Kinotipps «Batman v Superman: Dawn of Justice» und «Grüsse aus Fukushima» Kryptonit und Plutonium

Um lebensgefährliche Stoffe gehts diese Wochen Kino. Der virtuelle Held Superman kämpft gegen Kryptonit, das ihm die Kräfte raubt. Und gegen Batman, der ihn in die Schranken weisen will. Um die reale Bedrohung von Uran und Plutonium dreht sich der Film «Grüsse aus Fukushima» von Doris Dörrie. 

«Batman v Superman: Dawn of Justice» 

Auch Superhelden gehen an Galas: Wonder Woman (Gal Gadot) und Bruce Wayne (Ben Affleck).
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Auch Superhelden gehen an Galas: Wonder Woman (Gal Gadot) und Bruce Wayne (Ben Affleck).

Worum es genau geht in dem neuesten Superheldstreich, dürfen und möchten wir nicht verraten. Nur soviel: Wie schon im Schlachtenepos «300» und dem rabiaten Girlie-Gang-Spass «Sucker Punch» lässt es Filmemacher Zack Snyder richtig krachen, er legt gleich halbe Städte flach. Die Optik des Zweieinhalbstunden-Monuments ist düster und an Dramatik kaum zu überbieten. Und im Cast hats für jeden Geschmack wen dabei: Henry Cavill als Reporter Clark Kent/Überflieger Supermann, Ben Affleck als Bruce Wayne/Fledermausmann, Jesse Eisenberg als Bösewicht Lex Luthor, Amy Adams als Lois Lane, Jeremy Iron als Waynes Butler Alfred, Diane Lane als Supermans Pflegemutti und die wundervolle Gal Gadot als Wonder Woman. Den Namen muss man sich merken: Die schöne Israeli bekommt als Wonder Woman einen eigenen Film, jetzt am Drehen. 

«Grüsse aus Fukushima»

Freundschaft über Kulturgrenzen hinweg: Rosalie Thomass und Kaori Momi.
© filmcoopi

Freundschaft über Kulturgrenzen hinweg: Rosalie Thomass und Kaori Momi.

Doris Dörre hat sich mit dem Film einem todernsten Thema an, dem Atomunfall im japanischen Fukushima vor fünf Jahren. In der Geschichte reist die unglückliche Marie (Rosalie Thomass) in die verstrahlte Gegend, um bei einem Hilfsprojekt Notunterkünfte zu bauen. Vor Ort erkennt sie, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen ist. Sie lernt aber die alte Geisha Satomi (Karo Momoi) kennen und hilft mit, das zerstörte Haus der Einheimischen wieder aufzubauen.

Ein Stück Normalität im Ausnahmezustand.
© filmcoopi

Ein Stück Normalität im Ausnahmezustand.

Bei aller Tragik des Themas: Doris Dörrie ist es gelungen, uns die ferne Katastrophe näherzubringen und uns mit schrecklich schönen Bildern zum Nachdenken anzuregen. 

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