Unsere Favoriten Das sind unsere Hotspots in den Fashion-Week-Metropolen

New York, London, Paris, Mailand – während der Fashion Weeks sind die Städte noch begehrter als sonst. Wir von der SI Style verraten hier unsere Hotspots in den vier Mode-Metropolen.
Monsieur Bleu Paris
© Monsieur Bleu

Das «Monsieur Bleu» im Palais de Tokyo in Paris.

Monsieur Bleu, Paris
Im Palais de Tokyo an der Avenue de New York erlebt man im Restaurant Monsieur Bleu in Paris nicht nur quasi gleich drei Metropolen auf einmal, man hat ausserdem ein tollen Blick auf den Eiffelturm, der schräg gegenüber am anderen Seineufer thront. Bei dieser Aussicht ist eigentlich ganz egal, was auf den Teller kommt, aber auch das ist alles mehr als köstlich! Man kann es sich wahrscheinlich schon denken – ohne Reservierung geht hier (fast) gar nichts. Aber bei diesem hübschen Gesamtpaket plant man doch gerne mal etwas im Voraus, oder? 
monsieurbleu.com
Laura Scholz, Digital Director

Bice, Milano
Mit der besten Küche Mailands kann das Bice zwar nicht punkten, aber wer schon immer mal neben Vogue-Redaktorinnen, internationalen It-Girls oder den gefeierten Fashion-Designers-of-the-Moment dinieren wollte, ist hier genau richtig. Absolutes Muss: Das allerallerallerbeste Outfit, mit dem ihr auffahren könnt – und eine frühzeitige Reservation…
bicemilano.it
Kristin Müller, Moderedaktorin

Costes, Paris
Schon fast als Klassiker darf man das Hotel Costes mit seinem wunderschönen Restaurant im Innenhof bezeichnen. Während den Schauen tummelt sich dort alles, was in Mode Rang und Namen hat – oder gerne hätte. Der Service läuft schleppend, das macht aber nichts, denn dadurch kann man den Ausblick auf Familie Jenner mit Olivier Rousteing, Bar Refaeli und Rosie Huntington-Whiteley oder andere schillernde Persönlichkeiten aus der Branche auskosten.
http://hotelcostes.com
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

New Whitney Museum of American Art, New York
Das Pastis im Meatpacking District wurde im letzten Jahr geschlossen und darüber war nicht nur Anna Wintour mehr als betrübt. Aber New York wäre nicht New York, wenn es nicht ganz schnell einen neuen Hotspot für all die Fashionistas und Hippster geben würde... Das New Whitney Museum, erbaut von Renzo Piano an der High Line und gebenüber dem Standard Hotel, zieht seit der Eröffnung im Mai 2015 nicht nur Kunst- und Architekturliebhaber an. In den beiden Restaurants trifft sich “Tout New York” und man wundert sich nicht, Diane von Furstenberg am Nachbartisch zu sehen, schliesslich gehört die Designerin zu den grosszügigen Sponsoren, die diese neuen Highlights möglich gemacht haben.
whitney.org/Visit
Ralf Jost, Leitung Bildredaktion

Bar Luce, Mailand
Ich bin mir sicher, dass alle, die sie noch nicht gesehen haben, diesen Herbst in die Fondazione Prada im Süden der Stadt pilgern. Dort gibt es auch ein neues Café, das vom amerikanischen Filmemacher Wes Anderson (er drehte u. a. «Grand Budapest Hotel») konzipiert wurde. Die Einrichtung erinnert an die 1950er- und 1960-Jahre, mit Holz verschalte und bemalte Wände setzen eine Farbpalette aus altmodischen Pastels in Szene. Symmetrien spielen eine grosse Rolle. «Ich wollte eine Bar entwerfen, in der ich selbst meine Nachmittage verbringen möchte», sagt Wes Anderson. Da wollen wir auch mal hin!
fondazioneprada.org
Christine Halter-Oppelt, Design Editor

Schuh-Show im V & A Museum, London
Unter dem sinnigen Namen «Pleasure and Pain» zeigt das Victoria and Albert Museum in London rund 200 Paar Schuhe, die wir wirklich lieber ansehen als tragen möchten. Da gibt es altägyptische, vergoldete Sandaletten, Plateau-Modelle in Seide von 1600, japanische Holzschuhe auf Stelzen und Killer-Heels neuen Datums ohne Ende. Wenn dann alle 200 Exponate abgeschritten und bestaunt sind, brennen die Fusssohlen auch in flachen Tretern. 
vam.ac.uk/content/exhibitions/shoes-pleasure-and-pain
Anita Lehmeier, Leitung Text/Magazin

Chiltern Firehouse, London
Neue, hippe Restaurants machen in London täglich auf, doch die höchste Dichte an Reichen, Berühmten und Gutaussehenden kann nach wie vor das Anfang 2014 eröffnete Chiltern Firehouse vorweisen. Kein Wunder, gehören doch Hotel sowie Restaurant dem Hotel-Magnaten André Balazs, zu dessen Imperium auch weitere Hotspots wie das Chateau Marmont in Hollywood oder das The Standard in Manhattan zählen.
chilternfirehouse.com/restaurant/luxury-london-restaurant
Laura Catrina, Fashion Editor

Carlo e Camilla in Segheria, Mailand
Schöne Menschen umgeben sich gern mit anderen schönen Menschen – in schöner Umgebung. Zur Fashion Week wird sich daher die Crowd bestimmt im Restaurant und in der Cocktailbar Carlo e Camilla in Segheria einfinden. Das tolle Lokal in einem ehemaligen Sägewerk wurde vom Wallpaper Design Award zum Besten Restaurant 2015 gewählt.
carloecamillainsegheria.it
Nina Huber, Kulturredaktorin

Les Bain, Paris
Wo einst Grace Jones und David Bowie,  im Les Bains Douches die Nacht zum Tag gemacht haben, kann man heute luxuriös schlafen, tafeln, trinken und noch immer tanzen. Marois, der ehemalige Filmproduzent und vielen durch die Partyberichte in französischen Modemagazinen bekannt, hat das Lokal vor seinem Niedergang gerettet und es 2015 nach einem 13 Millionen Euro schweren Umbau, wiedereröffnet. Der Pool ist geblieben, die Partys, die in den 90er Jahren während der Fashion Week darin geendet haben, wohl kaum.
lesbains-paris.com
Susanne Märki, Bildredaktion

Chez Janou, Paris
Wer es im hektischen Paris mal etwas ruhiger angehen will, der sollte unbedingt im Chez Janou im Marais essen gehen. Zwar ist das Restaurant immer brechend voll (Reservation zwingend), aber die gemütliche Bistro-Atmosphäre ist unschlagbar. Bei Entrecôte und Mousse au Chocolat lässt es sich herrlich sehen und gesehen werden. Weiteres Plus: Ob Pyjama oder Glitzerkleid, im Janou ist alles erlaubt! 
chezjanou.com
Nina Rinderknecht, Modeassistentin

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