Unsere Favoriten Die 10 schönsten Herbstausflüge

Wo sich der Herbst unserer Meinung nach von seiner schönsten Seite zeigt, verraten wir vom SI-Style-Team hier.
Silvaplanersee
© gettymages

Tieflbauer Silvaplanersee und gelbe Lärchen im Engadin an einem sonnigen Herbsttag.

Oberengadiner Seenplateau
Wenn ich das Meer sehe, bin ich glücklich. Zwar ist das Oberengadiner Seenplateau nicht mit dem Ozean zu vergleichen, aber das glitzernde Wasser im Nachmittagslicht hat eine genauso beruhigende Wirkung auf mich – und ist erst noch von Zürich in ein paar Stunden zu erreichen. Und welcher Ozean bietet schon ein solch malerisches Bergpanorama?
myswitzerland.com
- Raphaela Haenggi, Head of Digital

Eglisauer Weinwanderweg
Besonders im Herbst, wenn sich die Blätter der Weinreben golden verfärben, ist dieser Weg Wellness pur. Losspazieren in Eglisau, entlang den Infotafeln mitten durch die Reben (Rundweg circa eine Stunde), oder immer entlang dem Rhein, so lange man Lust und Laune hat. Zwischendurch gönnt man sich ein Gläschen des heimischen Weins, zum Beispiel Riesling-Silvaner oder Pinot noir. Am 25. und 26. Oktober findet übrigens das Treber-Fest statt, mit Weindegustationen und Treber-Schüblig, hausgemachtem Kartoffelsalat und Traubenschnitten zum Dessert.
eglisau-weine.ch
- Nina Huber, Kulturredaktorin

Herbstmesse Basel
Für mich bedeutet Herbst gleich Herbstmesse. Meine Grossmutter hat jahrelang an einem Messestand beim Barfüsserplatz gearbeitet und als Kind liebte ich es, sie dort zu besuchen. Nicht nur, weil ich was Süsses aussuchen durfte (ich nahm am liebsten einen Beggeschmutz), sondern auch weil das der Anfang eines kulinarischen Traditions-Spazierganges mit meinen Eltern war. Die Route ging vom Barfi weiter über den Münsterberg (Chäschüechli) via Kaserne (Chlöpfer) mit der Fähri zum Häfelimärt (Petersplatz) wo ich Hörnli mit Gehacktem ass, Mami Raclette, Papi ein Schnitzel im Toastbrot. Noch heute bekomme ich Herzklopfen beim Besuch der Herbstmesse, es muss nicht mal die Sonne scheinen. Das Essen «beschränke» ich jedoch mit Vorliebe aus Süsses: Magenbrot, Marzipan-Härdöpfel und Biberli sind meine heutigen Favoriten. 25. Oktober bis 2. November
visitbasel.ch
- Karin Anna Biedert, Moderedaktorin

Marroni kaufen auf der Rathausbrücke
Die besten heissen Kastanien gibts im grünen Hüttli auf der Rathausbrücke. Schlendere ich an sonnigen Wochenenden dem Limmatquai entlang, ist der Stopp dort deshalb unverzichtbar. Lächelt man genug schön und lange, gibts übrigens noch ein paar Marroni obendrauf. Übung macht den Meister! 
- Charlotte Fischli, Volontärin

Kürbisse auf dem Juckerhof
Was gibt's Schöneres als den Herbst? Das Laub, die kühlen Mörgen, die ersten Stürme… oh und Marroni, Wild, Rosenkohl, Pilze und Kürbisse, natürlich! Letztere sind nicht nur schaurig fein zum Essen, sondern eigenen sich auch perfekt zum Haus dekorieren, Köpfli schnitzen… oder einfach sinnlos durch die Gegend werfen! Ohne Kürbisse geht also gar nichts. Wer dem zustimmt (alle, nehme ich an), der sollte dann dringend mal zum Kürbis-Spektakel auf den Juckerhof pilgern. Kürbis, Kürbis, soweit das Auge reicht. Heureka!
juckerfarm.ch
- Kristin Müller, Junior Editor

