5 Minutes with ... Orlando Bloom, Schauspieler

Der Hollywood-Schauspieler Orlando Bloom ist Botschafter von British Airways. Demnächst ist er in seinem neuen Film «Zulu» zu sehen, in dem er neben Forest Whitaker spielte. Der 36-jährige Brite ist zwar ein fleissiger Meilensammler, aber meist beruflich unterwegs. Privat würde er gerne mit seinem zweijährigen Sohn Flynn nach China reisen und ihm dort Pandas zeigen.
Orlando Bloom vor Oper in Sydney
© British Airways

Orlando Bloom an einem Event der British Airways in Sydney.

 

SI Style: Was tun Sie gegen Jetlag auf langen Strecken wie der Route London–Sydney?
Orlando Bloom: Das Wichtigste für mich ist, Alkohol zu vermeiden. Ausserdem trinke ich viel Wasser und probiere, meinen Schlaf der Zeitzone am Ziel anzupassen. Wenn es zeitlich möglich ist, suche ich nach Ankunft als erstes ein Fitnesscenter auf, denn Sport hilft mir, mich besser zu fühlen.

Ihre heissen Tipps für ein Wochenende in London?
London ist eine der aufregendsten Städte der Welt und ein Melting Pot der Kulturen. Es bietet einige der besten Theater beim West End und immer lohnende Ausstellungen im Victoria & Albert Museum sowie im Natural History Museum. Ausserdem finden grossartige Sport-Events statt wie das Tennisturnier Wimbledon, die Henley-Royal-Regatta und natürlich das Pferderennen «Royal Ascot» … Im Frühling empfehle ich allen Musikfans einen Besuch des Glastonbury-Festivals.

Was kommt in Ihr Handgepäck?
Ich halte es gern einfach und reise mit einem schwarzen Weekender. Immer dabei sind mein Laptop, einige Bücher und mein iPod.

Was tun Sie während des Flugs am liebsten?
Das hängt ganz von meiner Stimmung ab. Oft lese ich ein Buch oder schaue mir einen Film an, ich nutze die Zeit aber auch gern, um etwas Schlaf nachzuholen oder meine E-Mails zu checken.

Ihre liebste internationale Destination?
Das hängt völlig von der Jahreszeit ab. Wenn wir in L.A. sind, gibt es für die totale Entspannung nichts Schöneres als einen Trip zu den karibischen Inseln  – wobei wir die kleineren, weniger bekannten Inseln bevorzugen. Ich mag auch Orte, die völlig ab vom Schuss sind, wo ich abschalten und einfach nur die Natur geniessen kann. Als Familie besuchen wir sehr gern Sydney. Miranda kommt ja von hier.

In welcher Stadt isst man am besten?
Kommt darauf an, auf welche Küche man Lust hat. London bietet die besten Sonntagsbraten. Miranda und ich lieben Sydneys Seafood und Steaks aus Südafrika. Dass man in Neuseeland das beste Lamm bekommt, brauche ich wohl gar nicht zu erwähnen.

Wo waren Sie noch nie, würden aber gerne mal hinreisen?
Ich würde gerne mit meinem Sohn Flynn nach Chengdu fliegen, um Pandas zu beobachten.

Ihre erste Erinnerung ans fliegen?
Als Kind durfte ich einmal ins Cockpit. Meine Bewunderung für den Captain war masslos. Er machte mir einen Stempel in mein Log-Buch. Das habe ich übrigens bis heute aufbewahrt.

Ohne was können Sie nicht reisen?
Abgesehen von meinem Pass, meiner Kreditkarte und meinem iPhone hinaus würde ich sagen, dass ein gutes Buch immer dabei sein muss.

Wo ist für Sie Daheim?
Dort, wo meine Familie ist.

Wie oft fliegen Sie?
Manchmal ganz oft, dann wieder wochenlang nie. Das diktiert mein Job. Im Sommer war ich einen Monat lang in Neuseeland, wo wir den letzten Teil von «The Hobbit» filmten. Momentan lebe ich etwas länger als sechs Monate am Stück in New York, weil ich am Broadway den Romeo in der Interpretation von «Romeo & Julia» von David Leveaux interpretiere. 

Wie kommen Sie zu Insider-Tipps an Reisedestinationen?
Am besten immer die Crew nach ihren Ratschläge für die Ziel-Destination befragen. Irgendwie scheinen die immer zu wissen, was gerade angesagt ist und was man auf keinen Fall verpassen sollte.

Gibt es einen Film, der Sie zu einer Reise animiert hat?
Ich genoss die Zeit, als wir Lord of the Ring drehten: Neuseeland ist das schönste Land, es ist magisch und lebt eine unschlagbare Gastfreundschaft.

Top-Tipps, wenn man mit Kindern reist?
Vorbereitet sein und dafür sorgen, dass sie den Flug möglichst unterhaltsam erleben.

Was tragen Sie, wenn Sie fliegen?
Ich mag es bequem, also reise ich gern in Jeans und einem T-Shirt. Für Langstrecken gibt es in der First-Class ja zum Glück einen Schlafanzug von British Airways.

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