verfalle ich jedes Jahr aufs Neue Lederjacken. Sie passen zu allem, sind rockig und cool und ich kann sie optimal zu Castings anziehen. Ausserdem kann man sie vielseitig kombinieren: Sie sehen zu T-Shirt und Jeans genau so gut aus, wie zu einem Kleid mit Boots. Daher sind sie mein Favorit. 

Du bist wegen deines persönlichen Stils ein gern gesehenes Sujet bei Street-Style-Fotografen – wie wichtig ist es, dass ein Model auch einen guten Style hat?
Ich finde es enorm wichtig. Mit einem guten Stil fällt man auf. Fotografen und Magazine fragen gerne mal was man trägt und von welchem Designer die Sachen sind – das ist natürlich eine super Möglichkeit, um bekannter zu werden. Auch bei Castings sollte man auf sein Styling achten. Kunden erinnern sich viel eher an jemanden mit einem interessanten Look, etwa wenn man mit einem tollen Schuh zum Termin kommt, der zum Gesprächsthema wird. Sie fragen nach dem Brand und erinnern sich im Nachhinein an «die mit den coolen Schuhen».

Was macht dich zur geeigneten Moderatorin für SNTM?
Ich bin noch jung – erst 21 – und dadurch frisch und voller neuer Ideen. Trotzdem kann ich auf meine Erfahrungen zurückgreifen. Immerhin bin ich schon sechs Jahre lang im Business und lebe mittlerweile in New York. Dort erlebt man den Modelalltag ganz anders als in der Schweiz. Bisher bin immer ich diejenige gewesen, die beurteilt wurde. Nun ist es für mich das erste Mal, dass ich andere beurteilen werde – aber ich weiss, worauf es in diesem harten Geschäft ankommt.

Was wirst du ganz anders machen, als Heidi Klum beim deutschen Pendant?
Ich werde gar nicht versuchen, um jeden Preis etwas anders zu machen als Heidi, sondern einfach meine eigene Version schaffen. Ich werde mich so zeigen, wie ich bin und mich in der Show nicht verstellen.

Gibt es für dich ein Shooting, dass du selbst oder deine «Mädchen» niemals machen werden?
Nacktaufnahmen. Ich selbst darf von meiner Agentur aus keine machen, daher werden sie für die Kandidatinnen ebenfalls nicht infrage kommen. Es braucht solche Fotos auch nicht, um irgendetwas zu beweisen, das ist meine persönliche Meinung. 

Die 5 schönsten Looks von Manuela Frey

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