Königliche Weihnachtskarten Meghan kanns einfach nie richtig machen

Nett gemeint, ist nicht immer gut gelungen: Aktuell regen sich Teile des Empires über eine simple Weihnachtskarte auf. Meghan bekommt im Moment auch einfach alles um die Ohren geworfen. 
Weihnachtskarte Harry und Meghan
© Chris Allerton/Kensington Palace via Getty Images

Das ist der Stein des Anstosses. Für ihre Weihnachtskarte haben Harry und Meghan dieses Bild von ihrer privaten Hochzeitsfeier gewählt. Die Frischvermählten bestaunen das Feuerwerk in Frogmore House. Meghan hat ihr zweites Hochzeitskleid an. 

Man kann es einfach nicht immer allen recht machen, das ist klar. Doch Meghan «Herzogin von Sussex» scheint aktuell etwas öfter ins Fettnäpfchen zu greifen. Wie etwa bei den diesjährigen Fashion Awards. Meghan trug ein schulterfreies Kleid und dunklen Nagellack, die Welt war in Aufruhr.

Meghan Markle Fashion Awards 2018
© Getty Images

Meghan an den Fashion Awards 2018.

Nun, es gibt auch verrückt viele Regeln, die sie brechen kann. Nicht mal ihre Schwägerin trifft immer genau ins Schwarze. Doch jetzt geht es um Weihnachtskarten. Ein freundlicher Gruss, der an Freunde, Unterstützer, Charities und weiss Gott wen verschickt werden. Und daran wird klar: Meghan und Kate sind halt schon sehr unterschiedlich. 

Die eine posiert mit ihrer Familie ungewöhnlich leger in Jeans und Pulli im herbstlichen Wald.

Weihnachtskarte Kate und William
© Matt Porteous/Kensington Palace via Getty Images

Was für ein zauberhaftes Foto: Die ganze Famiglia, leger und happy im Wald. Prinz George ist ein Kind und Prinzessin Charlotte zieht ein Schnütchen. Über Prinz Williams Flanellhemd machen wir uns ein anderes Mal Gedanken. 

Die andere, well, die hat ein etwas anderes Setting gewählt. Die Karte, die vom Kensington Palast freigegeben wurde, zeigt ein bislang unveröffentlichtes Bild von Harry und Meghan am Abend ihrer Hochzeit. Die Kulisse: Ein gigantisches Feuerwerk. Das Problem damit? Harry und Meghan drehen dem Empfänger der Karte ihren Rücken zu. Die schwarz-weisse Fotografie kommt laut der International Business Times bei vielen Royalisten auch deshalb nur verhalten an. Auf Social Media wird geätzt und gemotzt. Da schallt es via Twitter etwa «also ich wäre beleidigt, wenn ich diese Karte bekäme und Meghan und Harry würden mir den Rücken zudrehen» und «das sieht aus, als würden sie vor einem Kriegsschauplatz stehen.» (Wir hätten übrigens gerne eine Grusskarte. Gerne auch mit Rücken.)

Hollywood-Diva versus Sauberfrau

Einige Medien stellen fast schon begeistert fest, dass die Amerikanerin ja einfach immer mit dem Kopf durch die Wand will. Jetzt auch mit der Weihnachtskarte. Die Ästhetik und das Sujet sind durchaus royaluntypisch. Sitzen doch die Schwiegereltern von Meghan gerne irgendwo auf einer Bank in einem Garten. Gerne werden familiäre Motive gezeigt (wie bei Kate). Seit Wochen wird von einem Zerwürfnis zwischen Meghan und Kate berichtet. Wahrheitsgehalt? Nicht feststellbar. An den beiden Weihnachtskarten-Sujets lässt sich nur eines treffsicher ablesen: Meghan und Kate sind zwei ganz verschiedene Frauen. Und ob sie das Heu auf der gleichen Bühne haben, werden wir sowieso nie erfahren. Meghan ihr Hochzeitsbild als egoistisches Hollywood-Tamtam auszulegen, ist dann doch etwas unfair. 

Deshalb gehen wir mit den Romantikern unter den Karten-Kritikern: Das Bild zeigt ein verliebtes Paar am Abend ihres grossen Tages. Schwarz-weiss-Fotografie ist Geschmackssache. Aber wer würde nicht gerne mit dem Partner der Träume im Arm den Bund fürs Leben mit einem gigantischen Feuerwerk (was das wohl gekostet hat?) besiegeln. Meghan und Kate haben sich inzwischen hoffentlich ein dickes Fell zugelegt. In eine Schublade wurden sie ja eh schon beide gesteckt. Meghan sitzt im Fach «Hollywood-Diva» und Kate höckelt daneben bei «bodenständig-kernige Sauberfrau». Beides dünkt uns ziemlich anstrengend. 

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