Miranda for President Cynthia Nixon kandidiert als Gouverneurin von New York

Der «Sex and the City»-Star ist geborene und eingefleischte New Yorkerin. Im November wird für ihren Herzensstaat ein neuer Gouverneur gewählt – und Cynthia geht ins Rennen. Das bestätigt uns in unserer Meinung: Cynthia aka Miranda war schon immer die Coolste!

Mit diesem Tweet machte die Schauspielerin es offiziell: Sie will in die Politik und sie will Gouverneurin von New York werden. Eine Kandidatur, die dem Präsidenten der USA nicht so ganz in den Kragen passen dürfte. Denn Cynthia, 51, ist nicht nur selbst eine Frau, sie ist auch noch mit einer verheiratet. Sorry, Trump! Wir hingegen finden diese Voraussetzungen ganz hervorragend und sind schon jetzt Team Cynthia.

Genau wie wir in puncto «Sex and the City» übrigens längst Team Miranda sind. Die nämlich, wenn man mal genau hinsieht, viel cooler ist als ihre Freundinnen, denen es in erster Linie um Manolos und Männer geht.

Miranda Hobbes

sex and the city szene serie
© Getty Images

Erfolgreich, clever und loyal: Darum ist Miranda Hobbes die stärkste Frau der «Sex and the City»-Gang.

Während die Serie «Sex and the City» von 1998 bis 2004 lief, wollte jeder am liebsten so sein wie Carrie. Ok, Charlotte oder Samantha gingen auch in Ordnung. Die eine war irgendwie süss, die andere eine echte Powerfrau. Aber wie Miranda wollte niemand sein. Sie war wie das Hufflepuff von Hogwarts. Wie Miranda zu sein bedeutete nämlich, nicht spassig zu sein – sondern stur und ein Workaholic. Aber wisst ihr was? Miranda Hobbes ist tatsächlich die tougheste der SATC-Ladies. Sobald man das erkennt, verändert sich automatisch die Sicht auf die anderen Charaktere.

Die Persönlichkeit eines Instagram-Profils

1998 war Carrie Bradshaw eine Art weiblicher Anti-Held. Aber übersetzt man ihre Persönlichkeit ins Jahr 2018 ist sie bedürftig, unsicher, sogar etwas manipulativ und nicht viel mehr als ein perfekt kuratiertes Instagram-Profil. Das Frauenbild, das Carrie Bradshaw transportiert, ist aus heutiger Sicht schon eine zähe Mischung aus freizügiger Moderne und alten Klischees. Was uns wieder zurück zu Miranda bringt. Denn die ist dagegen authentisch, ungefiltert und befriedigt den heutigen Hunger nach «Realität». Sie ist die Einzige, die sich auch mal auflehnt und fragt: 

Wie kann es sein, dass vier clevere Frauen nichts anderes haben, worüber sie reden können als ihre Männer? Was ist mit uns? Was wir denken? Was wir fühlen? Muss es denn immer um sie gehen? Sagt Bescheid, wenn ihr über etwas anderes reden wollt als Männer.

 

Natürlich ist die Liebe einer der zentralen Punkte im Leben eines jeden – aber wie Miranda so richtig sagt: es gibt noch andere. Miranda scheint die Einzige der Vier zu sein, die das verstanden hat. Sie macht keine Kompromisse für Männer, wenn es um ihre Karriere geht, schlittert nicht vom einen Drama ins nächste und sucht ausserdem nicht ununterbrochen nach dem Traumman, der sie heiratet.
Ganz ehrlich: Wahrscheinlich wäre sie auch der Charakter, mit dem wir regelmässig unsere Zeit verbringen wollen würden, oder?

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