Mit Style ins Wochenende Unsere Links und Tipps gegen Langeweile

Es ist wieder soweit, das Wochenende steht vor der Tür! Wo es Adventskalender zum Erleben gibt, wir originelle Weihnachtsgeschenke finden und uns kulinarisch verwöhnen lassen, erfahrt ihr hier.
Silvia Bächli, Ohne Titel, 1982
© Siliva Bächli. Foto: Brigitt Lattmann, Aarau

Silvia Bächli, Ohne Titel, 1982.

Sehen: Wild Thing, Aarau 
> 2. Dezember bis 15. April
Die Kunst der Achtzigerjahre dreht sich um Sexualität, manchmal auch um Liebe, um Angst und Gewalt. Sie ist Ausdruck einer wütenden Generation, die energisch nach Freiräumen verlangte, und wir auch als «Neue Heftige» oder «Neue Wilde» bezeichnet. «Wild Thing» ist der passende Titel einer Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, die ihren Fokus auf Schweizer Kunst aus dieser Zeit richtet.

Hören: Musikalischer Adventskalender, Zürich 
> 1. bis 23. Dezember, 17.30 Uhr
Das Opernhaus Zürich lädt im Advent täglich zu einem fünfzehnminütigen Konzert im Foyer ein. Der Eintritt ist frei, die Türen öffnen jeweils zehn Minuten vor der Aufführung. Im Anschluss kann man gemütlich übers «Wienachtsdorf» auf dem Sechseläutenplatz schlendern und den Abend bei einem Glühwein ausklingen lassen.

Erleben: Kultureller Adventskalender, Baden 
> 1. bis 14. Dezember
Sechs Kulturhäuser in Baden öffnen im Dezember spezielle Türchen. Der Adventskalender zum Erleben startet am Freitag, 1. Dezember, in der Stadtbibliothek Baden mit einer Lesung für Kinder und dem Bilderbuch «Der kleine Fuchs im Winterwalde». Am Samstag, 2. Dezember, lädt das Museum Langmatt in die Winter Wonderworld: Kunstschaffende und Handwerker bieten am Weihnachtsmarkt ihre Kreationen feil, und während sich die Eltern einen Glühwein gönnen, können Kinder Guetsli bemalen. Und am 18. Dezember entführt das Kurtheater Baden mit dem Figurentheater Matthiassen in die skandinavische Welt der Wichtel.

Shoppen: Design Schenken, Emmenbrücke 
> 1. bis 3. Dezember
«Design Schenken» hat sich längst etabliert und mittlerweile zu den Luzerner Designtagen ausgeweitet. Dieses Jahr findet der Anlass zum ersten Mal in der Viscosistadt in Emmenbrücke statt – gebündelt und nochmals vergrössert. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten braucht, wird hier ganz bestimmt fündig.

Sehen: Brigitte Lustenberger, Zürich 
> 1. Dezember bis 20. Januar
Die Galerie Christophe Guye zeigt die Ausstellung «Sneak Peak» von Brigitte Lustenberger. Ein Spiel mit dem Tod: Die Motive ihrer Fotografien sind verwelkte Blumen oder tote Fliegen und Falter. Die Bilder sind ungeheuer ästhetisch, gleichzeitig lassen sie uns leicht erschauern. Sie selber bringt es so auf den Punkt: «Ich staune über die Wunder und Schrecken des Todes und seiner Überreste, über die Anmut der Vergänglichkeit des Seins, bin aber gleichzeitig verunsichert beim Gedanken an den Tod. Gefühle wie Leidenschaft, Faszination, Angst oder gar Abscheu liegen nah beieinander.»

Brigitte Lustenberger, verwelkte Osterglocken
© Brigitte Lustenberger

Brigitte Lustenberger, aus der Serie «This sense of wonder».

Sehen: Film und Künstlergespräch mit Walter Pfeiffer, Winterthur 
> 1. Dezember
Über Walter Pfeiffer, einen der berühmtesten Fotografen der Schweiz, ist ein Film entstanden. Der Künstler spricht über «Chasing Beauty» am Freitag, 1. Dezember, im Anschluss an die Filmvorführung im Kino Cameo mit dem Regisseur Iwan Schumacher und dem Kurator Urs Stahel.

Sehen: Slow Food Story, Basel 
> 30. November, 20 Uhr
Wie ist der Trend zum Slow Food entstanden? Das LOKAL beim Erasmusplatz Basel zeigt am Filmabend die Doku «Slow Food Story» über die italienische Kleinstadt Bra, die vor bald 30 Jahren den Kampf gegen die Burger angetreten ist. 

Schlemmen: Pop-up Stadthalle, Zürich
> 1. bis 23. Dezember und 4. Januar bis 3. Februar
Am Freitag, 1. Dezember, eröffnet in Zürich ein Pop-up-Restaurant, das ein kulinarischer Höhepunkt zu werden verspricht. Koch ist nämlich Nenad Mlinarevic, ehemaliger Chef im Park Hotel Vitznau und Koch des Jahres 2016. Hinter dem temporären Gastroprojekt «Stadthalle», das sich in einer früheren Autogarage am Hallwyplatz einnistet, steckt ausserdem Valentim Diem, bekannt als Caterer und Schöpfer anderer Pop-up-Projekten Valefritz.

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