Atelier Pfister Zum Fünften

Neben vielen Produkterweiterungen kommt erstmals ein Entwurf aus der Feder von Alfredo Häberli, und im Zentrum steht eine wunderschöne Stoffkollektion.
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© Atelier Pfister

Kollektion 2014: Stuhl «Wil», Hängeleuchte «Lully», Zierkissen «Tödi», Stehleuchte «Watt» (2013). 

Die neue Kollektion von Atelier Pfister ist da! Sie zeichnet sich vorwiegend durch Weiterentwicklungen bestehender Produkte aus: Der Armlehnstuhl «Wila» von This Weber bekommt ein Geschwister namens «Wil» mit einer Variante ohne Armlehne, die Leuchtenfamilie «Lavin» von Jörg Bohner ist neu in reinem Weiss erhältlich, und in neuen Farben präsentieren sich beispielsweise auch der Kleiderständer «Quarten» oder der Beistelltisch «Gibliz». 
Ohne ein paar «richtigen» Neuheiten geht es aber doch nicht: Zum ersten Mal wirkte Alfredo Häberli, der bis anhin jeweils nur in der Funktion des Kurators auftrat, selbst als Designer mit. Sein Geschirrset «Seefeld» ist aus schlichtem, weissen Porzellan gefertigt. Die Biegung des Tellerrands ist eine Anspielung ans Zürcher Seeufer. Das Set besteht aus zwei simplen Bechern ohne Griffe und vier Tellern, wobei das kleinste, tiefste Gefäss sowohl als Suppenteller, als Salatschüssel, für Pasta oder Dessert verwendet werden kann. Dazu passend entwarf eine schlichte Besteckserie aus mattem Chromnickelstahl. 

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Geschirrset «Seefeld» aus Porzellan von Afredo Häberli.

Ganz neu ist auch die Zusammenarbeit mit Christoph Hefti. Während der 47-jährige, gebürtige Lausanner in der Möbelszene noch nicht so bekannt ist, hat er sich in der Modebranche einen Namen gemacht. Lange Zeit war er beim Modedesigner Dries van Noten tätig. Für sein Projekt liess er sich von seinen Erfahrungen als Textildesigner inspirieren: Für Farbtest werden meist dünne Streifen eingefärbt, die dann in den Abfall wandern. «Diese Müsterchen haben manchmal eine geheimnisvolle Ausstrahlung», sagt Hefti. Aus ihnen schuf er ein Muster, indem er die verschiedenen Farben in unterschiedlichsten Varianten aufeinandertreffen und leicht ineinanderfliessen liess. Daraus entstanden eine Bettwäsche, Zierkissen und ein Vorhang, wobei je nach Produkt eine andere Farbzusammensetzung erfolgte. Hefti sagt: «Beim Vorhang ging es mir darum, die Farben des transparenten Stoffes mit Licht zu vermischen».

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Vorhang «Tödi» aus Batist, 30 Prozent Polyester und 70 Prozent Leinen. Design: Christoph Hefti. Fr. 119.–.

Seit fünf Jahren leistet das Möbelhaus Pfister einen bemerkenswerten Beitrag zur Schweizer Designszene. Im Rahmen der Kollektion Atelier Pfister arbeitet es ausschliesslich mit Schweizer Gestaltern, die es immer wieder schaffen, regelrechte Objekte der Begierde hervorzubringen.

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Bettwäsche «Tödi» aus Percale, einem feinfädig und dicht gewobenen Baumwollstoff. Entwurf: Christoph Hefti. Kissenazug ab Fr. 29.–, Duvetanzug ab Fr. 129.–.

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