Unsere Favoriten Die zehn schönsten Cafés, um entspannt zu lesen

Wenn der Hochnebel über dem Mittelland liegt, ziehen wir uns gern mit einem guten Buch in ein gemütliches Café zurück…
Café Metropol Zürich
© Metropol Zürich

Das Metropol in Zürich erinnert ein klein wenig an Paris.

Sphères, Zürich
Das Café an der Limmat liegt zwar nicht gerade am Weg, der Kurztrip hinter den Escher-Wyss-Platz wird aber belohnt. Im Sphères, das Café, Buchladen und Gratis-Kiosk in einem ist, lässt es sich besonders sonntags stundenlang mit aktuellster Zeitungslektüre entspannen. Das Publikum ist angenehm durchmischt, der Kaffee wird mit Guezli serviert, und die Stimmung ist besonders dann unschlagbar, wenn an kalten Tagen die Sonnenstrahlen in den Wintergarten des Cafés scheinen. In der Übergangszeit kann man übrigens problemlos auch draussen sitzen, der guten Lage sei Dank.
spheres.cc
- Charlotte Fischli, Moderedaktorin

Café Littéraire, Bern
Das ist für mich Wellness pur: gemächlich durch den Bücherladen Stauffacher schlendern, durch alle Arten Bücher blättern, die besten unter den Arm klemmen und ein gemütliches Plätzchen im hauseigenen Café Littéraire aussuchen. Stress? Gibts hier nicht. Dafür nette Bedienung und Café und Kuchen.
Café Littéraire im Stauffacher, Ryffligässchen 8, 3011 Bern
- Mara Mürset, Art Director

Café Graf, Rheinfelden
Mit atemberaubender Sicht auf den Rhein, dem schweizbesten Schinkengipfeli auf dem Teller und genüsslicher Vorfreude auf einen herrlichen Schokoladekuchen, ja das ist eine Reise nach Rheinfelden wert. Und wer spricht denn immer vom Feldschlösschen Bier, wenn der Kaffee auf dem Silbertablett so viel besser schmeckt.
confiserie-graf.ch
Susanne Märki, Bildredaktion

Kafi Dihei, Zürich
Da, wo Oma-Blümchen an der Wand spriessen, samtene Sofas träge auf dunklen Holzböden neben einem Sammelsurium aus alten Stühlen liegen und es eine offizielle Tea Time gibt, kann man nicht anders als sein Monokel (oder die grosse Hornbrille) aufzusetzen und das Lieblingsbuch bedächtig neben dampfenden Scones aufzuschlagen. Gewarnt sei vor dem Brownie: Der ist himmlisch, aber so fudgy, dass es beinahe ein Kampf ist mit ihm, wenn man gut erzogen ist und gelernt hat, immer brav aufzuessen. Aber man kann sich ja Zeit lassen, sich vom Sofa verschlingen lassen und mit viel Tee nachspülen. Vermutlich war das der clevere Plan des Brownie-Schöpfers. Der Hashtag #deathbychocolate kommt schliesslich nicht von ungefähr.
kafidihei.ch
Linda Leitner, Style Weekly

Café Metropol, Zürich
Am Freitag schlendere ich gern über den Bürkliplatzmarkt, decke mich mit saisonalem Gemüse fürs Wochenende und Blumen für auf den Esstisch ein. Wenn ich danach noch Zeit habe, gönne ich mir einen Capuccino im Café Metropol. Es gibt immer genügend Platz und es liegen aktuelle Zeitungen und Zeitschriften auf. Beim Blick durch die Fenster auf die Arkade und die hohen Gebäude in der Nachbarschaft fühle ich mich ein bisschen wie in Paris.
metropol-restaurant.ch
Nina Huber, Kulturredaktorin

