Girl-Power an der Royal Wedding 4 starke Statements, die Meghan Markle an ihrer Hochzeit setzte

Von der Blumendeko über den Gang zum Altar bis zum Gelübde – Meghan Markle pfiff an ihrer Hochzeit auf royale Traditionen und holte sich dafür ganz viel weibliche Verstärkung.
Meghan Markle in ihrem Hochzeitskleid
© Getty Images

Meghan Markle am 19. Mai 2018.

1. Die wichtigsten Jobs erledigten Frauen

Bei Planung und Ausführung der Hochzeit holte sich die Gräfin von Sussex jede Menge Hilfe – und zwar hauptsächlich von Frauen. So sorgte zum Beispiel Star-Floristin Philippa Craddock für die wunderschöne Blumendekoration der St. George’s Chapel (welche übrigens nach der Zeremonie an das St. Joseph’s Hospiz gespendet wurde!). Die, für Royals, unkonventionelle Torte mit Zitrone, Holunder und Buttercreme zauberte Confiseurin und Food-Stylistin Claire Ptak und sogar beide Kleider des grossen Tages stammen aus den Federn von Frauen: Designerin Clare Waight Keller, seit dem letzten Jahr Artistic Director bei Givenchy, schneiderte Meghan für die Trauung einen seidenen Traum in Weiss auf den Leib. Im Anschluss schlüpfte die Braut in ein Neckholder-Dress der Britin Stella McCartney. 

Meghan Markle und Prinz Harry an ihrer Hochzeit
© Getty Images, Bildmontage: Style

Bei der Wahl ihrer Kleider setzte Meghan Markle auf Frauen-Power.

2. Meghan schritt allein zum Altar

Nach langem Hin und Her nahm Meghans Vater, Thomas Markle, letztendlich nicht an der Hochzeit seiner Tochter teil. Also fuhr die schöne Braut mit ihrer Mutter, Doria Ragland, zur St. George’s Chapel und bat ganz einfach ihren Schwiegervater in spe, sie zum Altar zu begleiten. Den längsten Teil des mit Blumen geschmückten Gangs legte die souveräne 36-Jährige allerdings allein zurück – das hat es an einer Royal Weddig bisher noch nicht gegeben.

Meghan Markle in ihrem Hochzeitskleid
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Allein zum Altar: Meghan Markle in der St. George’s Kapelle.

3. Gehorchen? Nein, danke!

Wie schon Prinzessin Diana und Schwägerin Kate Middleton, strich auch Meghan Markle einen entscheidenden Part aus ihrem offiziellen Eheversprechen an Harry: 

… for better for worse, for richer for poorer, in sickness and in health, to love, cherish, and to obey, till death us do part …

So versprach sie zwar, ihn zu lieben und zu ehren, nicht aber «to obey» – ihm zu gehorchen. Richtig so.

4. Sie hielt eine Rede

Die Tradition gibt vor, dass während des Empfangs nur die männlichen Gastgeber eine Rede halten dürfen. Prinz Harrys Worte sollen Meghan zu Tränen gerührt haben, die Rede von seinem Bruder William dagegen soll schlüpfrig gewesen sein, heisst es. Und Meghans – ja, genau: Meghans Rede. Das wollte sich die frisch gekrönte Duchess of Sussex nicht nehmen lassen, Tradition hin oder her. Sie soll sich bei ihrer neuen Familie für den herzlichen Empfang bedankt haben. Aber was sie sagte, ist in diesem Fall ausnahmsweise mal nicht ganz so wichtig …

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