Dicker Po dank Büro? So umgehst du die Snack-Falle am Arbeitsplatz

Keine Bewegung, grelles Computerlicht und jede Menge gefährliche Snack-Fallen – trotz Nine-to-Five-Job gesund und munter bleiben? Mit diesem einfachen Leitfaden in Zukunft kein Problem mehr.
Snack-Falle Büro
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Süssigkeiten – sie lauern überall. Besonders im Büro ist die Gefahr von heimtückischen Heisshungerattacken gigantisch. Spätestens am Nachmittag hören wir den Snackautomat förmlich rufen. Selbst wenn wir uns ganz fest vorgenommen haben zu widerstehen, kommt meist etwas dazwischen. Da steht ein Kuchen vom Geburtstag des Kollegen, hier braucht jemand eine Begleitung auf dem Weg zum Supermarkt und am nächsten Tag bietet uns jemand Schokolade an, um das eigene Gewissen zu bereinigen. Gründe für ungesunde und kalorienreiche Ernährung gibt es im Alltag viele. Damit ist jetzt aber ein für alle Mal Schluss. Wer auf dem zähen Weg zum Sommer keine Lust auf Extrapfunde hat, der kann diese einfachen vier Tipps befolgen, die selbst beim hoffnungslosesten Fall wahre Wunder bewirken. Versprochen.

1. Grundlage schaffen

Diese Weisheit ist seit Generationen verbreitet und doch gerät sie immer wieder in Vergessenheit: Ein gutes Frühstück ist gesund, regt den Stoffwechsel an und vermeidet Heisshungerattacken. Das ist kein Mythos, sondern wirklich wahr. Gesunde Zmorge-Ideen hätten wir übrigens hier.

2. Gesunden Vorrat anlegen

Wir wissen es schon jetzt. Egal wie sehr wir uns anstrengen, irgendwann wird das kleine Hungergefühl einsetzen. Spätestens wenn das Kaffeepensum erfüllt ist und wir im Nachmittagstief versinken. Damit wir nicht wieder zu den unerwünschten Dickmachern greifen, helfen Vorräte. Gesunde Vorräte. Das kann Obst sein, aber auch Gemüse und ungesüsste Reiswaffeln. Für wen sich das jetzt unbefriedigend anhört, der soll es erstmal ausprobieren. Der Heisshunger auf etwas Süsses verschwindet nach den gesunden Snacks nämlich schneller als gedacht. 

3. Ausreichend trinken

Oft verwechselt der Körper das Hunger- mit dem Durstgefühl. Hunger wird durch zahlreiche Faktoren ausgelöst. Einer der Gründe sind die Rezeptoren im Magen. Wer lange nichts trinkt, der trocknet den Magen aus und alarmiert somit die Rezeptoren. Dabei werden Hungerharmone ausgeschüttet. Wer viel trinkt und den Magen so regelmässig mit Wasser füllt, beugt vor. Also: Lieber erst ein Glas Wasser trinken, bevor man zum Snack greift. 

4. Bewegung in den Alltag einbauen

Klar, bei einem Bürojob ist man mehr oder wenig an den Schreibtischstuhl gefesselt. Trotzdem ist es wichtig, wenigstens ein bisschen Bewegung in den Alltag einzubauen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und lindert gleichzeitig Hungergefühle. Beim Telefonieren einfach mal aufstehen, in der Mittagspause einen Spaziergang machen und, wenn möglich, die Treppen statt den Lift nehmen. Wer einen höhenverstellbaren Tisch hat, arbeitet zwischendurch im Stehen – auch das verbrennt mehr Kalorien als ständiges Sitzen.  

Und, gar nicht so schwer, oder?

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