Unsere Favoriten Die zehn Lieblingsbands der Redaktion

Das Wochenende starten wir gern mit guter Musik. Hier verraten wir, welche Songs in unserer Redaktion hoch- und runterlaufen.
Wanda Bolgona
© Wanda YouTube

Szene aus dem Videoclip «Bologna» von Wanda.

Tame Impala
Die erste Band, die mir in den Sinn kam, als ich hörte, dass wir einen Tipp über unsere Lieblingsband schreiben sollten, war Tame Impala. Ich kenne diese Band schon seit einigen Jahren und bis heute werden mir die psychedelischen Melodien dieser australischen Band einfach nicht langweilig. Ein noch grösserer Fan bin ich, seit ich sie letzten Samstag live am Zürich Open Air gesehen habe.

- Andi Läber, Grafiker

The Kills
Meine Mama nimmt mir glaube ich bis heute übel, dass ich mal Tic Tac Toe Fan war… Was soll ich sagen, ich war 10 oder 11 und fand die Mädels Sammelordner-anlegen-mässig super. Was meine Mama von den Kills halten würde, weiss ich nicht, aber zum Glück ist sie inzwischen nicht mehr so sehr mit meinem Musikgeschmack konfrontiert. Ich jedenfalls liebe das schrammelige Duo, habe einen riesigen Girl-Crush auf Alison Mosshart und würde ohne zu zögern Jamie Hince heiraten – wenn Kate Moss mich lassen würde.
Ihr 2011er Konzert in der Columbiahalle in Berlin gehört nach wie vor zu meinen all-time-Favourites und der Song «Future Starts Slow» dürfte mich gerne jeden Tag als Soundtrack begleiten.

Laura Scholz, Digital Director

BOY
Mag ich einen Song, höre ich ihn mir immer wieder und wieder und wieder an. Tagelang. Ausschliesslich NUR noch diesen einen Song. Im Moment richtet sich diese Besessenheit auf «We Were Here» vom Musik-Duo BOY. Fan bin ich seit Day one – sprich, seit die Zürcherin und die Hamburgerin 2011 mit «Seven Little Numbers» ihren Durchbruch geschafft haben. Ihr neuer Song – mit seinen sphärischen, melancholischen Klängen – hat diese Schwärmerei aber noch mal um ein einige Oktaven erhöht.

- Rahel Zingg, Redaktionsassistentin

Wanda
Meine liebe Freundin Fanny hat mich auf die österreichische Band Wanda aufmerksam gemacht. Die hör ich mir jetzt Tag ein, Tag aus an. Im Dezember geben die Jungs aus Wien ein Konzert im Dynamo in Zürich. Es ist schon ausverkauft! Ich denke, das sollte alle überzeugen mal reinzuhören und sich überraschen zu lassen!

Nina Rinderknecht, Modeassistentin

Lo&Leduc
Meine Schwester und ich sind ja bekanntlich der Alptraum jedes DJs. Warum? Weil wir uns gerne Songs wünschen. Super uncool, super nervig. Uns egal – aber keine Sorge, wir machen’s nur dann, wenn es wirklich, wirklich sein muss. Vor etwa einem Jahr brachten wir den DJ einer ziemlich üblen Schickimicki-Party also dazu, Lo&Leducs Song «Jung Verdammt» abzuspielen, und es sei gesagt: Er kannte den Song nicht einmal, legte ihn aber trotzdem auf – ja, wir waren ZIEMLICH hartnäckig. Einen kurzen Moment wurde es also still, dann ertönten die Worte «Wiu si isch ä flammä», wir flippten aus, und spätestens beim ersten mal «Im rote Chleeeeid» kochte die Bude. Wenig später ging das Lied im ganzen Land durch die Decke, mir ist’s bis heute nicht verleidet. Ich habe die Berner Jungs dreimal live gesehen (zuletzt am Zürich Openair), kenne ihr Album «Zucker fürs Volk» inzwischen auswendig (weitere Favoriten sind «Bini bi dir» sowie «Pluto» mit James Gruntz) und freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind auf das Nachfolgende. 
Ach ja: Der oben erwähnte DJ hat den Song jetzt fix in seine Playlist aufgenommen.

Charlotte Fischli, Moderedakteurin

Timber Timbre
Weil's sie mir nie verleidet.

Coralie Wipf, Grafikerin

Talking Heads
«This  must be the place» kann ich ohne Ende laufen lassen. Die Musik trifft mich mitten ins Herz und lässt mich herrlich rumspasten zu diesen 80s-Takten und dem hochstimmigen Gesäusel des Sängers David Byrne.

- Mara Mürset, Art Director

The Kooks
Ich weiss nicht, wann und wie ich zu ihnen kam, eigentlich bin ich ein Kind des Pops und Indie ist mir im Grunde viel zu cool. Mein Musikgeschmack ist stehengeblieben, als ich sechzehn war. Oder zwölf. Aber dann kamen die Kooks und boten mir Hymnen für jede Gelegenheit. “Seaside” und “Naive” gehen immer, ob verzweifelt oder glücklich. Die Bridge von “Gap” hat mich durch so manche Nacht und Münchner Strasse getragen. Auf dem Southside sah ich sie zum ersten Mal. Als ich nach dem Konzert berauscht vor Glück mein Zelt suchte, war es nicht mehr da. Abgebrannt. Mit den Kooks passieren Dinge. Am Zürich Open Air haben wir uns endlich wieder gesehen und jetzt bin ich wieder verliebt: In die Musik und Luke Pritchards enge Hosen.

- Linda Leitner, Redaktorin Style Weekly

Les Reines Prochaines
Die unterhaltsamste, stimmgewaltigste Frauenband der Schweiz. J’adore!

- Richard Widmer, Modechef

Frank Popp Ensemble
Die ehemalige deutsche Band aus Düsseldorf vertreibt jeden Kater, besonders, wenn man sich den Song «Hip Teens don’t wear Blue Jeans» anhört. Einigen sicherlich bekannt durch die damalige Coca Cola Werbung.

- Susanne Märki, Bildredaktorin 

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