Kinotipp: «Beauty and the Beast» Von wahrer Liebe, Waschmaschinen und singenden Teekannen

Romantische Gemüter und Musical-Fans bekommen jetzt im Kino alles, was ihr Herz begehrt: Wahre Liebe mit Happy End, verwunschene Prinzen und Burgen, jede Menge Gesangs- und Tanzeinlagen und eine bezaubernde Emma Watson als Schönheit, die das Biest von Hörnern, Haaren und seinem Fluch befreit.
Bezaubernd, nicht nur für Biester: Emma Watson.
© The Walt Disney Company Switzerland

Bezaubernd, nicht nur für Biester: Emma Watson.

Dutzende Male wurde das Märchen von der Schönen und dem Biest schon auf die Leinwand und die Bühne gebracht, hat Generationen von kleinen und grossen Mädchen zum Heulen und Träumen verführt. Man muss schon ein Eisklotz sein, um sich von der Geschichte um die wahre Liebe, die hinter die hässliche Fassade blickt und Schönheit findet, nicht rühren zu lassen.

Blumen allein reichen nicht, das Herz von Belle (Emma Watson) zu erobern, sie will den eingebildeten Helden Gaston (Luke Evans) nicht.
© The Walt Disney Comapany

Blumen allein reichen nicht, das Herz von Belle (Emma Watson) zu erobern, sie will den eingebildeten Helden Gaston (Luke Evans) nicht.

Die neue Realfirm-Version aus der Walt-Disney-Fantasiewelt erzählt die alte Geschichte nicht neu (gottlob), aber sie gibt ihr einen modernen Dreh: Es wird viel gesungen und getanzt, kommt in der heiteren Hülle eines Musicals daher. Und: Belle ist nicht länger ein reines Knidnapping-Opfer des haarigen Monsters, sondern ein Freigeist, die Bücher und Bildung liebt, sich um den Dorfklatsch fouttiert und sich aktiv für ihre Genossinnen einsetzt: Die Tochter eines Tüftlers erfindet eine Waschmaschine, damit die Mädchen im Dorf Zeit gewinnen, um lesen zu lernen.  Ein hübscher Einfall, der auf Emma Watsons Inspiration im Drehbuch Eingang fand. 

Beeindruckt Belle (Emma Watson) mit seiner Bibliothek und Bildung: das Biest (Dan Stevens).
© The Walt Disney Comapany

Beeindruckt Belle (Emma Watson) mit seiner Bibliothek und Bildung: das Biest (Dan Stevens).

Lob verdient auch der Cast, der sich very British gibt: Neben Emma Watson, der langjährigen besten Freundin von Zauberlehrling Harry Potter, sind mit von der Partie Ian McKellen («Lord of the Ring», «Mr. Holmes»), Ewan McGregor («T2: Trainspotting», «American Pastoral»), Emma Thompson («Nanny McPhee», «Beautiful Creatures»), Luke Evans («High-Rise», «Dracula Untold») als Rokoko-Playboy Gaston und Dan Stevens, der Matthew Crawley aus «Downton Abbey», in der Rolle des Biests. Noch mehr Lob: Sie alle beeindrucken mit tollen Singstimmen und Treffsicherheit bei den Tönen. 

Singendes Mobiliar: Uhr Cogsworth (Ian McKellen), Teekrug Mrs. Potts (Emma Thompson), Leuchter Lumiere (Ewan McGregor), Staubwedel Plumette (Gug Mbatha-Raw).

Singendes Mobiliar: Uhr Cogsworth (Ian McKellen), Teekrug Mrs. Potts (Emma Thompson), Leuchter Lumiere (Ewan McGregor), Staubwedel Plumette (Gug Mbatha-Raw).

Mehr über Emma Watson lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Style, deren Cover sie ziert. Jetzt druckfrisch am Kiosk.

Auch interessant