Gut hydriert Wie viel Wasser ist noch gut für uns?

Hollywood-Stars haben ihre eigene Religion. Die heisst Wasser. Sie sind dünn? Wasser. Sie sehen frisch aus? Logo, Wasser. Doch wie viel Flüssigkeit ist eigentlich noch gut für uns?
Wasser trinken
© Getty Images

Es wäre zu schön, wenn es wahr wäre: Hollywood-Stars beten seit Jahrzehnten gerne die gleiche Leier hinunter. Sie halten selbstverständlich keine Diät, sie trinken für ihr gutes Aussehen einfach gaaaaaaanz viel Wasser (zu den Diät-Lügen der Stars hat Jennifer Lawrence unlängst herrlich gemotzt). Vor dem Schlafen, nach dem Schlafen – durchgehend. Wie viele Hektoliter da zusammen kommen müssen, ist leider nicht überliefert. Dass Wasser gut für uns ist, nun, daran zweifelt eigentlich niemand. Aber wie viel ist noch gut und wann ist es zu viel des Guten? 

Lange galten zwei Liter Wasser pro Tag als die beste Empfehlung für ausreichende Hydrierung. Das war einmal. Denn Forscher der Monash University in Melbourne haben diese Faustregel mit ihrer Studie widerlegt. Über den Durst trinken? Laut diesen Erkenntnissen selbst beim Wasser keine gute Idee. Das sei für den Körper schlicht zu anstrengend, der Schluckreflex würde dadurch automatisch geschwächt. 

Was passiert, wenn wir zu wenig trinken?

Logo, der Körper braucht natürlich Flüssigkeit. Zu wenig Wasser kann das Herz-Kreislauf-System, das Gehirn, die Nierenfunktion oder auch die Haut beeinträchtigen (VIPs schwören, Wasser sei ihre Lieblings-Anti-Falten-Kur …). Damit der Körper funktioniert und wir uns ausreichend auf unsere Tagesaufgaben konzentrieren können, empfehlen unterschiedlichste Experten, dass wir im Minimum einen Liter oder besser eineinhalb Liter pro Tag trinken. 

Aber Achtung, zu viel Wasser ist auch nicht gut. Dann können die Mineralstoffwerte im Blut sinken, was zu Übelkeit, Krämpfen oder sogar Ohnmacht führen kann. Ja, was denn nun? Wir halten uns deshalb an den Rat der australischen Forscher. Ihr Ansatz: Wir trinken, wenn wir durstig sind. Der Körper sendet ja Signale. Zwang hilft da nicht weiter. Übrigens: Wasserhaltige Lebensmittel wie Tomaten, Gurken oder Melonen zählen auch zur Trinkbilanz. 

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