Mit Style ins Wochenende Unsere Links und Tipps gegen Langeweile

Von Schweizer Pop Art bis hin zu Street Art – dieses Wochenende bietet Vielfalt. 
Markus Müller, Lahco, 1970
© Markus Müller, Foto: Brigitt Lattmann

Markus Müller, Lahco, 1970.

Sehen: Swiss Pop Art, Aarau
> 7. Mai bis 1. Oktober
Bei Pop Art denkt man sofort an Andy Warhol, an Roy Lichtenstein, ans Amerika der Sechzigerjahre. Vermutlich weniger an Schweizer Künstler wie Samuel Buri, Rosina Kuhn oder Peter Stämpfli. Das wird sich vielleicht ändern. Das Aargauer Kunsthaus zeigt mit rund 270 Gemälden einen umfassenden Überblick über die Pop Art von hierzulande.

Hören: Stiller Has, Luzern
5. Mai, 20 Uhr
Mit tiefer, leicht kratziger Stimme singt Ende Anaconda seine witzigen, ironischen Mundart-Verse. Mit seiner Band Stiller Has tritt er am Freitag, 5. Mai, im Konzerthaus Schüür in Luzern auf und präsentiert sein neues Album Endosaurusrex.

Erleben: Sihlcity Street Art & Music Festival, Zürich
> 3. bis 13. Mai
Das Einkaufszentrum Sihlcity feiert sein zehnjähriges Bestehen – mit einem Street-Art- und Musikfestival. Live zu Gast sind dabei unter anderen die Schweizer Band Baba Shrimps (Freitag, 5. Mai, 19 Uhr), der deutsch-spanische Popsänger Alvaro Soler (Freitag, 12. Mai, 19 Uhr),  oder der Street-Art-Künstler Dourone, der eine Woche lang einen Container-Turm besprüht. Foodtrucks mit Burgern, hausgemachten Glaces und exotischen Salaten stillen den kleinen und grösseren Hunger.

Street Art
© Sihlcity Festival

Den Street-Art-Künstlern über die Schultern schauen: Möglich am Festival im Sihlcity.

Sehen: Helmhaus, Zürich
> 5. Mai bis 25. Juni
Als «sinnenfroh schillernde» Ausstellung von «wilden» Künstlern wird die kommende Schau «things are getting better all the time…» im Helmhaus Zürich angepriesen. Wir sind gespannt. Die Vernissage in Anwesenheit von David Chieppo, Anne-Lise Coste und Dieter Hall findet heute Donnerstag, 4. Mai, um 18 Uhr statt.

Sehen: Lasst die Puppen Tanzen, Zürich
5. Mai bis 10. September
Das Museum für Gestaltung holt seine Puppen und Marionetten aus der Sammlung. Darunter sind hochkarätige Werke wie der «König Hirsch» von Sophie Tauber-Arp oder «La bo’ite à joujoux» von Otto Morach zu sehen. Und als Highlight der Ausstellung wartet ein Schattenspiel, bei dem die Besucher integriert werden.

Marionette Otto Morach
© Otto Morach und Carl Fischer

Das Museum für Gestaltung Zürich lässt die Puppen tanzen.

Schmausen: Eröffnung Gelateria di Berna, Zürich
> 5. Mai, 12 Uhr
Und zu guter Letzt: Für alle, die immer monieren, dass es in Zürich zu wenige Glacestände gebe: Es kommt besser! Die Rettung naht aus Westen, und zwar aus Bern. An der Weststrasse 196 in Zürich eröffnet am Freitag, 5. Mai, die Gelateria di Berna

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