Mit Style ins Wochenende Unsere Links und Tipps gegen Langeweile

Es steht ein laaaaanges Wochenende vor der Tür. Es gibt viel zu erleben – wir sagen, was sich wirklich lohnt.
Tomás Saraceno · 1. Juni bis 3. September 2017 Eclipse of Aerocene Explorer, 2016, Performance Salar de Uyuni, Bolivien. Foto: Studio Tomás Saraceno, 2016
© Foto: Studio Tomás Saraceno, 2016.

Tomás Saraceno, Eclipse of Aerocene Explorer, 2016, Performance Salar de Uyuni, Bolivien. 

Sehen: Tomás Saraceno, Zürich
1. Juni bis 3. September
Das Haus Konstruktiv zeigt raumfüllende Installationen des Argentiniers Tomás Saraceno. Seine Werke faszinieren mit ihren architektonischen und naturwissenschaftlichen Komponenten. Zum Beispiel seine neuste Arbeit «Aerocene»: Die schwebenden Skulpturen brauchen weder Brennstoff noch Gas, sondern fliegen aufgrund der Thermik allein durch die Lüfte. Oder das «Arachno-Konzert»: Das Netz einer Spinne ist mit einem Mikrofon verbunden. Durch die Luftströme der Besucher entsteht eine Vibration, die akustisch umgesetzt wird.

Sehen: Esther Mathis, Arbon
4. Juni bis 9. Juli
Für ihre Ausstellung in der Kunsthalle Arbon hat die 32-jährige Zürcherin Esther Mathis eigens eine Installation erarbeitet: Das Oberlicht der Halle reflektiert sich gemäss ihren genauen Berechnungen in den Spiegelflächen, die sie so platziert, dass der Raum wie neu erscheint. Daneben sind weitere, ältere Arbeiten der aufstrebenden Künstlerin zu sehen.

Sehen: Magali Reus, St. Gallen
> 3. Juni bis 22. Oktober
Die Niederländerin Magali Reus schafft eigenwillige, skulpturale Werke, die an Pferdesättel erinnern. Diese sind durch den Sommer im Kunstmuseum St. Gallen zu sehen.

Sehen: David Clearbout, Basel
> 1. Juni bis 22. Oktober
Das Schaulager zeigt die neueste Grossprojektion des belgischen Künstlers David Clearbout, eine Reflexion über Zeit und Wahrnehmung: In Echtzeit simuliert der 48-jährige den organischen Zerfall des Olympia-Stadions in Berlin. Fortlaufend speist er aktuelle Wetterdaten aus Berlin sowie den dortigen Sonnenstand in sein virtuelles Stadion ein. Das Projekt ist auf die kommenden tausend Jahre angelegt.

Sehen: Performing Knowledge, Zürich
2. Juni bis 1. Juli
In unserer sogenannten Wissensgesellschaft ist Wissen ein zentrales Gut. Es bildet die Grundlage für wirtschaftlichen Wachstum und soziales Zusammenleben. Die Ausstellung im Dienstgebäude zeigt sieben zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich als tatsächliche oder vermeintliche Wissensvermittler darstellen. So untersucht etwa Delphine Chapuis-Schmitz, wie Sprache Wissen transportiert. Und zwar in ihrer aktuellen Arbeit online auf Twitter.

Schmausen: Experimentelle Gastronomie, Zürich
2. und 3. Juni
Am Freitag kommt es im Sommerpavillon des Museum Rietberg zu einem kulinarischen Highlight: Sternekoch Fabian Spiquel vom Restaurant Maison Manesse Zürich serviert ein rein pflanzliches Menü mit biologischen Produkten aus der Region. Inspiration dafür liefert die aktuelle Ausstellung Osiris, die aussergewöhnliche Funde um den Kult des ägyptischen Gotts präsentiert.

Fabian Spiquel

Die Spitzenküche von Fabian Spiquel bietet auch etwas fürs Auge.

Sehen: Iranian Film Festival, Zürich
1. bis 7. Juni
Schon zum dritten Mal widmen die Arthouse-Kinos Riffraff und Houdini dem iranischen Filmschaffen ein Festival, mit siebzehn Werken. Einer der Höhepunkte ist «Inversion» von Behnam Behzadi, in dem es um eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Freiheit geht.

Erleben: Klangweg, Toggenburg
den ganzen Sommer lang
Zumindest am Samstag soll das Wetter noch prächtig sein. Wie wäre es mit einer Wanderung im Toggenburg? Auf dem Klangweg ist eine neue Installation zu sehen und vor allem zu hören, auf der eine Steinkugel über einzelne Steinplatten rollt und dabei ein Lied spielt, das die vier Jahreszeiten repräsentiert.

Feiern: Zum Beispiel im Sender, Zürich
4. Juni, ab 21 Uhr
Montag ist frei und das heisst, wir können ausschlafen! Und das wiederum bedeutet, dass wir am Sonntag getrost ausgehen können. Zum Beispiel im Sender. Bar und Garten sind ab 18 Uhr geöffnet, ab 21 Uhr gehts los mit den DJs John Doe und Ozanii Bananii.

Michelle Pfeiffer al pacino
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