Rezept: Vegi Freitag Pinke Pasta mit Randen-Pesto

Manchmal gibt es einfach nicht viel mehr zu sagen als: Leute, pinke Pasta! Wer (zumindest welche Frau) kann da widerstehen?
fork and flower X SI Style Rezept: Spaghetti mit Randen-Pesto
© fork and flower / www.forkandflower.com

Pink!

Dieses Gericht ist einfach nur... hmm! Frank Rosin, den ich grade bei «The Taste» am TV sehe, würde wahrscheinlich sagen: Geschmacksorgasmus! Na gut, es ist nur Pasta, aber sehr gute, überraschende, originelle und leckere Pasta! Dabei bin ich nicht mal Randen-Fan! Ich mag die gar nicht so besonders. Vor allem als Salat, so. Brrr. Aber diese Version von Randen, nämlich in Pesto-Form und schön umgarnt von Spaghetti... ein Gedicht! Und absolut fantastisch anzuschauen, diese kompmromisslos pinke Farbe. Mein Vorschlag: Mach Randen-Pesto für deine nächsten Gäste. Oder für deinen liebsten Menschen. Jetzt sofort oder bald oder irgendwann. Ein perfektes Wochen-Dinner, das verspreche ich.

Für 2 Personen

Zutaten: 
2 Randen, gekocht* (siehe Kommentar unten) und grob gehackt
2 Knoblauchzehen, grob gehackt
50 g Pecorinokäse, gerieben
ca. 15 Mandlen, grob gehackt
2 EL Olivenöl + mehr für die Pasta
1/2 Zitrone, Saft
1 TL Maldon Sea Salt
Etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Etwas vom Spaghetti-Kochwasser

300 g Spaghetti
2 EL Ricotta
Einige Minze-Blättchen

Zubereitung:
Die Spaghetti in grosszügig gesalzenem Wasser bissfest kochen. Vor dem Abgiessen, etwas vom Kochwasser in einer Tasse aufbewahren. (Trick 77! So wird der Pesto extra smooth und noch dazu schön salzig, ohne dass du viel Öl dafür brauchst.) Pasta abseihen, tropfnass zurück in die Pfanne geben und sofort mit einem Gutsch Olivenöl vor dem Zusammenkleben bewahren.

Aber zuerst machst du noch das Pesto (*). Du kannst natürlich den Umweg nehmen und die Randen extra im Ofen backen, schön in Alufolie eingewickelt oder auf einem Salzbett. Aber mal ehrlich: Kauf sie doch einfach gekocht! Die sind nämlich tiptop, beschleunigen den Zubereitungsprozess ungemein und am Ende schmeckt der Pesto genau gleich gut wie selbstgekocht. Va bene? Also, zieh dir ein paar Gummihandschuhe an, schäle die Haut von den Randen, hacke sie und gebe sie in einen Blender oder ein Gefäss, ready zum Pürieren. Zu den Randen gesellt sich der Knoblauch, Pecorino und die Mandeln. Olivenöl dazu, Zitronensaft plus 2-3 Esslöffel des Spaghettikochwassers (wenn du vergessen hast, es zu behalten, dann nimm ein bitzli Bouillon oder warmes Wasser). Alles sehr gut feinst pürieren. Das kann zwar gut und gerne mal 3-5 Minuten dauern, ist die Mühe aber wert. Smooth, baby! Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Randen-Pesto darf sogar kalt sein, also kannst du es wie jedes andere Pesto problemlos bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern.

Ein Tipp fürs Anrichten: Die Pasta unbedingt zuerst mit dem Randen-Pesto mischen und so lange drehen und wenden, bis alle Spaghetti restlos bedeckt sind. Dann auf den Tellern verteilen, einen Klecks Ricotta drüber (der macht nämlich beim Essen alles schön rosarot und cremig), ein paar kleine Minzeblättchen und nochmals ein Salzflöckchen drüber geben. Servieren und geniessen.

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