Sounds der Woche Sam Smith wird nicht geliebt

Selten war ein Thema so zwingend wie diese Woche: Der junge Engländer Sam Smith hat sein Debütalbum veröffentlicht. Packender, hochzärteliger White Boy Soul, der von unerwiderter Liebe handelt. Er wird uns noch eine ganze Weile begleiten.

Album der Woche
Sam Smith «In The Lonely Hour»

Gehört hat seine Stimme schon fast jeder, der sich ab und zu via Radio oder Internet ins Popgeschehen einklinkt: Sam Smith, das ist der Mann, der dem Stück «Latch» des House-Pop-Duos Disclosure seine Stimme lieh. Später verhalf er den Naughty Boys mit «La La La» zu einem noch grösseren Hit. Jetzt ist erstmal genug geliehen: Auf zehn Songs seines Albums beweist der junge Sänger eindrücklich, wie raumgreifend er sein Organ einzusetzen im Stande ist.

Sébastien Tellier «L’adulte»
Auch der französische Experimental-Channsonier Sébastien Tellier kann raumgreifend wirken.  Und herrlich irritieren. Einem Chamäleon gleich nimmt er für jede Platte eine neue Persönlichkeit an. Sein neuer Videoclip zeigt ihn als nicht ganz so erwachsenen Brasilienreisenden, mit dem Bossa flirtend.

M.I.A. & The Partysquad «Double Bubble Trouble»
Jeder kann sich heute seine eigene Knarre basteln. Das ist Realität. Man braucht dazu nur einen 3D-Drucker. M.I.A. lässt dazu die Beats dubsteppen und die Synthies zwitschern und die ferngesteuerten Peace-Zeichen durch die urbanen Problembezirke fliegen.

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