Hochzeit im Superlativ Paltrow könnte mit ihrem Brautkleid ein kleines Haus kaufen

Sie ist superreich. So viel steht fest. Deshalb kann sich Gwyneth Paltrow an ihrer Hochzeit auch Teller für mindestens 650 Franken pro Stück leisten. Und sie zeigt: Die Liebe ist ein gutes Marketing-Tool.  

Gwyneth Paltrow hat zum zweiten Mal geheiratet. Auf Goop beschreibt sie, nachdem sie sich etwa hunderttausende Male hat bitten lassen, wie es war. Den Lifestyle-Brand Goop hat Gwyneth übrigens einst in ihrer Küche gegründet. Inzwischen hat die zweifache Mutter ein millionenschweres Imperium daraus gemacht. Dass da die Hochzeit mit Filmproduzent Brad Falchuk eine Festivité extraordinaire sein musste, versteht sich quasi von selbst.

Das Haus Valentino macht nur 30 Hochzeitskleider pro Jahr

In einem «Sourcebook» auf Goop zählt GP (ihr Codename im eigenen Imperium) auf, wer ihre Hochzeit ausstattete. Denn zahlen musste sie vermutlich nicht für alles. In der Branche ist man sich sicher, dass auch ihr grossartiges Hochzeitskleid ein liebes Geschenk von GPs Lieblingslabel Valentino war. Immerhin schipperten #TheFaltrows, wie sie sich neuerdings selbst verhashtagen, vor einigen Monaten mit der Valentino-eigenen Yacht vor Capri herum. Laut des britischen Telegraphs designt das italienische Modehaus maximal 30 Hochzeitsroben im Jahr. Und die gehen schon mal für eine gute halbe Million Franken weg. Eine veritable Anzahlung an ein Eigenheim also.

Für vier Servietten (custom made natürlich) soll die Braut ab etwa 165 Franken bezahlt haben. Falls die nicht auch ein Geschenk waren. Schliesslich ist Paltrow wirklich gut, in dem was sie tut. Und eine Erwähnung auf Goop, im Kontext dieser wirklich schön arrangierten und ultraromantischen Hochzeit, ist für die meisten Brands quasi unbezahlbares Marketing.

Auch die Gästeliste erinnert uns an eine Oscar-Verleihung: Steven Spielberg (mit einer Video-Kamera unterwegs. Easy guter Hochzeitsfilmer), Robert Downey Jr., Cameron Diaz oder Rob Lowe, aber auch einige Freundinnen aus Schulzeiten. Die Fotos machte Lynsey Addario. Die hat immerhin für ihre Kriegsberichterstattung bei der New York Times einen Pulitzer-Preis im Sack.

Rüeblichueche von der Braut, Schoggi-Törtli vom Bräutigam

Verköstigt wurden die 70 Gäste am Hochzeitsvorabend (Rehearsal Dinner) von Francis Mallmann. Der ist berühmt für seine am offenen Feuer gekochten Gerichte. Sein Restaurant in Patagonien gilt als must-have-seen. Der «interessanteste Koch der Welt» machte die Gäste mit allerhand Geröstetem (Fleisch, Gemüse und Ananas) satt. An der Hochzeit selbst kochte Mario Carbone. Süss – das erste Falchuk-Paltrow-Date soll in seinem Restaurant in New York stattgefunden haben. Auch hier: Fleisch, Gemüse und verschiedene Pastas. 

Zum Dessert gabs Mini-Rüebli- und Schoggi-Kuchen (einmal GPs Lieblingskuchen, einmal Brads). Gut gesättigt ging’s auf die Tanzfläche. 80s-Party – mit Paltrow im Stella McCartney-Edelstrampler auf dem Dancefloor. Die Braut freut sich. Immerhin habe sie das erste Mal «richtig geheiratet». Was beim vor einigen Jahren counscious uncoupleten Ex-Mann und Coldplay-Sänger Chris Martin falsch lief? Die Zwei brannten zum Ja-Sagen einfach durch. Das rauschende Fest war also selbst für Gwyneth Neuland.

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