Unsere Favoriten Die schönsten Weihnachtsfilme

Die Feiertage liegen so gut, dass genug Zeit bleiben sollte, wieder einmal eine Liebesschnulze oder einen Klassiker zu schauen. Mit diesen Filmen  kommen wir sogar in Weihnachtsstimmung, wenn es einfach nicht schneien will.
Love actually

Das Plakat zum Film «Love actually», der 2003 in die Kinos kam.

Love Actually
Diesen Film nach dem Fondue Chinoise, dem Dessert und dem Auspacken der Geschenke zu schauen, ist in meiner Familie bereits zur Weihnachtstradition geworden. Mit vollem Magen und breitem Lachen setzen wir uns aufs Sofa, und es dauert - Achtung! - keine zwei Minuten, bis mein Vater bei Bill Nighys Tonaufnahmen zum Song «Christmas Is All Around» gesanglich einsetzt. Keinen anderen Film gibt es, der in der ganzen Familie so viele Emotionen auslöst – von Lachkrämpfen bis Schluchzen. Mit einer der vielen, herrlich britischen Weihnachtsgeschichten, die am Ende zusammenfinden, kann sich bestimmt jedermann irgendwie identifizieren. Und ganz ehrlich: Ein hüftschwingender, Sugababes-singender Hugh Grant ist sowieso unschlagbar.
Charlotte Fischli, Volontärin

Breakfast at Tiffany`s
Ich weiss, das ist ein Klassiker (1961), der wahrscheinlich in jeder Liste vorkommt, wo eine Moderedaktion über ihre Film-Favoriten schreibt. Und er hat natürlich nicht direkt etwas mit Weihnachten zu tun. Aber ein Tag, an dem Audrey Hepburn als Holly  Golightly die New Yorker Society verzaubert, ist immer ein Festtag! Auch geeignet für einen kuscheligen Nachmittag auf dem Sofa: Der gleichnamige Kurzroman von Truman Capote, auf dem der Film basiert.
Sherin Hafner, Textchefin

Out of Africa
«Ich hatte eine Farm in Afrika am Fusse der Ngong - Berge… » mit diesen Worten beginnt dieser Filmklassiker (1985), der alles hat, was ein mehrfach prämierter «Oscar-Hollywoodfilm» braucht. Eine wunderbare Kulisse – Kenia zu Zeiten der britischen Kolonialmacht und eine packende Love-Story – die Geschichte der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen, wunderbar gespielt von Meryl Streep, die sich von ihrem treulosen Ehemann (Klaus Maria Brandauer) trennt und im Grosswildjäger Deny Finch Hattan (Robert Redford) die Liebe ihres Lebens findet, die aber viel zu schnell endet.
Ralf Jost, Leitung Bildredaktion

Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens
Sollte es am 24. Dezember so richtig fest schneien, dann fläze ich mich mit einer Kuscheldecke aufs Sofa und schaue mir die «Weihnachtsgeschichte» von Charles Dickens an, 2009 verfilmt von Robert Zemeckis. Die Geschichte spielt im London des 19. Jahrhunderts und handelt vom geizigen Ebenezer Scrooge, der in der Weihnachtsnacht von vier Geistern heimgesucht wird und daraufhin Barmherzigkeit lernt. Jim Carrey lieh der Hauptfigur sowie drei von vier Geistern seine Stimme. Der Film läuft am 24. Dezember um 14.05 Uhr auf SRF Zwei.
Nina Huber, Kulturredaktorin

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Einmal im Jahr, am Weihnachtsmorgen bevor der grosse Trubel losgeht, schauen mein Mami und ich diesen Filmklassiker. Eingekuschelt in warme Decken, mit feinen, selbst gebackenen Mailänderli und Zimt-Cappuccino träumen wir uns in eine Welt von Prinzen, schönen Gewändern und vor allem ganz viel Schnee.
Raphaela Haenggi, Digital Director

Metropolitan von Whit Stillman
Der Film von 1990 porträtiert eine Clique von Upper East Side Kids, die in ihrem ersten Jahr an den Unis für die von Partys und Bällen bestimmten Weihnachtsferien nach Manhattan zurückkehren.  
Laura Catrina, Fashion Editor

The Holiday
Zugegeben, dieser Film ist ab und an etwas albern und kitschig, aber während der Festtage darf es ja bekanntlich «von allem etwas mehr» sein. Und, diese Schnulze – besetzt mit Kate Winslet, Cameron Diaz, Jude Law und Jack Black – hat alles, was einen Weihnachtsfilm ausmacht: romantische Winter-Kulissen, Witz und Herz! Die Story? Amanda lebt in Kalifornien, Iris in einem kleinen Dorf in England. Beide sind unglücklich verliebt. Als es auf Weihnachten zugeht und keine der Frauen das Fest der Liebe im eigenen Heim verbringen will, tauschen sie via Internet für zwei Wochen die Häuser.
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

There Will be Blood
Seit Wochen empfiehlt mir diesen Film die Schwester meines Freundes, und da sie mich bei jedem Telefonat fragt, ob ich ihn denn nun endlich gesehen habe, gibt es keine Ausrede mehr. Das US-amerikanische Filmdrama aus dem Jahr 2007 erzählt das Leben eines Mannes, der sich durch Fleiss, Entschlossenheit und skrupellose Methoden zu einem erfolgreichen Ölunternehmer hochgearbeitet hat und dabei vereinsamt. Was sie mir wohl damit sagen möchte?
Susanne Märki, Bildredaktorin

Legends of the Fall, War Horse, Rivers and Tides
In den Tagen zwischen den Jahren will ich grosse Gefühle und gerne auch ein bisschen Inspiration. Einmal mehr anschauen tu ich mir vielleicht «Legends of the Fall» mit Brad Pitt und einem fantastischen Anthony Hopkins. Er spielt einen bärbeissigen Colonel und Vater von drei Söhnen auf einer einsamen Farm in Montana in der Zeit des Ersten Weltkriegs. Oder zum zweiten Mal «War Horse» von Steven Spielberg, eine Geschichte über ein Kriegspferd, die mich wahnsinnig zum Weinen bringt. Meinen Geist zum Fliegen hingegen bringt «Rivers and Tides» des britischen Künstlers Andy Goldworthy. Er dokumentiert seine Land Art in vier Ländern und vier Jahreszeiten. Was er in der Natur anstellt, ist unfassbar schön.     
Monica Congiu, Beauty-Redaktorin

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