Unsere Favoriten Die 10 coolsten Lokale für Brunch

Zum perfekten Wochenende gehört ein perfekter Brunch. Wir verraten, wo wir vom SI Style am liebsten schlemmen.
Café Bebek, Zürich
© Café Bebek

Im Café Bebek in Zürich kann man den Köchen beim Schnippeln zusehen.

Bebek, Zürich
Fünf Meter Raumhöhe, ein Steinboden aus Marokko, rohe Betonwände und Vintage-Möbel: im Café Bebek in der Zürcher Kalkbreite-Überbauung würde ich am liebsten jedes Wochenende brunchen. Mir gefällt das Metropolen-Flair, das emsige Treiben der Menschen und natürlich das fantastische Menu: Frühstück gibt es täglich bis 16.00 Uhr, ich empfehle das «Grosse Vegi» mit der besten Avocadomousse ever und Nutella-Supplement. Oder das geräucherte Bio-Forellenfilet mit Meerrettichfrischkäse. Die Salate und Mezeteller machen selbst Brunch-Muffel glücklich. Das ganze Menu gibt es hier.
bebek.ch
- Raphaela Haenggi, Digital Director

Quai 61, Zürich
Direkt am Ufer des Zürichsees gelegen, mit Blick auf die schneebedeckten Glarneralpen, ist der Sonntagsbrunch allein wegen der Location schon der Hit. Und mir gefällt im Quai 61 das Angebot für jede Laune, das vom «Buure Zmorge« (Brotchörbli mit dreierlei Käse, Bündnerfleisch und Schinken. Fr. 21.–) über die französische Variante (mit Baguette, Croissant und Brie, Fr. 13.–), Bagels (mit Lachs und Cream Cheese, mmhh, Fr. 13.–) bis zum Katerfrühstück reicht (Spiegelei mit Speck und Bloody Mary, Fr. 35.–).
Nina Huber, Kulturredaktorin

Hyatt Regency, Düsseldorf
Ganz ehrlich, ich hasse Brunch. Es ist für mich diese komische Kombination aus süss und salzig, aus Vormittag und Nachmittag, aus ein bisschen was essen und ordentlich zulangen, aus lieber im Bett bleiben oder doch aufstehen. Jedenfalls hat mich nur eine solche Veranstaltung überzeugen können: Im Park Hyatt in Düsseldorf wird jeden Sonntag aufgetischt, was das Herz begehrt. Auch als Nicht-Hotelgast darf man sich am Buffet bedienen, wobei Buffet den Köstlichkeiten, die teilweise von Köchen frisch zubereitet werden, nicht gerecht wird. Die Kirsche auf der sonntäglichen Torte – ich hatte ein Stückchen Cherry-Cheesecake – ist das Publikum: Die Fussballer der umliegenden Bundeliga-Clubs kommen kollektiv mit ihren Schätzen zum Brunch.
Sherin Hafner, Gesamtleitung Text

Parkhotel Bloom, Winterthur
Das Besondere am weitherum bekannten Schlemmerbrunch (jeden Sonntag von 11.00 bis 14.00 Uhr) im Bloom ist das Buffet mit Chateaubriand vom irischen Black Angus Rindsfilet und eine überfordernde Auswahl an Dessertköstlichkeiten. Und das für Fr. 54.– pro Person, Prosecco inklusive. 
Katka Griesbach, Redaktionsassistentin

Einmal Neustadt, einmal Altstadt
Mit Brunch-Einladungen bin ich nicht zu locken, denn Frühstücken tue ich am liebsten daheim im Morgenmantel. Aber wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, gibts zwei Alternativen: Den neuen Pavillon im Baur au Lac, wo man mit Sicht auf den schönen Garten mit den hohen Bäumen für 46 Franken bis 11.00 Uhr ein deliziöses Frühstücksbuffet geniesst. Oder die traditionsreiche Conditorei Schober mit der nostalgischen Kaffeehausatmosphäre in der Altstadt. Die Croissants sind vom Französischen Starpatissier Patrick Mésiano (Drei-Sterne-Koch Joël Robouchon soll seine Tarte au Citron als die beste der Welt bezeichnet haben), die feine Tee- und Kaffeeauswahl vom Nachbarn Heini Schwarzenbach. Trödeln erlaubt, die diversen Z’Morgen und den reichen Brunch mit Prosecco für 48 Franken gibts den ganzen Tag!
Monica Congiu, Beauty-Redaktorin

