Kinotipp: «The Imitation Game» Vergessener Held

Benedict Cumberbatch macht den Film «The Imitation Game» zum Ereignis. Der Mann ist reif für Oscar!
Nur gute Freunde: Joan (Keira Knightley) und Alan Turing (Benedict Cumberbatch).
© Ascot Elite

Keira Knightley und Benedict Cumberbatch in «The Imitation Game».

Die Heldentat: Alan Turing war ein genialer Tüftler. Er knackte im Zweiten Weltkrieg den Enigma-Code der Nazis und kürzte so den Krieg um Monate ab. Die Schandtat: Alan Turing war schwul und wurde deswegen mit der chemischen Keule kastriert. Er brachte sich 1954 im Alter von 42 Jahren um. Das erzählt der Film «The Imitation Game». Viel Handlung und Spannung ist da nicht drin, Story und Ende sind bestens bekannt. Benedict Cumberbatch als Hochleistungshirn ist es, der den Film zum Thriller und sehr sehenswert macht. Sein Spiel laviert zwischen Arroganz und Witz, Charme, Scheu und Sturheit. Neben dem Hauptdarsteller entwickeln auch das piekfeine Oxford-Englisch und die detailgetreuen Kostüme ihren Sog. Intelligentes Kopfkino! Mehr über den Spionage-Film lesen Sie  in der aktuellen SI Style, ein Porträt über Benedict Cumberbatch in der Winter-Doppelnummer. Filmstart: 22. Januar 2015.

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