Kafikaufbar, Stans
In meinem Wohnort Stans fühle ich mich in der Kafikaufbar enorm wohl. Der Kaffee ist prima, die Kuchen und Snacks ebenso, das Personal enorm freundlich. Und das Konzept ist aussergewöhnlich: In der Kafikaufbar kann man ALLES kaufen: den Stuhl, auf dem man hockt, den Tisch, an dem man residiert, die Lampe darüber, das Dekor an den Wänden, sogar das Geschirr, von dem man isst und trinkt. So sieht das heimelige Cafè immer wieder anders aus. Für Raucher gibts eine hübsche Terrasse mit Blick aufs Stanserhorn.
An meinem Arbeitsort Zürich gehe ich gern in die Dadabar im Parterre des Hotels Limmatblick am Limmatquai Nähe Central. Herrlich dadaistische Kunst an den Wänden, toller Kaffee, feine Gipfeli, originelle Drinks, vielsprachiges Stimmengewirr und sehr angenehmer Musikteppich von Swiss Jazz Radio. Eine Insel der Ruhe in der Hektik der City!
Anita Lehmeier, Leitung Text und Kultur

Time-Lounge, Hauptbahnhof Zürich
Der beste Ort, um ein Buch zu lesen, ist natürlich Zuhause. Wo sonst sitzt, beziehungsweise liegt, man so gemütlich wie im eigenen Reich, wo sonst hat man so schön seine Ruhe? Aber gut, es gibt Ausnahmesituationen. Unterwegs. Wenn ich in Zürich auf den Zug warte, nicht, weil ich überpünktlich bin, sondern einen verpasst habe, setze ich mich im Hauptbahnhof ins Time, in eines der tabakbraunen Sofas direkt an der Fensterfront. Man sitzt dort wie in einem windgeschützten Adlerhorst und schaut geradewegs hinab aufs Menschen- und Gleisgewirr. Zur Orientierung: Vor der Nase ist Gleis 5.
time-lounge.ch
Monica Congiu, Beauty-Redaktorin

Buchhandlung Volkshaus, Zürich
Wenn ich viel Geld hätte würde ich es alles für Bücher ausgeben. Da ich zu Hause noch keine Bibliothek besitze, lese ich am liebsten direkt in Buchhandlungen. Besonders gern hab ich die Buchhandlung Volkshaus. Dort kann ich ungestört im ganzen Laden rumstöbern und oft vergesse ich die Zeit und erwische mich nach ein paar Stunden lesend in der Egge. Wenn ich nicht mehr davon los komme, setze ich mich 10m weiter ins Volkshaus Kaffee und lese weiter. 
volkshausbuch.ch/de
Coralie Wipf, Grafikerin

Vordergässli, Schaffhausen
Kleine Marmortische, ordentlich aneinadergereiht, einen Teppichboden auf dem ein wildes orientalisches Muster wuchert, Möbel, Wände und Decken in dunklen Braun-, Rot- und Grüntönen. Dem Café Vordergasse haftet etwas Vergangenes an. Etwas Düsteres, aber im positiven Sinne: Es ist ein Ort des Innehalten, den man betritt, um eine Weile zu bleiben. Und das nicht nur wegen der entspannten Atmosphäre, sondern auch wegen dem tollen Kaffee und dem Schoko-, … nein, dem Streusel-, … oder eben doch dem Schokokuchen? Beide hausgemacht und so fein, dass mir die Entscheidung jedesmal schwer fällt.
vordergasse.ch
Rahel Zingg, Redaktionsassistentin Style Weekly

Schwarzes Café, Berlin
Im Schwarzen Café in Berlin-Charlottenburg gibt es weder Hipster, noch free Wifi 
– dafür 24/7 Frühstück, unglaublich leckeren Schokoladenkuchen, wahnsinnig nettes Personal und die abenteuerlichsten Toiletten, die mir in einem Café je begegnet sind. Trotz seiner zwei Etagen ist es ausserdem nie, wirklich niemals leer, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit man kommt. Das ist nämlich ein weiterer Pluspunkt des Schwarzen Cafés: es hat – bis auf Dienstagmorgen von 3:00 - 10:00 Uhr – IMMER geöffnet. Hier kann man also verweilen und lesen bis einem schwindelig wird, dabei frühstücken, mittagessen, Kuchen knabbern, und direkt wieder frühstücken – oder abendessen. Alles ist möglich im Schwarzen Café, sogar Silvester spontan in eine Polonaise durch beide Stockwerke einsteigen. Und auch dabei dürfte man bestimmt einfach weiterlesen.
schwarzescafe-berlin.de
Laura Scholz, Digital Director

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