Parkhotel Laurin, Bozen
Ein fantastischer Belle-Époque-Saal, eine Terrasse mit Blick auf das Geschehen der Altstadt von Bozen, einen Park mit altem Baumbestand und ein Frühstücksbuffet, für das man Stunden einplanen sollte. So beginnt im Parkhotel Laurin jeder Tag mit einem Glücksgefühl, und nicht nur weil der Cappuccino, auf dem Silbertablett von einem lachenden Mitarbeiter serviert wird.
Susanne Märki, Bildredaktorin

Café Reitschule, München
Wer der – mir wohlverstanden komplett unverständlichen – Ansicht ist, dass Pferde stinken, der soll gar nicht erst weiterlesen. Wie der Name schon sagt, ist das Café Reitschule nämlich das Café einer Reitschule. Überraschend, ich weiss. Mal abgesehen davon, dass man im äusserst stilvollen Drinnen den Reitern in der Halle, von der Terrasse aus denjenigen auf dem Aussenplatz zusehen darf, serviert das Café vorzüglichen Brunch – von klassisch bayrischen Weisswürsten mit Brezen bis urgesunden Müeslis oder feinen Eierkreationen.
Kristin Müller, Moderedaktorin

Aunt Benny, Berlin
In dem hübschen Café Aunt Benny in der Oderstrasse in Friedrichshain gibt es immer die leckersten hausgemachten Kuchen, Muffins und Quiches sowie köstliche Salate und Sandwiches. Sonntags wird mit der Brunch-Platte (für zwei) noch mal eins drauf gelegt: Schinken, Salami, diverse Käsesorten, ein bisschen Antipasti, Marmelade… Und dazu frisches Baguette, Brot und Bagels. Suuuper Lecker, versprochen!
Laura Scholz, Onlineredaktorin

Brunch bim Beck
Weil der Christen Thomas das wirklich wahrlich allerbeste Brot weitherum bäckt, gehe ich bei morgentlichem Hunger am liebsten Zum Beck in Stansstad. In der gemütlichen Beiz gibts Frühstücks-Varianten für alle Arten Hunger: das kleine Zmorge für Fr. 8.20., Zmorge we bim Mueti für Fr. 17.20., das Kater-Zmorge für Fr. 23.20. oder für ganz Ausgehungerte nach einer langen Nacht das Ewigi-Liebi-Zmorgen mit Cüpli, Lachs, Eier, Schinken und und und für Fr. 59.20.– (für zwei). Der Christen Thomas erfindet übrigens jeden Monat ein neues Brot, die gefragtesten bleiben im Sortiment. Der Klassiker und mein Favorit: Huis-Brot!
Anita Lehmeier, Leitung Text/Magazin

Café Fleuri, Bern
Beim Brunchen brauche ich kein Tamtam, lieber mag ich es klein und fein. Gefunden hab ich das im Botanischen Garten in Bern im Cafe Fleuri. Auf der Terrasse vor dem Sukkulentenhaus, umgeben von üppigem Grün, lässt es sich herrlich gemütlich essen – frische Luft und entspannte Atmosphäre mitten in der Stadt. Serviert werden nur regionale Köstlichkeiten, alles mit viel Liebe zubereitet. Und das Beste: danach durch den Garten spazieren und in die kalte Aare hüpfen!
Täglich geöffnet  von 9.30 bis 17.30h; 25. April bis 4. Oktober, Frühstück jeweils Sa/So
- Mara Mürset, Art Director

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