Kulturagenda Unsere 3 Highlights fürs Wochenende

In Zürich eröffnet das erste Museum für digitale Kunst, in Basel im Museum Tinguely ist Anfassen erlaubt und Birdy-Fans sollten wachsam sein: Der Vorverkauf ihres Konzerts in Zürich im April startet jetzt.
Ulay, Retouching Bruises, Museum Tinguely
© 2016, ProLitteris, Zürich; Foto: Courtesy of the artist and MOT International

Ulay, «Retouching Bruises», 1975.

Prière de Toucher, Museum Tinguely Basel
Nachdem letztes Jahr in einer Ausstellung im Museum Tinguely die Nase im Zentrum stand, ist jetzt der Tastsinn gefragt. Es ist der erste Sinn, den der Mensch entwickelt und die Haut ist unser grösstes Organ. Die Schau «Pière de Toucher» ist als Parcours angelegt, wobei einerseits tatsächlich Kunst ertastet werden kann, andererseits auch über visuelle Erlebnisse das Thema aufgegriffen wird. Zum Beispiel im Video «Pickelporno» von Pipilotti Rist, einem Close-Up von Körperlandschaften, oder in Yoko Onos Arbeit «Fly»: Ein Video, das die kaum spürbare Berührung von Fliegen auf unserer Haut zeigt.
Basel, 12. Februar bis 16. Mai
tinguely.ch

Vorverkauf Birdy im Volkshaus Zürich 
Sie war zarte siebzehn Jahre alt, als sie mit «Wings» einen Hit landete und im Nu weltberühmt wurde. Zwei Jahre später, am 25. März 2016, wird sie ihr bereits drittes Album «Beautiful Lies» veröffentlichen. Die Britin, die alle ihre Songs selber schreibt, sagt darüber: «Ich habe die Entwicklung eines Albums noch nie so selbstbewusst und stolz gesteuert.» Am 25. April wird sie im Volkshaus Zürich auftreten – der Vorverkauf startet diesen Freitag, den 12. Februar.
Zürich, 12. Februar bzw 25. April
starticket.ch

Eröffnung MuDA, Zürich 
Am Samstag eröffnet Europas erstes physisches und virtuelles Museum, das sich der digitalen Kunst widmet, in Zürich. Auftakt bildet das Schweizer Künstler-Duo Andreas Gysin und Sidi Vanetti. Die Eröffnungsausstellung umfasst eine Seite der 7, 5 Tonnen schweren mechanischen Fallblatt-Anzeige, welche die Zugabfahrten im Zürcher Hauptbahnhof von 1988 bis 2015 anzeigte. Die Anzeige wurde für diese Ausstellung neu programmiert und führt einen mechanischen Tanz bestehend aus Klängen, Stationsnamen, Gleisnummern und Abfahrtszeiten auf.
Zürich, 13. Februar
muda.co

Fallballtanzeige Gysin-Vanetti MuDA
© MuDA, Gysin-Vanetti

Die 13,5 Meter lange Fallblattanzeige, die bis vor kurzem ratternd die Zugabfahrten in Zürichs Hauptbahnhof angezeigt hatte, wird neu programmiert zum Kunstwerk. Aktuell zu sehen im neu eröffneten Museum of Digital Art in Zürich.

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