#ManCrushMonday Paul Rust

Seit ein paar Tagen läuft die zweite Staffel der total unromantischen Serie «Love» auf Netflix. Und was läuft mit uns? Wir stehen immer noch auf den Hauptdarsteller, den bebrillten Anti-Crush mit der grossen Nase.
Paul Rust
© Getty Images

«Love» zeigt, wie Dating nicht geht, aber in den meisten Fällen tatsächlich verläuft. Ebenso verstörend: Warum zur Hölle finden wir den 35-jährigen Paul Rust (den echten Gus) so gut, obwohl er der nicht ganz so attraktive Stereotyp eines Nerds ist? 

Eigentlich ist das alles ziemlich selbsterklärend: Selbstironie ist sexy. Aber Achtung, viel grundlegender: Paul hat damals in «Inglourious Basterds» mitgespielt und Nazis skalpiert. Boah. Er besitzt zudem einen Hund namens Judy, der nicht von dieser Welt ist. Ausserdem (und das ist noch wichtiger) sieht er original aus wie die Realbesetzung des Zauberers Schmendrick in «Das letzte Einhorn». Wir vermuten deshalb: Nerd ist die Abkürzung für «Nämlich Ein Richtiger Dreamboy». Man muss nur buchstabieren können, um wahre Schönheit zu erkennen.

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