Unsere Favoriten Die 10 schönsten Stadtbadis

Der Sommer ist da, und wir freuen uns auf unseren ersten Sprung ins kühle Nass! Wo es es sich am allerschönsten Planschen lässt, verraten wir hier.
Rheinbad Breite
© Rheinbad Breite

Das Rhybadhüsli Breiti, vom Rhein aus gesehen.

Rheinbad Breite
Ein perfekter Samstag im Basler «Rhybadhüsli Breiti» sieht ungefähr so aus: Morgens Kaffee trinken und den Blick flussabwärts Richtung Stadt schweifen lassen. Mittags gegen den Strom den Rhein entlang spazieren und anschliessend im Wasser zurück zur Badi treiben lassen. Dort gibt es dann ein frisches Camembert-Sandwich an der Bar. Abends, wenn die Temperaturen abkühlen, wechsle ich ein paar Meter hinüber ins Restaurant «Veronica» und gönne mir etwas Frisches von der saisonalen Karte.
rheinbad-breite.ch
- Karin Anna Biedert, Moderedaktorin

Utobadi Zürich
Auch wenn die Wassertemperatur noch nicht ganz mitspielen will: die Uto Badi liegt ca. 200 m Luftlinie von meinem Schreibtisch entfernt und ist daher der ideale Ort, um über Mittag ein wenig Sonne zu tanken. Im Sommer gibt es nichts schöneres, als sich hier nach der Arbeit kurz abzukühlen. Damit ich nicht jedes Mal Fr. 7.00.- Eintritt zahlen muss, erneuere ich bis Ende Mai mein Sportabo (mit 10% Rabatt) für Fr. 90.-.
badi-info.ch
- Raphaela Haenggi, Head of Digital

Max Frisch Bad, Zürich
Nach einem schwitzigen Tag am Schreibtisch zieht es mich Richtung Albisrieden ins Freibad Letzigraben, welches der Schweizer Schriftsteller und Architekten Max Frisch in den 40er Jahren im Landi-Stil erbaut hat. Die reduzierte und sachliche Architektur kontrastiert zu den wild bepflanzten Blumenrabatten, kichernden Teenagern, schreienden Kindern und tiefgebräunten Rentnern. Ein Sprung vom Zehnmeter-Brett (in meinem Fall vom 1-Meter-Sprungbrett) ins Wellenbad oder ein paar Bahnen im grossen Schwimmbecken machen für mich den Stadt-Sommer perfekt.
badi-info.ch
- Martina Russi, Moderedaktorin

Dolder Bad, Zürich
Das ehemalige Wellenbad auf dem Adlisberg existiert seit 1934. Künstliche Wellen gibt es seit einigen Jahren nicht mehr, doch das riesige Freibad lädt auch so zum Schwimmen und Planschen ein. Die Retro-Atmosphäre ist chic und das Essen im dazugehörigen Restaurant aussergewöhnlich gut. Wer nach einem Dolder Burger noch mag, spielt eine Runde Minigolf. Den eleganten Salto vom Sprungbrett schlägt man besser vorher.
doldersports.com
- Laura Catrina, Moderedaktorin

Seebad Rapperswil
Das grosse Holz-Kastenbad auf Pfählen wurde 1940 nach Plänen von Robert Walcher gebaut und berühmte Schriftstellern wie Hugo Lötscher und Gerold Späth liessen sich hier zum Schreiben animieren. Die Romane «Unschlecht» und «Saison» verdanken dem Seebad sogar ihre Entstehung.
badi-info.ch
- Susanne Märki, Bildredaktion

Lido Luzern
Wie der Name verspricht, durchweht Ferienfeeling das Lido Luzern. Vom 300 Meter langen Sandstrand aus geniesst man den prächtigsten Blick auf Königin der Berge, die Rigi. Durch die Postkarkenidylle gleiten sanft die stolzen Vierwaldstättersee-Dampfschiffe, elegante Segelyachten, bunte Jollen, und Möven kreischen über dem sanften Rauschen der Wellen. Nirgends ist die Leuchtenstadt mediterraner als am Lido.
lido-luzern.ch
- Anita Lehmeier, Leitung Text/Kultur

Rhybadi Schaffhausen
Auf der To-Do-Liste für diesen Sommer steht ein Ausflug nach Schaffhausen. Am Fusse des Munots, des Schaffauser Hausbergs, liegt das historische Rheinbad, eine Holzkonstruktion von 1870. Damals war noch strikt in Männer- und Frauenteil getrennt, mit je eigenem Zugangssteg. Während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich in meinem inneren Augen die rot-weiss gestreiften Vorhänge der Garderoben im Wind flattern, das dunkelgrüne Flusswasser und ein Glas gekühlten Rosé. Der Eintrittspreis ist im Vergleich zu Zürcher Badis mit 3 Franken geradezu bescheiden.
badi-info.ch
- Nina Huber, Kulturredaktorin

Seebad Luzern
Manche Erkenntnis kommt spät. Zu spät. 4 Jahre lang bin ich an die Uni Luzern gepilgert, täglich am dortigen Seebad vorbei spaziert (vorbei gelatscht eher, aber egal) und habe doch erst geschlagene 4 Jahre nach meiner Unizeit einen Blick ins Innere riskiert! Oh, Schande! Leider führt mich das Leben heutzutage nur noch selten in die Innerschweiz. Wenn ich aber häufiger dort WÄRE, dann wüsste ich genau, wo ich mich ins kühle Nass schmeissen würde. Zentrale Lage, feine Verpflegung und lässiges Design – was will man mehr? Sonnencreme vielleicht… Et voilà!
seebadluzern.ch
- Kristin Müller, Praktikantin

Ungererbad München
Wer nicht an den Eisbach im Englischen Garten geht, kommt in das Münchner Freibad in Nordschwabing. Hier tummeln sich Schüler, Studenten und Familien. Es gibt für jeden etwas: drei Schwimmbecken, Fussballwiese, Rutsche, Trampolin und sogar einen Biergarten. Die Liegewiesen sind gross und jeder findet ein Plätzchen.
swm.de
- Christine Halter-Oppelt, Redaktorin Living

Seebad Enge Zürich
Einen Sonntagabend verbringe ich am liebsten im Seebad Enge. Das akustische Konzertprogramm verspricht auch dieses Jahr wieder eine attraktive Mischung. Los geht es jeweils um 20 Uhr, der Eintritt ist frei (Kollekte) und auf der schwimmenden Insel kommt eine einzigarte Stimmung auf. Diesen Sonntag kann man sich schon auf das erste Konzert freuen. Mit Wolfman lässt sich den warmen Sommerabend bestimmt perfekt ausklingen.
tonttu.ch
- Coralie Wipf, Grafikerin

 
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