Kinotipps: «Justice League» und «The Big Sick» Ein Kampf gegen das Böse und einer für die Liebe

In der Comic-Verfilmung «Justice League» tun sich fünf Superhelden zusammen, um die Welt vor dem fürchterlichen Steppenwolf zu retten, mittendrin unsere Cover-Lady Gal «Wonder Woman» Gadot. In «The Big Sick» kämpft dagegen ein pakistanischer Stand-up-Comedian um seine grosse Liebe. Eine wahre Geschichte, die ans Herz und die Lachmuskeln geht.
Szene aus «Justice League»
© Warner Bros. Ent.

Wonder Woman Gal Gadot.

«Justice League»

Wenn eine die Bezeichnung Wunderfrau verdient, dann ist das Gal Gadot. Als «Wonder Woman» spielte sie diesen Sommer sagenhafte 800 Millionen Dollar ein, gekostet hatte die feministisch inspirierte Comic-Adaption 150 Millionen. Ihren persönlichen Wonder-Woman-Moment allerdings erlebte sie im Mai, bei der Geburt ihrer zweiten Tochter. «Auch wenn es etwas kitschig tönt – aber wenn man gebärt, fühlt man sich ein bisschen wie ein Gott: Man hat etwas erschaffen!», erklärte sie unserer Hollywood-Reporterin im Interview. Das ganze Gespräch über Ruhm und Rollenmodelle, Superkräfte und Showbusiness, ihre Zeit als Soldatin, Model und Miss Israel gibt es in der aktuellen Style zu lesen – jetzt druckfrisch am Kiosk.

Szene aus «Justice League»
© Warner Bros. Ent.

Gal Gadot ziert das aktuelle Cover der Style.

Live in action und im dekorativen Amazonen-Harnisch zu sehen gibt’s Gal Gadot im Kino: Seite an Seite mit Batman (Ben Affleck), The Flash (Ezra Miller), Aquaman (Jason Momoa) und Cyborg (Ray Fisher) tritt sie gegen den Bösewicht Steppenwolf (Ciaran Hinds) an. Selbst Superman (Henry Cavill), der im ersten Teil den Heldentod starb, ersteht hier wieder auf, als Butler Alfred zieht wiederum Jeremy Irons die Strippen im Hintergrund. Die Story ist komplett hirnrissig, die Action- und Kampfszenen spotten jeglichem Naturgesetz, aber hey, schliesslich ist's ein Comic, und da ist eben alles möglich. Inmitten der testosterongetriebenen Macho-Runde ist Gal Gadot als Wonder Woman so wohltuend wie ein Schluck reinen Quellwassers.

Szene aus «Justice League»
© Warner Bros. Ent.

The Flash (Ezra Miller), Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot).

«The Big Sick»

Am Tag fährt der pakistanischstämmige Kumail (Kumail Nanjiani) Uber, abends steht er in Clubs auf der Bühne und reisst als Stand-up-Comedian Witze, vorzugsweise über die kulturellen Unterschiede zwischen Pakistan und Amerika, dem Islam und dem Kapitalismus. Seine Mutter will ihren Kumail endlich verheiratet sehen und schleppt potenzielle Ehefrauen gleich in Serie an. Kumail hingegen hat sich in Emily (Zoe Kazan) verliebt, eine blonde Amerikanerin.

Szene aus «The Big Sick»
© Impuls Pictures

Emily (Zoe Kazan) und Kumail (Kumail Nanjiani).

Wohlweislich hält er seine Beziehung vor seiner Familie geheim. Als sich Emily eine schwere Krankheit einfängt (die Erklärung zum Titel des Films) und im Koma liegt, schwört sich Kumail, sie zu retten und dann zu heiraten – gegen alle Widerstände seines Clans. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann … Achtung. Jetzt kommt der Spoiler: Heute sind Kumail Nanjiani und Emily Gordon glücklich verheiratet. Sie haben ihre Liebesgeschichte in einem Drehbuch festgehalten, das dann Komödien-Spezialist Judd Apatow in die Hände bekam und produzierte. Der herzerwärmende, humorvolle Film begeisterte das Publikum am Sundance-Festival und in Locarno. Und ab heute alle, die an die grosse, alle Widerstände überwindende Liebe glauben und die gern ins Kino gehen. 

Auch interessant