Rezept: Vegi Freitag Indisches Kichererbsencurry mit geschmorten Tomtaten

Die Detox-Woche geht bald zu Ende. Die teils sehr leckeren und teils eher «abenteuerlichen» Smoothies (mit Federkohl, Stangensellerie und Co.), literweise Ingwer-Tee, die wiederaufgenommenen (und sehr erniedrigenden) Ashtanga-Yoga-Stunden, die mich für zwei lange Tage fast bewegungsunfähgig gemacht haben... Ich ziehe Bilanz.
fork and flower X SI Style Rezept: Kichererbsencurry
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Wintertaugliche geschmorte Tomaten

Insgesamt war diese Woche ein voller Erfolg für mich. Ich strotze vor Energie und es geht mir körperlich wirklich sehr gut. Die Hose kneift zwar immer noch, aber Abnehmen ist auch nicht das primäre Ziel eines Detox. Vielmehr merke ich, dass sich mein Körper durch die viele Flüssigkeit sowie das Weglassen von tierischen Produkten und Zucker echt wohl fühlt. Meine Haut strahlt, meine Augen sehen super wach aus. Die erwarteten, vom Entgiften verursachten Kopfschmerzen - kenn ich vom Fasten - blieben aus und mir war auch nicht - wie man es oft hört - ständig kalt. Also jedenfalls nicht kälter als sonst. Und das Wichtigste: Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich auf irgendwas verzichten muss. Insgesamt ist Detox also keine Diät, sondern eine Art und Weise, sich bewusst und gesund zu ernähren. So, wie man es eigentlich immer machen sollte. Ja, es hat ein bisschen Extra-Zeit gekostet, morgens Früchte zu schälen und Gemüse zu schnibbeln und diese Smoothies lecker zu machen und es ist vielleicht ein bisschen asozial, wenn man mittags nicht mit den Kollegen in die Kantine oder später in die Kinderschoggieriegel-Naschpausen kann. Aber insgesamt war das eine herrliche Woche und ich bin richtig glücklich, dass ich es durchgezogen habe. Kann ich nur empfehlen!

Ein Gericht, das sich übrigens auch für Detox eignet, ist dieses wunderbare Kichererbsen-Curry mit im Ofen geschmorten Tomaten. Klar, das Brot dazu würde ich jetzt heute noch weglassen - aber ab morgen sind knuspriges, frisches Brot und Käse zurück auf dem Speiseplan. Hmm!

Indisches Kichererbsencurry mit geschmorten Tomaten
Für 4 Personen

Rezept-Idee aus Greg Maloufs neustem Buch «New Feast»

Zutaten:
8 Raf oder Merinda (Winter-)Tomaten (bei Globus gekauft)
2 EL Olivenöl
Etwas Salz

2 EL Gee (geklärte Butter) oder Sonnenblumenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
1 EL schwarze Senfsamen
1 EL gelbe Senfsamen
1 TL Fenchelsamen
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Koriander, gemahlen
1 EL Kurkuma
1 mittelscharfe Chili (Peperoncino), fein gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL frischer Ingwer, gerieben

1 Packung Kokosmilch (200 ml)
1 Dose gehackte Tomaten (200 ml)
1 grosse Dose Kichererbsen, abgetropft
1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
2 EL Curryblätter (frisch oder getrocknet)
Salz
Chilipulver 
Etwas Gemüsebrühe
1/2 Limette, Saft
Koriander, fein gehackt, für die Deko

Dazu servieren: Brot oder Reis

Zubereitung:
Man schmort zunächst die Tomaten im Ofen. Dazu den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Tomaten (den Strunk dran lassen, sieht hübscher aus) mit dem Olivenöl bestreichen und gut salzen. In eine Gratinform setzen und während ca. 20 - 30 Minuten backen, bis sie leicht zusammenfallen und die Haut aufzuplatzen beginnt. Aus dem Ofen nehmen und beiseitestellen.

In der Zwischenzeit das Curry zubereiten: Gee in einem Topf schmelzen, dann die Zwiebel und die Gewürze - Senfsamen, Fenchelsamen, Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma - anschwitzen bis die Zwiebel glasig ist und die Gewürze intensiv duften. Chili/Peperoncino, Knoblauch und Ingwer dazu geben und kurz mitbraten. Mit der Kokosmilch und den gehackten Tomaten ablöschen. Die Kichererbsen, die gehackte Petersilie und die Curryblätter dazu geben. Während ca. 15 Minuten köcheln lassen und allenfalls - je nach Dicke - noch mit etwas Gemüsebrühe auffüllen. Mit Salz und allenfalls etwas Chili würzen und mit Limettensaft abschmecken.

Vor dem Servieren die Tomaten wieder zurück in die Pfanne setzen und kurz durchwärmen. Anrichten, mit Koriander bestreuen und mit Brot oder Reis servieren.

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Rezept: Scarlett Gaus von www.forkandflower.com

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