Lindau
In dicken Schal und warmen Pullover gepackt gehts mit dem Cabriolet nach Lindau. Die abwechslungsreiche Fahrt führt von Zürich nach Konstanz und mit der Fähre nach Meersburg. Dort gibt es mit Blick auf das Schwäbische Meer das erste Kännchen Kaffe. Die Reise geht weiter und endet schliesslich auf der Insel Lindau, die an nostalgischem Charme mit Bergkulisse im Hintergrund kaum zu übertreffen ist. Wir flanieren durch romantische Gassen, herrliche Gärten und entlang dem unendlich schönen Bodensee.
lindau-tourismus.de
-Susanne Märki, Bildredaktion

Wandern im Eigenthal/LU, einkehren in der Unterlauelen/NW
Das idyllische Tal am Nordfuss des Pilatus ist zum Wandern auch für Leute geeignet, die keine roten Socken besitzen, nicht ausgesprochen berggängig sind und eigentlich lieber spazieren statt wandern… Das autofreie, breite Tal ist angenehm flach, die Landschaft zauberhaft, die Bergsicht imposant. Ein kurzes Stück bergauf unter die Füsse zu nehmen und bis zur Alpwirtschaft Unterlauelen hochzusteigen, lohnt sich auch für Fussfaule. Christoph und Marlène Keiser-Waser führen hier in der Nidwaldner Enklave eine Wirtschaft mit hervorragender Hausmannskost. Zurzeit steht Wild aus eigener, lokaler Jagd auf der Karte. Wer auf Deftiges steht, reserviert für die Metzgete-Wochen (November bis Februar). Wer’s romantisch-rustikal mag, übernachtet im Heu oder im Hüttli. Wer Wellness mit ländlichem Charme ausprobieren möchte, bringt Badehose oder Bikini mit und geniesst ein duftendes Bad im beheizten Holzzuber (fasst 9 Leute) unter freiem Himmel.
eigenthal.ch
unterlauelen.ch
- Anita Lehmeier, Leitung Text/Kultur

Spaziergang Üetliberg-Albispass, Einkehren im Restaurant Albishaus, Zürich
Die Gratwanderung vom Hausberg von Zürich, dem Üetliberg, über die Felsenegg zum Albispass garantiert freie Sicht auf Säntis & Co., den Zürich- und den Zugersee. Wenn der Wald sich im schönsten Herbsttenue zeigt und die Bienen wie betrunken die letzten Runden fliegen, lassen sich die milden Sonnestrahlen auf der Gartenterrasse des Albishauses geniessen, am besten bei einem Schümli Pflümli und oder einem Coupe Dänemark.
albishaus.ch
- Martina Russi, Moderedaktorin

20. Glarner Alpchäs- und Schabziger-Märt 
Ich als Käse-Liebhaber finde am Glarner Alpchäs- und Schabziger Märt alles, was mein Herz begehrt - und vielleicht noch ein bisschen mehr. 11 Glarner Alpen bieten ihren Käse an schön geschmückten Verkaufsständen zum Probieren an, es wird Älplermusik gespielt und zudem können typische Älplerspeisen verköstig werden. Um die Älplermagronen zu verdauen, kombiniere ich diesen Älpler-Leckerbissen mit einer Wanderung durch das schmucke Elm und Region inmitten des Unesco Welterbe Tektonikarena Sardona. Eine traditionelle Alpabfahrt mit schön geschmückten Kühen runden den Herbsttag ab.
glarona.ch/glarneralpchaesmaert
- Coralie Wipf, Grafikerin

Pilzen
Der Herbst ist nicht meine liebste Jahreszeit, ausser wenn es ums Essen geht. Selbst gemachte Spätzli mit Wildgeschnetzeltem, Rotkohl und glasierten Marroni … Einfach nur toll! Was aber auch natürlich nicht fehlen darf sind selbstgesammelte Pilze. Das eigene Sammelgut zuhause zuzubereiten erfüllt einem dann mit einem gewissen Stolz. 
- Andy Läber, Grafiker 

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