Kinotipps: «Thor: Ragnarok» und «L’Empereur/Die Reise der Pinguine 2» Götter und Kaiser

Auch Götter haben es nicht einfach im Leben. Im Marvel-3D-Spektakel «Thor: Ragnarok» gerät der hammmerharte Thor (Chris Hemsworth) ganz schön in die Klemme. Und wie beschwerlich die ersten Lebensmonate eines Kaiser-Pinguins sind, erzählt der Dokfilm «L’empereure/Die Reise der Pinguine 2» in nie gesehenen Bildern.
Szene aus «Thor: Ragnarok»
© Marvel Studios/Walt Disney

Wo ist der Hammer und wo sind die wallenden Haare? Chris Hemsworth als Thor.

«Thor: Ragnarok»

Wie immer gilt: In der Fortsetzung muss alles noch grösser, lauter, schriller und schneller sein als im Teil davor. Da macht auch das Sequel von «Thor» und «Thor: The Dark Kingdom» keine Ausnahme. Der dritte Teil der Saga um den blondgelockten Götter-Sohn (Chris Hemsworth) lässt's richtig krachen, sogar in der dritten Dimension. Schon allein der Cast ist gigantisch: Neben Frauenliebling Hemsworth treten Cate Blanchett, Anthony Hopkins, Benedict Cumberbatch, Idris Elba, Mark Ruffalo, Jeff Goldblum, Tom Hiddleston, Karl Urban und Tessa Thompson mit- und gegeneinader an.

Szene aus «Thor: Ragnarok»
© Marvel Studios/Walt Disney

Cate Blanchett gibt die Hela.

Szene aus «Thor: Ragnarok»
© Marvel Studios/Walt Disney

«Westworld»-Star Tessa Thompson gehört auch zum Cast.

Und wie immer gilt auch: Stan Lee, 92, Vater von Thor und Dutzenden anderen Superhelden, bekommt seinen Cameo-Auftritt. Diesmal als Coiffeur. Ausserdem beweist dieser Film mal wieder: Marvel-Comic-Verfilmungen sind einfach lustiger als die von DC.

«L’Empereur/Die Reise der Pinguine 2»

Szene aus «L’Empereur/Die Reise der Pinguine 2»
© Impuls Pictures

Zwölf Jahren nach der Oscar-prämierten ersten Doku geht die Reise der Pinguine weiter.

Die Eiswüsten des polaren Südens sorgen dafür, dass das Leben der Kaiser-Pinguine kein Ponyhof ist. Wie sich die Eltern um ihr Ei und später um ihr Küken kümmern, wie die halbwüchsigen Vögel von ihrer frostigen Kinderstube kilometerweit ans Meer watscheln und dort ihre ersten Schwimmversuche machen, das schildert der Dokfilm von Luc Jacquet mit atemberaubenden Bildern.

Szene aus «L’Empereur/Die Reise der Pinguine 2»
© Impuls Pictures

Haben's nicht leicht: Pinguine-Paare und ihre Küken.

Seine filmische Dokumentation über das gleiche Thema holte vor zwölf Jahren einen Oscar. Mit 50 Millionen Zuschauern weltweit ist «Die Reise der Pinguine» eine der erfolgreichsten Natur- und Tierdokumentationen aller Zeiten. Da sich inzwischen die Kameratechnik rasant weiterentwickelt hat, wartet Jacquet wieder mit nie gesehenen Bildern auf. Und weil sich nebst der Technik auch das Klima verändert hat – leider nicht zum Guten – haben die bildschönen Vögel noch härter um ihren Fortbestand zu kämpfen. Wer seinen eigenen Kids die Sache mit der Klimaerwärmung anschaulich erklären und ihnen eine Reise spendieren will in Gegenden, in die kaum ein Mensch hinkommt, sitzt hier im richtigen Film.

Szene aus «L’Empereur/Die Reise der Pinguine 2»
© Impuls Pictures

Dank neuster Kameratechnik wartet Jacquet wieder mit nie gesehenen Bildern auf.

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