Unsere Favoriten Die 10 besten Tipps gegen Erkältungen

Bei einer Erkältung ist man nur ein halber Mensch, dafür wird jede Handlung doppelt so anstrengend. Mit den Tipps des SI-Style-Teams sind Sie vor Erkältungen gefeit oder kriegen sie zumindest schneller wieder weg. Gute Gesundheit!
Erkältete Frau im Schneegestöber
© Gettyimages

Hustend und niessend durch den Winter? Muss nicht sein.

Ingwer
Von der frischen Wurzel ein Stück abschneiden, schälen und in Scheiben schneiden. Das reicht für eine ganze Kanne Ingwer-Tee. Egal wie ich mich fühle, das mache ich das ganze Jahr hindurch. Die Wurzel setze ich auch als Gewürz ein, wenn ich Gemüse anbrate oder ein Curry koche. Ingwer wirkt vorbeugend und heilend. Wenn ich mich nicht gut fühle, koche ich den Ingwer 15 Minuten auf, damit der Tee ganz scharf wird und trinke möglichst viel, möglichst heiss. So wirkt der Ingwer entzündunghemmend, lindert Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und wirkt gegen Übelkeit.
- Coralie, Grafikerin

Rettich-Hustensaft
Ein altes Hausrezept meiner Oma ist selbstgemachter Hustensaft. Dafür nimmt man einen schwarzen Winterrettich. Den höhlt man aus und sticht ein kleines Loch in den Boden. Der Rettich wird nun mit braunem Kandis, braunem Zucker oder festem Honig gefüllt. Die Füllung saugt das Wasser aus dem Rettich und der Saft läuft durch das Loch ab. Dafür muss der Rettich natürlich über einem Glas oder einer Schale stehen. So kann man seinen eigenen, extrem aromatischen Hustensaft herstellen.
Christine Halter-Oppelt, Design Editor

Heisser Grog
Einen heissen Grog (mit einem Schuss Zitronensaft) trinken, sobald man merkt, dass man sich erkältet. Hilft beim Dritten bestimmt!
Richard Widmer, Fashion Director

Tram meiden
Mein Arbeitsweg führt dem Zürcher Seebecken entlang und dauert 15 Minuten. Das ist natürlich Glück, ich weiss. Und weil es so schön ist, nehme ich auch bei Minustemperaturen das Velo. Im Winter wickle ich mich einfach gut in Mütze, Schal und Handschuhe. So habe ich nicht nur jeden Tag eine Portion Bewegung an der frischen Luft, sondern meide auch die Bazillenschleuder Tram.
Nina Huber, Kulturredaktorin

Vier-Hüte-Tee
Ein altes, erprobtes Hausrezept, das weder Apotheker noch Arzt oder irgendeine Fachperson für grippale Infekte kennt: Man mische starken Kräutertee im Verhältnis 1 : 1 mit Whisky, Cognac, Träsch oder was immer gut runtergeht an Hochprozentigem. Die Kanne nehme man mit ins Bett, kuschle sich tief ins Federbett, lege sich einen Hut auf die Füsse und trinke von der Mixtur, bis man vier Hüte sieht. Dann schläft man tief und fest und schwitzt tüchtig. Nach dem Aufwachen ist der Kater so heftig, dass man die Erkältung als das kleinere Übel ansieht….
Anita Lehmeier, Leitung Text/Kultur

Händewaschen 
Klingt logisch, aber wer sich regelmässig und sorgfältig die Hände wäscht, kann sein Infektionsrisiko deutlich reduzieren. Im Winter benutze ich, speziell auf Reisen und ab und zu auch im Büro wenn mein Tischnachbar krank ist, Händedesinfektionsmittel.
Nicole Hecht, Art Director

Kopfstand gegen Halsweh
Seit 13 Jahren mache ich, ausser wenn ich auf Reisen bin, zwei Mal in der Woche anderthalb Stunden Ashtanga-Yoga. Danach bin ich komplett  durchgedehnt und nassgeschwitzt. Die Übungen reinigen zusammen mit der tiefen Atmung die inneren Organe, heisst es. Tatsache ist, dass mich früher permanent Halsweh-Attacken ereilten und ich heute praktisch nie mehr erkältet bin.
Monica Congiu, Beauty-Redaktorin  

Kalte Dusche
Jeden Morgen seit bald zwanzig Jahren dusche ich nach der regulären, warmen Dusche kalt.  Das eiskalte Wasser weckt. Ausserdem belebt und aktiviert es mein Immunsystem.
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

Infludoron von Weleda
Im Anfangsstadium einer Erkältung jede Stunde 10 Globuli  einnehmen. Danach fühlt man sich entweder sofort wieder fit oder zumindest wird die Heilung beschleunigt. Kann auch bei Grippe angewendet werden. Im Unterschied zur Schulmedizin ist Infludoron pflanzlichen und mineralischen Ursprungs.
- Susanne Märki, Bildredaktion

Abhärten
Es stellt sich die Frage, ob ich seit Geburt mit einem ausserordentlich guten Immun-System gesegnet bin oder ob mich meine komplette Ignoranz gegenüber jeglichen krankheitsfördernden Aktivitäten über die Jahre hingweg ausgezahlt hat. Ich behaupte, letzteres. Drum: Schlafen mit offenem Fenster, raus mit nassen Haaren, Strümpfe statt Hosen, Mäntel mit ¾-Ärmel… ok, Sport im Freien und vielleicht ein bisschen Sauna hie und da… und bald ist man abgehärtet genug, um sogar im Grossraumbüro alle Keime an sich abprallen zu lassen. Bei mir funktionierts, zumindest bis jetzt. Holz alangä!
Kristin Müller, Fashion Editor

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