Unsere Favoriten Die 10 feinsten Weihnachtsguetzli

Vanilleduft in der Luft und überall ein bisschen Mehl… Welche Guetzlisorten bei uns von der SI Style in den weihnächtlichen Backstuben auf keinen Fall fehlen dürfen, verraten wir hier.
SI Style Favoriten Weihnachtsguetzli
© Raphaela Haenggi

Mailänderli, soweit das Auge reicht!

Mailänderli
Ganz einfach die besten Guetzli der Welt! Und so gelingen sie garantiert: 250g Butter in einer Schüssel weich rühren. 225g Zucker und 1 Prise Salz dazu geben. 3 frische Eier (eines nach dem anderen) ebenfalls darunter rühren bis die Masse heller ist. 500g Mehl und die Schale einer abgeriebenen Zitrone beigeben, kneten bis der Teig fest ist, dann für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Den Teig 15 Minuten vor dem Auswallen rausnehmen und portionenweise auf genügend Mehl auswallen, ausstechen, die Guetzli mit Eigelb bepinseln und für ca. 8 Minuten bei 200 Grad backen. FERTIG!
Raphaela Haenggi, Digital Director

Bärentatzen
Gott sei Dank, haben wir uns die beste Foodbloggerin der Nation geangelt, die uns zweimal wöchentlich mit feinen und saisonalen Rezepten versorgt. Natürlich enttäuschen auch Fork and Flowers Kochanleitungen zu süssen Weihnachtsguetzli nicht. Mein Favorit? Die Bärentatzen, die luftig leicht und herrlich schokoladig sind. Und weil das Rezept bubieinfach ist, back ich die kleinen Happen das ganze Jahr durch.
sistyle.ch
- Charlotte Fischli, Volontärin  

Orangengebäck
Zugegeben, die richtige Backzeit ist eine Herausforderung. Doch das Freudenstrahlen beim Überreichen des selbstgebackenen Orangengebäcks in Form von Tannenbäumli ist überwältigend. Wer sich genau an das Rezept hält, läuft keine Gefahr. Zutaten: 2 Eigelb, 80 g Zucker, 250 g Mehl, 125 g Butter. Für die Glasur 250 g Puderzucker, 1 bis 3 Esslöffel frischen Orangensaft. Auswallen: ca. 1 cm dick. Backen: 12 Minuten bei mittlerer Hitze. Nach dem Backen mit der zartrosafarbenen Glasur bestreichen.
Susanne Märki, Bildredaktion

Lebkuchen
Weihnachtsguetsli stehen auf meiner Süssigkeiten-Hitliste nicht gerade zuoberst und Backen ist auch nicht mein Ding. Auf was ich mich allerdings das ganze Jahr hindurch freue, sind Lebkuchen. Und zwar die total normalen, gar manchmal etwas trockenen von Coop oder Migros, auf denen ein Papier-Samichlaus klebt.
coopathome.ch
Laura Catrina, Fashion Editor

Rosmarin-Sablés
Meine absoluten Guetzli-Favoriten sind Sablés mit Rosmarin. Leicht zuzubereiten und fein - auch noch an Ostern… 
marthastewart.com
Richard Widmer, Fashion Director

Anisguetzli
Süsses ist nicht so mein Ding. Aber um die Weihnachtszeit herum nasche auch ich hin und wieder. Am liebsten mag ich Anisguetzli. Die von meinem Schwiegermami sind die Besten und – da mit einem traditionell geschnitzten Holzmodel gefertigt – die Schönsten obendrein.
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

Haferflocken-Herzen
Mein Vater weigert sich, diese Guetzli zu essen, er sei doch kein Pferd. Aber für mich gehören sie zu den allerbesten Weihnachtsguestli überhaupt, verbunden mit vielen schönen Kindheitserinnerungen. Das Rezept hat meine Grosstante meiner Mutter weitergegeben. 120g Haferflocken mit 60g geschmolzener Butter mischen, 30g Mehl, 1 Ei und 50g Zucker dazufügen und zu einem Teig kneten. Teig auswallen, Herzen ausstechen, bei 180 Grad 10 Minuten backen. Danach eine Glasur aus Puderzucker und Eiweiss drauf.
Nina Huber, Kulturredaktorin

Artenvielfalt
Als Teenager war ich vom Backvirus befallen. Die Familie stöhnte, aber ass auf, was ich aus dem Ofen beförderte. Der Höhepunkt an einer Weihnacht waren einmal sechzehn Guetslisorten, beim letzten Blech war ich am Ende. Vermutlich wollte ich unbewusst der mangelnden Sortenvielfalt m Hause Congiu entgegenwirken. Vom Virus bin ich längst geheilt — dafür dankbar über die Konstanz meiner backunfreudigen Mutter. Denn allein ihr Selbstgebackenes vermag es, mich in Feststimmung zu bringen. Auch wenn es sich dabei nur um gemeine Mailänderli und profane Nusshäufchen handelt.  
Monica Congiu, Beauty-Redaktorin

Mandel-Spritzgebäck
Weil meine Kolleginnen schon so viele feine Rezepte aufgelistet haben und mir in der Weihnachtszeit irgendwann die Puste ausgeht, möchte ich des Lesers Herz für ein ganz einfaches Rezept erwärmen. Was mir dabei besonders gefällt ist, dass man nichts kneten, auswallen und ausstechen muss. Man füllt den Teig einfach in eine Spritzpistole und drückt kleine Würmer aufs Blech. Also los geht’s: 125 g Butter, 125 g Zucker, eine Prise Vanillezucker, 2 Eier, 3 Tropfen Rum miteinander im Mixer schaumig schlagen, 250 g Mehl und 75 g gemahlene Mandeln unterrühren. Die Guetzli bei 200 Grad 10 Minuten backen. Das war’s. Wer möchte, kann die Spitzen nach dem Abkühlen in dunkle Schokolade tauchen.
Christine Halter-Oppelt, Redaktion Living

Christstollen
Die Adventszeit und Weihnachtszeit ist ja meistens mit  Erinnerungen an die Kindheit verbunden. So auch bei mir. Meine Mutter liebt es noch heute, jedes Wochenende einen Kuchen zu backen, und zur Adventszeit waren es Christstollen. In der hektischen Vorweihnachtszeit sich Zeit für das Becken eines Stollen zu nehmen – habe ich bisher nie geschafft. Dabei nehme ich mir es jedes Jahr vor, sozusagen alle Jahre wieder… Alternativ dazu finde ich bei Sprüngli immer einen Weihnachtsstollen, der fast so gut wie der meiner Mutter schmeckt…
- Ralf Jost, Leitung Bildredaktion

Auch interessant