Kinotipp: «Kingsman: The Golden Circle» «Kingsman» geht in die zweite Runde

Wenn sich fünf Oscar-Gewinner für einen Ulk vor die Kamera bitten lassen, wollen wir das unbedingt sehen. Die Spionage-Komödie «Kingsman: The Golden Circle» ist pures Kinovergnügen.
Taron Egerton in «Kingsman: The Golden Circle»
© 2017 Twenthies Century Fox Films

Taron Egerton gibt wieder Kingsman Gary «Eggsy» Unwin.

«Kingsman: The Golden Circle»

Matthew Vaughn («Layer Cake») hätte 2006 eigentlich den Bond-Film «Casino Royale» produzieren sollen, stieg aber aus dem Mega-Projekt aus. Zum Glück für alle Fans von überdrehten, knallharten, politisch unkorrekten Action-Komödien, denen er später die kongenialen Comic-Verfilmungen «Kick-Ass» und «X: First Class» bescherte. Und vor drei Jahren die mit britischem Humor gespickte Agenten-Parodie «Kingsman: The Secret Service». Die geht nun in die Fortsetzung. Und bietet das, was viele Sequels glatt vergeigen: mehr von allem, was uns am ersten Teil gefallen hat.

Diesmal hat Vaughn gleich fünf Oscar-Gewinner aufbieten können, die allesamt offensichtlich Spass hatten beim Dreh: Julianne Moore, Halle Berry, Jeff Bridges, Colin Firth und Elton John (ja, der Schmusesänger!). Ebenfalls mit von der Partie: Channing Tatum, Mark Strong, Poppy Delevingne, Michael Gambon, Emily Watson, und wieder mittendrin Taron Egerton als Jung-Agent Eggsy. Und Claudia Schiffer (ja, das Model), allerdings nur hinter der Kamera. La Schiffer ist seit 2002 mit Vaghn verheiratet, herrlich skandalfrei, und ist wie schon im ersten «Kingsman» als ausführende Produzentin dabei – als Claudia Vaughn.

Channing Tatum und Halle Berry in «Kingsman: The Golden Circle».
© 2017 Twenthies Century Fox Films

Neu dabei: Channing Tatum und Halle Berry.

Jeff Bridges in «Kingsman: The Golden Circle»
© 2017 Twenthies Century Fox Films

Auch Jeff Bridges ist in Teil 2 zum ersten Mal dabei.

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