Kinotipps «Guardians of the Galaxy» und «Hectors Reise zum Glück» Ins All oder ins Glück?

Bitte anschnallen: Diese Woche reisen wir im Kinosessel in die Tiefen des Alls oder auf die Gipfel der Glückseligkeit.
Ein bunter Haufen Helden: «Guardians of the Galaxy».
© The Walt Disney Company

«Guardians of the Galaxy»

Humor ist etwas, das man in Science-Fiction-Filmen selten findet.  Dafür die die Zukunft in den meisten Fällen einfach zu ernst und düster. Umso erfreulicher, trumpft nun das Marvel-Movie «Guardians of the Galaxy» mit Komik, Slapstick und Dialogwitz auf. Im Space-Abenteuer gibt's viel zu lachen, die Scherze sind mal derb, meist aber subtil und anspielungsreich. Die meisten Lacher gehen auf Kosten eines Nagers: Bradley Cooper leiht dem durchgeknallten Waschbär Rocket Racoon die Stimme (eine Glanzleistung!), und Hollywood-Haudrauf Vin Diesel tritt als wortkarger Baummann Groot auf.

Wenn Bäume und Nagetiere fliegen...
© The Walt Disney Company

Wenn Bäume und Nagetiere fliegen...

Weiter im Top-Cast: Chris Pratt als cooler Star-Lord, Zoe Saldanan als grünhäutige Killern Zamora, Dave Bautista als samtbezogener Muskelberg, Glenn Close als Premierministerin mit betonierter Turmfrisur, die an Margaret Thatcher erinnert, Benicio Del Toro als geckiger Bösewicht und John C. Riley als Space-Cop. 3-D-Technik, Optik, Dekors und Kostüme sind vom Feinsten, die Story Genre-gemäss actiongeladen. Der bunte Trupp der «Guardians» setzt neue Massstäbe in der Sci-Fi-Abteilung. 

«Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück»

Überaus gelungen ist auch die Bestseller-Verfilmung um den umtriebigen Psychiater Hector aus der Feder von François Lelord. In die Haut des Titelhelden schlüpft der britische Komiker Simon Pegg («Hot Fuzz», «Paul», «The World's End»). Mit von der philosophischen Partie: die entzückende Rosamund Pike, Toni College, Stellan Skarsgard, Jean Reno, Christopher Plummer und Superweib Veronica Ferres.

Hector (Simon Pegg) auf Glückssuche in China.
© filmcoopi

Hector (Simon Pegg) auf Glückssuche in China.

Die Suche führt den naiv-hartnäckigen Glückssucher nach China, Afrika, in den Tibet und Kalifornien. Der Film fesselt nicht nur mit seinem poetischen Grundton und dem perfekt besetztem Protagonist, sondern auch mit traumschönen Landschaftsaufnahmen und comic-haften Einschüben.

Manchmal ist Glück ... einfach ein Kartoffelauflauf!
© filmcoopi

Manchmal ist Glück ... einfach ein Kartoffelauflauf!

Wer das Buch schon kennt - und das sind ja Millionen - dem sei der Film trotzdem empfohlen. Wer noch nicht Hectors Bekanntschaft gemacht hat, sollte sich den Film erst recht nicht entgehenlassen! Mehr über Hector und das Glück lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von SI Style im Magazin.

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